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Die quantitativen Verhältnisse bei der Bindung und bei der Bildung der Agglutinine

  • Werner Rosenthal
Part of the Die Wissenschaft book series (W, volume 53)

Zusammenfassung

Nachdem wir so den Vorgang der eigentlichen Agglutination möglichst zu erkennen gesucht haben und wenigstens Analogien dazu im Gebiete der Kolloidchemie gefunden haben, wenden wir uns der eigentlichen Antikörperreaktion zwischen dem Agglutinin und den Bakterien wieder zu. Sehr leicht läßt sich feststellen, daß eine bestimmte Bakterienmenge sehr große Mengen von Agglutinin zu binden vermag, viel größere, als nötig sind, damit eine vollkommene Agglutination dieser Bakterien eintritt. Daß bei dieser Bindung das Agglutinin nicht zerstört wird, sondern im Gegenteil wieder gewonnen werden kann, ist oben schon ausgeführt worden. Aber wir müssen bedenken, daß sehr kleine Mengen freien Agglutinins sich dem Nachweis entziehen und deshalb die Versuche es ungewiß lassen, ob alles an die Bakterien gebundene Agglutinin sich wieder abspalten läßt, oder ob nicht etwa jene verhältnismäßig sehr kleine Menge von Agglutinin, die eben genügt, um die Agglutination herbeizuführen, durch eine nicht reversible Reaktion an die Bakterien gebunden sei.

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1914

Authors and Affiliations

  • Werner Rosenthal
    • 1
  1. 1.GöttingenDeutschland

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