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Methoden des Arbeitsstudiums mit gekoppelter Zeitermittlung

  • Hermann Böhrs
Wenn die Zeit im Betriebe als Maß für den Umfang der einzelnen Arbeiten dient, dann sind Zeitstudien zugleich immer auch Arbeitsstudien. Der große Pionier des Arbeitsstudiums F. W. Taylor (1856 bis 1915)5) nannte seine Studien stets nur „time-studies“, weil er durch vergleichende Untersuchungen über den Zeitaufwand verschiedener Arbeitsmethoden die effektivste Methode herausfinden wollte. Treibt man Arbeitsstudien ohne Zeitermittlung — was selbstverständlich möglich ist und täglich in den Betrieben auch geschieht —, so ist nicht gewährleistet, ob
  1. a)

    die nach ihrem quantitativen Anteil bedeutsamen Teilvorgänge tatsächlich erkannt werden,

     
  2. b)

    die optimale Arbeitsmethode wirklich herausgefunden wird,

     
  3. c)

    die Ausführenden ihre Leistung dem erforderlichen Arbeitsaufwand der als optimal erkannten Methode anpassen werden.

     

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Literatur

  1. 5).
    Witte, I. M.: F. W. Taylor, der Vater wissenschaftlicher Betriebsführung, Stuttgart 1928.Google Scholar
  2. 6).
    Gilbreth, Lillian M.: Das Leben eines amerikanischen Organisators F. B. Gilbreth, übersetzt von I. M. Witte, Stuttgart 1925.Google Scholar
  3. 4).
    Böhrs, ArbeitsstudienGoogle Scholar
  4. 7).
    Die im folgenden dargestellten 11 Verfahren des Arbeits- und Zeitstudiums wurden von dem früheren Mitarbeiter des Verfassers, Dipl.-Ing. G. Haase, für Folge 14 der Arbeitskundliehen Mitteilungen für den chemischen Betrieb (Heidelberg 1962) nach einer Vorführung der 11 Verfahren in einem Hörsaal der Technischen Hochschule Hannover geschildert. An dem Wirksamkeitsvergleich der Verfahren haben leitende Arbeitsstudieningenieure bedeutender Industriewerke mitgewirkt.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1967

Authors and Affiliations

  • Hermann Böhrs

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