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Auswirkung der zulässigen Heizwertunterschiede des klassischen DIN-Normprüfgases

  • Fritz Schuster
  • Ivica Škunca
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Part of the Forschungsberichte des Landes Nordrhein-Westfalen book series (FOLANW, volume 924)

Zusammenfassung

Nach (2) darf der obere Heizwert des Normprüfgases um ± 100 kcal/Nm3 vom normalen Wert 4.200 kcal/Nm3 abweichen. In der Praxis bedeutet dies, daß auf einem Prüfstand ein Gerät mit einem Normprüfgas von Ho = 4.100 kcal/Nm3 untersucht wird, auf einem anderen Prüfstand mit einem solchen von Ho = 4.300 kcal/Nm3. Die Beurteilung des Gerätes soll aber in beiden Fällen gleich ausfallen. Dies wird in allen jenen Fällen auch tatsächlich der Fall sein, bei denen die gefundenen Werte weit innerhalb des zulässigen Bereiches von den als ungünstigst zulässigen Werten liegen. Wenn zum Beispiel ein Gerät im Abgas 0,015 Vol-% CO zeigt, dann können die Unterschiede in den oberen Heizwerten der Normprüfgase zu keiner anderen als der günstigen Beurteilung in diesem Punkt führen. Für ein Gerät, das mit dem niedrigeren Heizwert etwa den gerade noch zulässigen Wert 0,096 % CO ergibt, kann jedoch mit dem anderen Grenzwert des Heizwertes für das Normprüfgas bereits ein Wert über 0,1 Vol-% CO gefunden werden, so daß das Gerät dann abgelehnt werden müßte. Auf den Einfluß von Unterschieden in der Qualität der Grundgase soll dabei gar nicht eingegangen werden.

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Referenzen

  1. 3.
    GWI-Arbeitsblatt Nr. 2 (Februar 1954): Typenzusammensetzung technischer BrenngaseGoogle Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1961

Authors and Affiliations

  • Fritz Schuster
    • 1
  • Ivica Škunca
    • 1
  1. 1.Gaswärme-Institut e. V.Essen-SteeleDeutschland

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