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Einfluß des passiven Verhaltens der Stähle bei der anodischen Auflösung

  • Walter Koch
  • Heinz Sundermann
Chapter
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Part of the Forschungsberichte des Wirtschafts- und Verkehrsministeriums Nordrhein-Westfalen book series (FWV, volume 599)

Zusammenfassung

Die Betrachtungen gingen bisher im wesentlichen von der Voraussetzung aus, daß an der Eisen- bzw. Stahlprobe anodisch als einzige Reaktion die Bildung von Eisen-II-Ionen bzw. eine entsprechende Bildung von Metall-Ionen abläuft und daß ein höheres Potential, daß zur Abscheidung von Anionen führen könnte, nicht erreicht wird. Diese Voraussetzung trifft aber nur zu, solange die Eisenelektrode sich aktiv verhält. An passiven Eisenelektroden hat man mit sehr viel höheren Potentialen zu rechnen. An ihnen kann Sauerstoff entwickelt werden, und man muß auch weitere Vorgänge in Erwägung ziehen, die zwischen dem Potential der aktiven Auflösung des Eisens und dem der Sauerstoffentwicklung an dem gewählten Elektrodensystem Stahlprobe/Elektrolyt ablaufen können. Zur näheren Untersuchung dieser Fälle ist es oft erforderlich, anstelle der Stromdichte das Potential vorzugeben, da Übergänge von aktiven zu passiven Elektroden auftreten. Dazu dient ein elektronischer Potentiostat.

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1958

Authors and Affiliations

  • Walter Koch
    • 1
  • Heinz Sundermann
    • 1
  1. 1.Max-Planck-Institut für EisenforschungDüsseldorfDeutschland

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