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Wandlungen der Auftrags- und Wettbewerbsbedingungen

  • Theo Beckermann
  • Meinolf Wulff
Chapter
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Part of the Forschungsberichte des Landes Nordrhein-Westfalen book series (FOLANW, volume 1012)

Zusammenfassung

Das Baugewerbe unterscheidet sich in mehrfacher Hinsicht von der stationären Industrie. Während diese in der Regel (gleichartige) Serien- oder Massenprodukte produziert und über den Handel absetzt, erbringt das Baugewerbe fast ausschließlich Einzelleistungen, die sich nach Größe und Art mehr oder weniger voneinander unterscheiden. Hinzu kommt, daß keine Geschlossenheit der Produktion — wie bei der stationären Industrie — vorliegt; vielmehr ist die Gesamtbauleistung in Planung und Ausführung — oft von verschiedenen selbständigen Betrieben ausgeübt — aufgegliedert. Bei größeren Wohnungsobjekten ist darüber hinaus nicht selten auch die Ausführung aufgeteilt in Bauleitung (Wohnungsbauträger) und Arbeitsvollzug (Bauunternehmung). Schließlich sieht sich das Baugewerbe, das selber eine Vielzahl miteinander konkurrierender Betriebe aufweist, auf der Nachfrageseite einem privaten und einem öffentlichen Sektor gegenüber. Im öffentlichen Bereich stehen den Anbietern zwar zahlreiche Einzelnachfrager gegenüber (vgl. S. 56), indessen ist deren Marktverhalten gleichartig — durch einheitliche Spielregeln (VOB) — festgelegt. Zumindest im Straßenbau besteht, da gleiche Leistungen von anderen nicht oder doch nur in sehr begrenztem Maße nachgefragt werden, die Situation eines (Quasi-) Nachfragemonopols.

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH 1961

Authors and Affiliations

  • Theo Beckermann
    • 1
  • Meinolf Wulff
    • 1
  1. 1.Rheinisch-Westfälisches Institut für Wirtschaftsforschung EssenDeutschland

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