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Zusammenfassung

Nachdem die Luft aus der Apparatur sorgfältig entfernt worden ist, und der Kühlmantel M1, der Schieber Sch und die Wandung von MG mit Hilfe des ersten Thermostaten auf konstante Temperatur gebracht worden sind, wird durch geeignete Stellung des Quecksilberniveaus im Regler ein bestimmter Strömungswiderstand K eingestellt und durch Öffnen des Kugelventils H1 die Verbindung des Meßgefäßes mit dem auf die Temperatur der flüssigen Luft abgekühlten Kondensationsgefäß G1 hergestellt. Das Wasser im Meßgefäß verdampft, wobei sich seine Oberfläche auf eine bestimmte Temperatur T abkühlt. Nunmehr wird langsam und stetig das Wasser im Meßgefäß mit Hilfe des zweiten Höpplerthermostaten erwärmt, wobei von Zeit zu Zeit der Ausschlag Ath der Thermosäule zwischen offener und geschlossener Schieberstellung und gleichzeitig der Manometerstand Δ, Ma des Membran-manometers Ma1 gemessen werden. Ebenso wird laufend die Temperatur Tsch des Schiebers gemessen. In dem Augenblick, wo die Temperatur T der sich stetig erwärmenden Wasseroberfläche gleich der Temperatur Tsch des Schiebers wird, liefert die Thermosäule zwischen offener und geschlossener Schieberstellung keinen Ausschlag; dies gilt bis auf gewisse Korrektionen, die in Abschnitt V erläutert werden. Der zu dieser Temperatur T = Tschgehörende Dampfdruck p wird aus der bekannten Dampfdruckkurve des Wassers entnommen.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH 1955

Authors and Affiliations

  • E. Kappler

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