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Die Steuerstäbe und ihr Antrieb

  • J. H. Bowen
  • E. F. O. Masters
Chapter
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Part of the Kerntechnik in Einzeldarstellungen / Nuclear Engineering Monographs book series (KENEM, volume 5)

Zusammenfassung

Bei der Konstruktion eines Reaktors sprechen viele praktische Gründe dafür, die Zahl der Steuerstäbe 1), d. h. den Betrag der zu beherrschenden Reaktivität, möglichst niedrig zu halten. Aus der am Ende von Tabelle 2 angegebenen Reaktivitätsbilanz ist zu ersehen, daß der mit frischen Spaltstoffelementen beschickte, kalte Reaktor anfangs eine Überschußreaktivität bzw. -vermehrung k ex = 4 % besitzt, um die im Betrieb auftretenden Reaktivitätsverluste ausgleichen zu können. Diese Überschußreaktivität muß zunächst von den Steuerstäben oder anderen Neutronenabsorbern aufgenommen werden; dies können Brutstoffe, wie etwa Thorium, oder einfach irgendwelche leicht zu beschaffenden, neutronenabsorbierende Materialien sein, z. B. Stahlstäbe. Oft werden derartige Absorber als „Abflach- oder Ausgleichstabe“ bezeichnet, da sie sich so anordnen lassen, daß eine gleichmäßigere, d. h. abgeflachtere Neutronenfluverteilung erreicht und somit eine höhere Leistungsabgabe des Reaktors möglich wird. Technisch besteht zwischen Abflach- und Steuerstäben der Unterschied, daß das Einführen oder Entfernen der ersteren jeweils einen besonderen Arbeitsgang erfordert, während die letzteren ständig mit einem Stell mechanismus verbunden sind.

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Literatur

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1959

Authors and Affiliations

  • J. H. Bowen
  • E. F. O. Masters

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