Advertisement

Anfänge der Heimarbeit

  • Dieter Antritter
Chapter
  • 54 Downloads

Zusammenfassung

Innerhalb des Zunftsystems war für die Heimarbeit kein Platz. Rechtliche Vorschriften verhinderten den Verkauf außerhalb des Ortes. Erst als sich aus der stadtwirtschaftlichen Arbeitsteilung die Volkswirtschaftliche entwickelte begann die Heimarbeit. Sie bildet »Etappen im siegreichen Vormarsch der Arbeitsteilung, deren große Vorteile dem Menschen überall einleuchten, volkswirtschaftlich ist die Heimarbeit von großer Bedeutung« (Arndt um 1900). Da das Feld der Betätigung zur Deckung des eigenen Bedarfs (Eigenproduktion) bei zunehmender Arbeitsteilung immer kleiner wurde, entstand zuerst

Lohn und Handwerk = Produktion für Kunden und später Industrien = Warenproduktion.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. 1.
    M. Quark, Sozialpolitik, Erläuterungen zum Görlitzerprogramm, Berlin und Stuttgart 1922, S. 10.Google Scholar
  2. 2.
    Schriften des Vereins für Sozialpolitik Band 88 (1900), S. 29.Google Scholar
  3. 3.
    Bittmann, Hausindustrie und Heimarbeit im Großherzogtum Baden, Karlsruhe 1907, S. 1033.Google Scholar
  4. 4.
    Arndt, Die Heimarbeit im Rhein-mainischen Wirtschaftsgebiet, Verlag Gustav Fischer, Jena 1909–1914, S. 575–669.Google Scholar
  5. 5.
    Arndt, Die Heimarbeit, Verlag Gustav Fischer, Band III, S. 646 f.Google Scholar
  6. 6.
    Bäumer, Die Frau in Volkswirtschaft und Staatsleben der Gegenwart, Stuttgart und Berlin 1914, S. 116.Google Scholar
  7. 7.
    Wilbrandt, Sozialismus, Verlag von Eugen Diederichs, Jena 1919, S. 14Google Scholar
  8. 8.
    Arndt, Die wirtschaftliche und soziale Bedeutung der Heimarbeit (Fortsetzung) Arbeit und Verlag in der Neuzeit (Gustav Fischer Verlag) Jena 1922.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1966

Authors and Affiliations

  • Dieter Antritter

There are no affiliations available

Personalised recommendations