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Zusammenfassung

Die Abbildung 1 bringt das Schema der Versuchsanordnung. Die gesamte Apparatur kann mit Hilfe der Vakuumpumpe und des Kohleadsorptionsgefäßes G2 luftleer gemacht werden. Das zylindrische Meßgefäß M aus Glas enthält das zu verdampfende Wasser. G1 ist das Kondensationsgefäß, das in flüssige Luft getaucht wird. Der dort herrschende Wasserdampfdruck po ist praktisch Null, so daß die Druckdifferenz zwischen G1 und M gleich dem Wasserdampfdruck pa im Meßgefäß ist. Bei offenem Hahn H1 strömt dann der Wasserdampf des MeßgefäBes mit einer bestimmten Geschwindigkeit in das Kondensationsgefäß, die durch die Druckdifferenz pa-po=pa und den Strömungswiderstand der Rohrleitung bestimmt wird. Um Fettdämpfe zu vermeiden, besteht der Hahn H1 aus einem Kugelventil, d.h. einer engen Öffnung in der Glasrohrleitung, in welche die Stahlkugel St, die magnetisch bewegt wird, eingepaBt ist. Mit Hilfe des Durchflußreglers R können verschiedene Strömungswiderstände eingestellt und damit verschiedene Verdampfungsgeschwindigkeiten vorgegeben werden. Dieser Regler R besteht aus einem System von geeichten Glaskapillaren K1 bis K7. Mit Hilfe von Quecksilber, dessen Niveau durch Einstellung eines geeigneten Druckes im Gefäß Q gesenkt und gehoben werden kann, werden die einzelnen Kapillaren freigegeben bzw. abgeschlossen. Der Druck pa im Meßgefäß M wird mit Hilfe des Membranmanometers Ma1 bestimmt.
Abbildung 1

Schema der Versuchsanordnung

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH 1955

Authors and Affiliations

  • E. Kappler

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