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Zusammenfassung

An dem so hergestellten Reinsteisen wurden Kerbschlagbiegeversuche durchgeführt, und zwar wurden die beiden Schmelzen GV 5 und GV 6 untersucht, deren chemische Zusammensetzung aus Tabelle 3 hervorgeht und die unter Vakuum zu je einem Block mit einem Gewicht von 15 kg vergossen worden waren. Von den beiden Blöcken, aus denen in halber Höhe je eine Scheibe von 10 mm Dicke zur Durchführung von Gefügeuntersuchungen entnommen wurde, wurde die untere Hälfte ausgeschmiedet, wobei die Erhitzung im Schmiedeofen unter Argon erfolgte. Beim Schmieden traten sowohl bei 860° für GV 6 als auch bei 1050° für GV 5 zunächst schwache Kantenrisse auf. Doch ließ sich das Eisen ohne größere Schwierigkeiten auf Stangen mit einem Querschnitt von 15 × 15 mm2 verarbeiten. Wie metallographische Untersuchungen zeigten, dürften diese Kantenrisse ihren Ursprung in kleinen Oberflächenfehlern der Blöcke gehabt haben.

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1957

Authors and Affiliations

  • Wilhelm Anton Fischer
    • 1
  • Helmut Treppschuh
    • 1
  • Karl Heinz Köthemann
    • 1
  1. 1.Max-Planck-Institut für EisenforschungDüsseldorfDeutschland

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