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Laboratoriumseinrichtung und Strahlenschutz

  • Karl Becker
  • Fritz Ebert
Chapter
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Part of the Sammlung Vieweg book series (SV, volume 75)

Zusammenfassung

Als Arbeitstische für ein Röntgenlaboratorium dienen wohl am besten Tische, wie sie in Fig. 34 zu sehen sind. Die Höhe von 1,50 m hat den Vorteil, daß man die Hochspannungsleitungen, welche zur Kathode führen, noch etwa 50 cm oberhalb des Kopfes hat, so daß im Bereich der experimentierenden Person keinerlei Spannungsquellen liegen, mit welcher sie zufällig in Berührung kommen kann. Denn das Rohr selbst und die Antikathode ist geerdet. Auch kann auf diese Weise ein bequemes Einzentrieren der Versuchsobjekte ermöglicht werden, während unter den Tischen noch Widerstände oder andere Apparate angebracht werden können. Zun Einzentrieren der Spektrographen und Aufnahmekameras ist eine vollständige Verdunklung des Raumes nötig. Nicht nur das Tageslicht, das Licht der Ventilröhren oder des Nadelgleichrichters, ist abzuschirmen, sondern auch alle Spalten, Türritzen usw. sorgsam lichtdicht abzuschließen. Die Intensität des ausgeblendeten Röntgenbündels ist so schwach, daß das geringste Zwielicht eine unnötige Überanstrengung der Augen bedeuten würde. Zur Verdunklung des Fensters ist ein schwerer Wollvorhang nötig, alle übrigen würden bei direkter Bestrahlung durch das Sonnenlicht leicht durchlässig sein.

Notes

Literatur

  1. 1).
    Zitiert bei Strecker, Hilfsbuch der Elektrotechnik 1921, S. 63.Google Scholar
  2. 1).
    Glocker, Naturwissenschaften 12, 169 (1924); Kaye und Owen, Chem. News 127, 122 (1923). Proc. Physical Soc. London 35, 33, D. 1923.CrossRefGoogle Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1925

Authors and Affiliations

  • Karl Becker
    • 1
  • Fritz Ebert
    • 1
  1. 1.Berlin-SteglitzDeutschland

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