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Lichtabsorption des Co2+ im Gitter von 2–4-Spinellen

  • O. Schmitz-DuMont
Part of the Forschungsberichte des Wirtschafts- und Verkehrsministeriums Nordrhein-Westfalen book series (FWV, volume 193)

Zusammenfassung

In den inversen Spinellen Zn(SnZn)O4, Mg(SnMg)O4 Zn(TiZn)O4 und Mg(TiMg)O4 befinden sich Sn4+ bzw. Ti4+ ausschließlich in Oktaederlücken, während Zn2+ bzw. Mg2+ je zur Hälfte Tetraeder- und Oktaederlücken besetzen 6). Wird Mg bzw. Zn isomorph durch Co ersetzt, steht es von vornherein nicht ohne weiteres fest, ob das Metall im tetraedrischen oder das im oktaedrischen Raum zuerst ausgetauscht wird. Zn hat die ausgesprochene Neigung tetraedrisch koordiniert aufzutreten. Deshalb wird in den Zn-Spinellen das Co wohl zuerst in die Oktaederlücken eingebaut werden. Mg2+ ist in MgO und Co2+ ist in CoO oktaedrisch koordiniert, doch während CoGa2O4 ein Normalspinell ist mit Co ausschließlich in Tetraederlücken, hat Mg-Gallat die Austauschstruktur Ga(MgGa)O4, bei der Mg Oktaederlücken besetzt. Man würde danach annehmen, daß Mg die Oktaederkonfiguration stärker bevorzugt als Co. Dagegen sind beide Aluminate MgAl2O4 und CoAl2O4 Normalspinelle, worin Mg wie das Co tetraedrisch koordiniert ist, während umgekehrt beide Ferrite die Austauschstruktur Fe(MgFe)O4 und Fe(CoFe)O4 haben mit Co und Mg in der Oktaederlücke. Es ist also garnicht vorauszusehen, wie Co in die Mg-Spinelle eingebaut werden wird.

Abbildung_1

Co-Absorptionin Mg2SnO4 a=Coo,4Mg1,6SnO4 c=Co1,2Mgo,8SnO4 b=Coo,8Mg1,2SnO4 d=Co1,6Mgo,4SnO4

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© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH 1955

Authors and Affiliations

  • O. Schmitz-DuMont

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