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Messung von Winkeln

  • O. D. Chwolson
  • Gerhard Schmidt

Zusammenfassung

Zur Winkelmessung dienen im allgemeinen Apparate, die mit Teilstrichen versehene Kreise enthalten. Sie sind so gebaut, daß der gesuchte Winkel durch einen von zwei Radien dieses Kreises eingeschlossenen Winkel gemessen und durch die Differenz zweier an der Kreisteilung vorgenommenen Ablesungen gefunden wird. Zur Ablesung dient ein Index, der sich neben den Teilstrichen der Skala auf einer besonderen Scheibe (Alhidade) befindet. Es können folgende zwei Fälle vorkommen: 1. die Kreisteilung (Limbus) steht fest und die den Index tragende Scheibe dreht sich um den Mittelpunkt des ersteren; ihre Verschiebung längs der Peripherie des Kreises bestimmt den zu messenden Winkel; 2. die Scheibe mit dem Index steht fest und die Kreisteilung ist drehbar. Bisweilen tritt an Stelle jener Scheibe ein Ring, der den mit Teilungen versehenen Kreis umgibt oder aber, wenn die Teilung sich auf der ebenen Oberfläche des Kreises befindet, innerhalb desselben liegt. Im letzteren Falle sind anstatt eines Index deren zwei im Abstande von 1800 oder gar vier im Abstande von 900 angebracht. Auf diese Weise werden die Beobachtungsfehler, welche durch falsche Zentrierung der Kreise entstehen könnten, vermindert.

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1918

Authors and Affiliations

  • O. D. Chwolson
    • 1
  • Gerhard Schmidt
    • 2
  1. 1.Universität in St. PetersburgSt. PetersburgUSSR
  2. 2.Universität Münster i. W.Münster i. W.Deutschland

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