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Grundlagen

  • Gert Schemmann
Chapter
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Part of the Beiträge zur betriebswirtschaftlichen Forschung book series (IEIVC)

Zusammenfassung

Die Entwicklung der Finanzierungslehre führt von einer Beschreibung der Finanzierungstechniken zur Theorie der Finanzierung (1). „Die Techniken werden deshalb nicht bedeutungslos ... Nur werden die Erkenntnisse und Methoden gewissermaßen in einen höheren Zusammenhang eingebaut, in die Lehre von der Führung wirtschaftlicher Unternehmungen.“(2)

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Anmerkungen

  1. 1.
    Vgl. z. B. Helmut Lipfert, Optimale Unternehmensfinanzierung, Frankfurt am Main 1967, S. 7.Google Scholar
  2. 2.
    Karl Hax, Die Entwicklung der deutschen Betriebswirtschaftslehre nach dem zweiten Weltkriege. In: The Annals of the School of Business Administration, Kobe University, No. 3 (1959), S. 13–25, hier S. 24.Google Scholar
  3. 3.
    Vgl. Adolf Moxter, Offene Probleme der Investitions- und Finanzierungstheorie. In: ZfbF, 17. Jg. (1965), S. 1–10.Google Scholar
  4. 4.
    Vgl. zum Überblick H(orst) Seelbach, Planungsmodelle in der Investitionsrechnung, Würzburg— Wien 1967.Google Scholar
  5. 5.
    Vgl. z. B. Horst Albach, Investition und Liquidität, Wiesbaden 1962, S. 86–88.CrossRefGoogle Scholar
  6. 6.
    Vgl. etwa Walther Fleig, Investitionsmodelle als Grundlage der Investitionsplanung, Diss. Frankfurt (Main) 1965.Google Scholar
  7. 7.
    Vgl. hierzu etwa Herbert Hax, Investitions- und Finanzplanung mit Hilfe der linearen Programmierung. In: ZfbF, 16. Jg. (1964), S. 430–446, hier S. 435–437Google Scholar
  8. 7a.
    H. Martin Weingartner, Mathematical Programming and the Analysis of Capital Budgeting Problems, Englewood Cliffs, N. J. 1963, hier S. 140Google Scholar
  9. 7b.
    A. Charnes, W. W. Cooper, M. H. Miller, Application of Linear Programming to Financial Budgeting and the Costing of Funds. In: JB, Vol. XXXII (1959), S. 20–46, hier S. 22.Google Scholar
  10. 8.
    Vgl. hierzu Albert Danielsson, A Note on the Allocation of Capital in the Firm. In: The Swedish Journal of Economics. Vol. LXIX (1967), S. 3–18, hier S. 16 u. S. 17.Google Scholar
  11. 9.
    Vgl. zu diesem Problem Wolfram Engels, Betriebswirtschaftliche Bewertungslehre im Licht der Entscheidungstheorie. Köln und Opladen 1962. S. 58.Google Scholar
  12. 10.
    Vgl. z. B. Bertil Hâllsten, A Note on Modigliani and Miller’s Extension of the Theory of Investment and Financing. In: SJE, Vol. LXVIII (1966), S. 74–88, hier S. 76.Google Scholar
  13. 11.
    Vgl. etwa Ezra Solomon, The Theory of Financial Management, New York/London 1963, S. 22–25.Google Scholar
  14. 12.
    Vgl. z. B. James, T. S. Porterfield, Investment Decisions and Capital Costs, Englewood Cliffs, N. J., 1965, S. 107–133.Google Scholar
  15. 13.
    Vgl. Harry M. Markowitz, Portfolio Selection, Efficient Diversification of Investments, New York/London 1959.Google Scholar
  16. 14.
    Vgl. hierzu J. Fred Weston, The Scope and Methodology of Finance, Englewood Cliffs, N. J., 1966, mit allerdings abweichender Gewichtung. Vgl. desw. Erwin Grochla, Der Aufgabenbereich der betrieblichen Finanzwirtschaft. Dargestellt am Beispiel der amerikanischen Literatur. In: Geld, Kapital und Kredit, Festschrift für Heinrich Rittershausen, hrsg. von Hans E(gon) Büschgen, Stuttgart 1968, S. 401–416.Google Scholar
  17. 15.
    So etwa auch Veikko Jääskeläinen, Optimal Financing and Tax Policy of the Corporation, Helsinki 1966, S. 100 Und 101: „The point of departure of the model is the assumption that managers view the shareholders as a group of financiers of the corporation. They do not try to maximize the welfare of the shareholders any more than they try to maximize the welfare of the banks which lend money to the firm.“Google Scholar
  18. 16.
    Zum Begriff vgl. Fritz Haußmann, Vom Aktienwesen und vom Aktienrecht, Mannheim— Berlin—Leipzig 1928, S. 23. Er wurde zur Kennzeichnung der Überlegungen Rathenaus geprägt. Rudolf Wiethölter, Interessen und Organisation der Aktiengesellschaft im amerikanischen und deutschen Recht, Karlsruhe 1961, S. 39, weist darauf hin, daß Haußmann Rathenau mißverstanden habe. Vgl. zum Sachverhalt Walther Rathenau, Vom Aktienwesen. Eine geschäftliche Betrachtung, 21.–23. Aufl., Berlin 1922, insbesondere S. 38 und 39, aber auch den Gedanken der Minderheitenvertretung (S. 31); Wiethölter, a.a.O., S. 38–41; Ernst Joachim Mestmäcker, Verwaltung, Konzerngewalt und Rechte der Aktionäre, Karlsruhe 1958, S. 13–16, 24–27; Adolf Moxter, Der Einfluß von Publizitätsvorschriften auf das unternehmerische Verhalten, Köln und Opladen 1962, S. 86–89, sowie die dort angegebene Literatur. In jüngster Zeit hat sich Nieschlag für die Lehre vom „Unternehmen an sich“ ausgesprochen. Vgl. R(obert)Google Scholar
  19. 16a.
    Nieschlag, Unternehmung und Eigentümer. In: Der österreichische Betriebswirt, 15. Jg. (1965), S. 121–128, hier S. 123–126.Google Scholar
  20. 17.
    Mestmäcker, a.a.O., S. 14. Vgl. aber auch den Zusammenhang bei Joseph A. Schumpeter, Kapitalismus, Sozialismus und Demokratie, 2. Aufl., München 1950, S. 229.Google Scholar
  21. 18.
    Wiethölter, a.a.O., S. 41. Vgl. zur Katalogisierung von Unternehmungsinteressen Horst Steinmann, Unternehmungsführung und Unternehmungsinteressen. Zur wirtschaftlichen Problematik der Stellung des Vorstandes der Aktiengesellschaft. In: Gegenwartsfragen der Unternehmensführung, Festschrift für Wilhelm Hasenack, hrsg. von Hans Joachim Engeleiter, Herne— Berlin 1966, S. 123–138, insbes. S. 126–128.Google Scholar
  22. 19.
    Hierbei handelt es sich um finanzielle Ziele, soweit mit der Kapitalhergabe eine Einflußnahme auf das Unternehmen beabsichtigt ist, die finanzielle Vorteile an anderer Stelle erbringt. Eberhard Dülfer, Die Aktienunternehmung, Göttingen 1962, spricht von einem auf „Ergänzungsleistungen“ gerichteten Motiv der Kapitalhergabe (S. 90) Das „Streben nach maximalem Realvermögen“ (Dülfer, a.a.O., S. 88 — im Original kursiv — ) wird jedoch erfaßt. Zu nichtfinanziellen Motiven vgl. etwa Adolf Moxter, Präferenzstruktur und Aktivitätsfunktion. In: ZfbF, 16. Jg. (1964), S. 6–35, hier S. 16; George Katona, Das Verhalten der Verbraucher und Unternehmer, Tübingen 1960, überarbeitete Übersetzung von Psychological Analysis of Economic Behavior, 1st ed., 2nd impression, New York—Toronto—London 1951, S. 236 und 237. Kritische Anmerkungen zur Bedeutung nichtfinanzieller Motive finden sich etwa bei Mestmäcker, a.a.O., S. 26.Google Scholar
  23. 20.
    Vgl. Katona, a.a.O., S. 247; Moxter, Präferenzstruktur, a.a.O., S. 16 und 17.Google Scholar
  24. 21.
    Moxter, ebenda, S. 23.Google Scholar
  25. 22.
    Solche qualitative Eigenschaften sind die zeitliche Verfügbarkeit sowie das zeitliche und betragsmäßige Risiko des Vermögens- oder Einkommensbetrages.Google Scholar
  26. 23.
    Dem entspräche der Übergang von einer „materialen Theorie der Unternehmung“ zu einer „personalen Theorie der Unternehmung“, wie sie von Karl Hax beschrieben wird. „Im Rahmen dieser Theorie ist das Kapital nur akzidentiell, und hier gewinnt die Frage nach einer Mitbestimmung aller, die in dem Unternehmen mitwirken und deren Aktivität sich mit der Unternehmensaktivität vereinigt, wesentliche Bedeutung.“ Karl Max, Mitbestimmung als organisatorisches Problem in der Unternehmungswirtschaft. In: Wissenschaft und Praxis, Festschrift zum zwanzigjährigen Bestehen des Westdeutschen Verlages 1967, Köln und Opladen 1967, S. 283–300, hier S. 285. — Eine entsprechende Konsequenz zieht Wiethölter, a.a.O., S. 32, wenn er als legitimierte Unternehmensinteressen nur diejenigen der Unternehmer und Arbeitnehmer gelten lassen will.Google Scholar
  27. 24.
    Vgl. etwa Klaus F. Veil, Das Wesen von Unternehmung und Unternehmer, Baden—Baden und Frankfurt a. Main 1956, S. 97, sowie Gerhard Schmitt-Rink, Über Unternehmerziele. In: Jahrbücher für Nationalökonomie und Statistik, Bd. 179 (1966), S. 418–428, hier S. 428.Google Scholar
  28. 25.
    Robert W. Johnson, Financial Management, Boston 1959, S. 11, zieht die Folgerung: „Das Ziel der finanziellen Führung ist es, dafür zu sorgen, daß Geld vorhanden ist, um die Rechnung fristgerecht zu bezahlen, und die langfristige Gewinnmaximierung zu verfolgen.“Google Scholar
  29. 26.
    Vgl. z. B. Curt Sandig, Finanzierung mit Fremdkapital, Stuttgart 1965, S. 14 und 15; Karl Oettle, Unternehmerische Finanzpolitik, Stuttgart 1966, S. 102.Google Scholar
  30. 27.
    Vgl. hierzu auch Eugen Schmalenbach, Die Beteiligungsfinanzierung, 8. Aufl., bearbeitet von Richard Bauer, Köln und Opladen 1954, hier S. 17: „... wo es sich um den Einfluß auf die Geschäftsführung handelt, wird dieser vorwiegend nur deshalb erstrebt, um durch ihn den Gewinn und den Gewinnanteil günstig zu beeinflussen.“ — Nicht so deutlich bei Karl Hax, der in der 1. Aufl., des HdW die Beteiligungsfinanzierung unter die Kreditfinanzierung zählt (vgl. Karl Hax, Die langfristigen Finanzdispositionen. In: HdW, Bd. I, 1. Aufl., Köln und Opladen 1958, S. 453–542, hier S. 471), in der 2. Aufl. von dieser Unterordnung abweicht (vgl. Karl Hax, Langfristige Finanz- und Investitionsentscheidungen. In: Handbuch der Wirtschaftswissenschaften, hrsg. von Karl Hax und Theodor Wessels, Bd. I (Betriebswirtschaft), 2. Aufl., Köln und Opladen 1966, S. 399–489, hier S. 416). Das (de jure) Mitspracherecht der Unternehmenseigner verwischt sich z. T. so stark, daß das (faktische) Mitspracherecht der Kreditgeber von erheblich größerer Relevanz ist. Vgl. hierzu K. Hax, Mitbestimmung, a.a.O., S. 288.Google Scholar
  31. 28.
    Die nachrangige Befriedigung des Eigenkapitals macht es zum Risikoträger. Vgl. hierzu Karl Schwantag, Eigenkapital als Risikoträger. In: ZfhF, NF, 15. Jg. (1963), S. 218–231, hier insbes. S. 224–227.Google Scholar
  32. 29.
    Vgl. Karl Hax, Der Gewinnbegriff in der Betriebswirtschaftslehre, Leipzig 1926, S. 108.Google Scholar
  33. 30.
    Für den Geltungsbereich des Aktiengesetzes gilt das nicht uneingeschränkt. Danach hat der Vorstand unter eigener Verantwortung die Gesellschaft zu leiten (§ 76 AktG vom 6. 9. 1965).Google Scholar
  34. 31.
    Vgl. hierzu Horst Albach, Wirtschaftlichkeitsrechnung bei unsicheren Erwartungen, Bd. 7 der Beiträge zur betriebswirtschaftlichen Forschung, hrsg. von Erich Gutenberg, Wilhelm Hasenack, Karl Hax und Erich Schäfer, Köln und Opladen 1959, S. 142. — Die Schwierigkeiten bei der Organisation von Aktionärsinteressen beschreibt Wiethölter, a.a.O., S. 316–322.Google Scholar
  35. 32.
    Vgl. etwa Nieschlag, a.a.O., S. 126; Dülfer, a.a.O., S. 84.Google Scholar
  36. 33.
    Vgl. Curt Sandig, Finanzierung mit Fremdkapital, Stuttgart 1930, S. 46.Google Scholar
  37. 34.
    Sandig, ebenda, S. 48.Google Scholar
  38. 35.
    Vgl. zum Begriff Engels, a.a.O., S. 93 und 94.Google Scholar
  39. 36.
    Wilhelm Krelle, Preistheorie, Tübingen und Zürich 1961, S. 107, spricht im analogen Zusam menhang von „Schwellenwert der Fühlbarkeit“.Google Scholar
  40. 37.
    Wer die Ausschüttung fixiert, variiert bei den einzelnen Unternehmensformen. Juristisch gesehen liegt die Festlegung der Ausschüttungshöhe bei den Kapitalgesellschaften bei der Gesellschafterversammlung. Bei Personengesellschaften entfällt der Beschluß über die Gewinnzuweisung. Der ermittelte Gewinn wird in voller Höhe den Gesellschafterkonten gutgebracht.Google Scholar
  41. 38.
    Vgl. bei der Aktiengesellschaft etwa die Form der Bonusaktie, bei der stets ein Wahlrecht zwischen Bonus und dem Bezug in Form von Anteilen besteht. Vgl. Karl Hax, Probleme der Aktienfinanzierung unter dem Einfluß des gespaltenen Körperschaftsteuer-Satzes. In: ZfhF, NF, 15. Jg. (1963), S. 49–60, hier S. 60. — Entnahmemöglichkeiten, die über die Gewinnzuweisung hinausgehen, finden sich etwa bei der oHG.Google Scholar
  42. 39.
    Vgl. Eugen Schmalenbach, Kapital, Kredit und Zins in betriebswirtschaftlicher Beleuchtung, 3. Aufl., Köln und Opladen 1951, S. 109–114.Google Scholar
  43. 40.
    Vgl. S. Herzog, Kapitalbeschaffung, Freiburg i. Br. 1928, S. 25.Google Scholar
  44. 41.
    Vgl. die kritische Einstellung Bouldings zu dieser Sicht. Kenneth E(wart) Boulding, The Present Position of the Theory of the Firm. In: Linear Programming and the Theory of the Firm, ed. by Kenneth E(wart) Boulding and W. Allen Spivey, New York 1960, S. 1–17, hier S. 1.Google Scholar
  45. 42.
    Vgl. hierzu Otfrid Fischer, Die Finanzen. In: ZfbF, 21. Jg. (1969), S. 631–642, hier S. 639 und 640.Google Scholar
  46. 43.
    Vgl. Richard Köhler, Zum Finanzierungsbegriff einer entscheidungsorientierten Betriebswirtschaftslehre. In: ZfB, 39. Jg. (1969), S. 435–456, hier S. 450.Google Scholar
  47. 44.
    Vgl. hierzu Werner Engelhardt, Die Finanzierung aus Gewinn im Warenhandelsbetrieb und ihre Einwirkung auf Betriebsstruktur und Betriebspolitik, Berlin 1960, S. 29–44.Google Scholar
  48. 45.
    Zum Begriff vgl. Wolfgang Mag, Grundfragen einer betriebswirtschaftlichen Organisationstheorie, Köln und Opladen 1969, S. 40.CrossRefGoogle Scholar
  49. 46.
    Die Formulierung des ökonomischen Gewinnbegriffs als Zinsen auf den Ertragswert erhöht um die Ertragswertzunahme oder vermindert um die Ertragswertabnahme nennt Lindahl „earnings“. Vgl. Erik Lindahl, The Concept of Income. In: Economic Essays, In honour of Gustav Cassel, London 1933, S. 399–407, hier S. 403 und 404. „Income as interest“ und „income as earnings“ sind nach Lindahl identisch, wenn „die Zukunft vollkommen vorausgesehen werden kann“ (ebenda, S. 403). Für diesen Sachverhalt wählt Irving Fisher, The Nature of Capital and Income, New York und London 1906, S. 234 die Bezeichnung „earnings“ oder „earned income“. Sie „ergeben sich durch Addition des Kapitalwertzuwachses zum realisierten Einkommen oder durch Substraktion der Kapitalwertabnahme“. — Palle Hansen, The Accounting Concept of Profit, Kobenhavn und Amsterdam 1966 (photomechanische Wiedergabe der Ausgabe von 1962), S. 15 spricht von „ideal profit“. Zur Gleichsetzung von „profit“ und „income“ vgl. auch Frank H. Knight, Risk, Uncertainty, and Profit, Boston und New York 1921, 5th impression 1940, S. 23. — Von der personenbezogenen Betrachtungsweise entfernt sich Jaakko Honko, Yrityksen Vuositulos (The Annual Income of an Enterprise and its Determination), Helsinki 1959, S. 214: „... it is possible to ascertain the total income by determining only the cash position of the enterprise“. Damit ist man bei Rieger angelangt: „Die Totalrechnung ist eine höchst einfache Sache, da es sich ja nur um das Zählen des vorgefundenen Geldbestandes handelt ...“ (Wilhelm Rieger, Einführung in die Privatwirtschaftslehre, 2. Aufl., Erlangen 1959, S. 206). Vgl. zum Gewinnbegriff der ökonomischen Theorie auch Dieter Schneider, Bilanzgewinn und ökonomische Theorie. In: ZfhF, NF, 15. Jg. (1963), S. 457–474, aber auch Helmut Koch, Der Begriff des ökonomischen Gewinns — Zur Frage des Optimalitätskriteriums in der Wirtschaftlichkeitsrechnung. In: ZfbF, 20. Jg. (1968), S. 389–441, insbesondere S. 414 und 422/423.Google Scholar
  50. 47.
    Vgl. Irving Fisher, Der Einkommensbegriff im Lichte der Erfahrung. In: Die Wirtschaftstheorie der Gegenwart, hrsg. von Hans Mayer, Frank A. Fetter und Richard Reisch, 3. Bd., Wien 1928, S. 22–45, hier S. 30. — Vgl. aber auch Irving Fisher, The Concept of Income, A Rebuttal. In: Econometrica, Vol. 7 (1939), S. 357–361.Google Scholar
  51. 48.
    Der Begriff „finanzielle Führung“ findet sich zum ersten Mal bei Karl Prinzhorn, Uber die finanzielle Führung kaufmännischer Geschäfte und Unternehmungen, Berlin 1902, S. 44 und im Vorwort (S. 3). Er wurde später von Paul Deutsch, Die finanzielle Führung der Handelsbetriebe, Leipzig 1935 konkretisiert. Vgl. ders., Begriff und Inhalt der betrieblichen Finanzwirtschaft. In: ZfB, 29. Jg. (1959), S. 587–598, hier S. 592.Google Scholar
  52. 49.
    Vgl. Friedrich Leitner, Finanzierung der Unternehmungen, Berlin und Leipzig 1927, S. 95.Google Scholar
  53. 50.
    Vgl. Edmund Heinen, Das Zielsystem der Unternehmung, Wiesbaden 1966, S. 103.Google Scholar
  54. 51.
    Ebenda, S. 91–93. Die ausgewählte Zielsetzung wird im Entscheidungsmodell als Zielfunktion bezeichnet (ebenda, S. 52). In der Zielfunktion werden die Zielvariablen erfaßt. Demgegenüber gibt die Zielvorschrift an, was mit der Zielfunktion geschehen soll, ob sie z. B. maximiert oder minimiert werden soll. Vgl. hierzu Dieter Schneider, Zielvorstellungen und innerbetriebliche Lenkungspreise in privaten und öffentlichen Unternehmen. In: ZfbF, 18. Jg. (1966), S. 260–275, hier S. 263.Google Scholar
  55. 52.
    H. T. Koplin, The Profit Maximization Assumption. In: Oxford Economic Papers, (New Series), vol. 15 (1963), S. 130–139, hier S. 131.Google Scholar
  56. 53.
    Vgl. hierzu auch Horst Albach, Stand und Aufgaben der Betriebswirtschaftslehre heute. In: ZfbF, 19. Jg. (1967), S. 446–469, hier S. 448.Google Scholar
  57. 54.
    Heinen, Zielsystem ..., a.a.O., S. 65.Google Scholar
  58. 55.
    Vgl. Herbert A. Simon, Administrative Behavior, 2nd edition, New York 1961, S. 106.Google Scholar
  59. 56.
    Vgl. zur Fragestellung der neueren Organisationstheorie Wolfgang Mag, Organisationstheorie, a.a.O.Google Scholar
  60. 57.
    Heinrich Rittershausen, Industrielle Finanzierung, Wiesbaden 1964, S. 115. Der agency-theory entspricht die proprietary-theory. Ihr steht die entity-theory gegenüber. In der entity-theory führt die Unternehmung ein selbständiges, eigenverantwortliches Dasein. Sie erwirbt Nutzungen (z. B. Arbeitskraft, Kapital) und zahlt hierfür ein Entgelt. Daraus folgt die Pflicht der Unternehmung, über die ihr von den Anteilseignern überlassenen Mittel abzurechnen und hierfür ein Entgelt zu zahlen. Vgl. hierzu Charlotte Orth, Die Fund Theory of Accounting — ein neuer bilanztheoretischer Ansatz? In: ZfhF, NF, 15. Jg. (1963), S. 433–447, hier S. 437–439.CrossRefGoogle Scholar
  61. 58.
    Zu den Begriffen der monovariablen und der multivariablen Entscheidungsfunktion (Zielfunktion) vgl. Horst Albach, Wirtschaftlichkeitsrechnung, a.a.O. S. 128–144.Google Scholar
  62. 59.
    Vgl. Johannes Bidlingmaier, Unternehmerziele und Unternehmerstrategien, Wiesbaden 1964, S. 44Google Scholar
  63. 59a.
    Werner Dinkelbach, Unternehmerische Entscheidungen bei mehrfacher Zielsetzung. In: ZfB, 32. Jg. (1962), S. 739–747; (Ulrich) Schmidt-Sudhoff, Unternehmerziele und unternehmerisches Zielsystem, Wiesbaden 1967, S. 89–91 mit Literaturhinweisen.Google Scholar
  64. 60.
    Vgl. z. B. William, B. Baumol, Business Behavior, Value, and Growth, New York 1959; Simon, Administrative Behavior, a.a.O.Google Scholar
  65. 60a.
    Richard M. Cyert und James G. March, A Behavioral Theory of the Firm, Englewood Cliffs, N. J., 1963Google Scholar
  66. 60b.
    Andreas G. Papandreou, Some Basic Problems in the Theory of the Firm. In: A Survey of Contemporary Economics, ed. by Bernard F. Haley, vol. II, Homewood, Ill., 1952, S. 183–219Google Scholar
  67. 60c.
    C. Addison Hickman, Managerial Motivation and the Theory of the Firm. In: AER, vol. XLV (1955), Papers and Proceedings, S. 544–554Google Scholar
  68. 60d.
    Heinz Sauermann und Reinhard Selten, Anspruchsanpassungstheorie der Unternehmung. In: ZfgStw, 118. Bd. (1962), S. 577–597Google Scholar
  69. 60e.
    zur empirischen Untersuchung vgl. John R. Meyer, An Experiment in the Measurement of Business Motivation. In: The Review of Economics and Statistics, vol. XLIX (1967), S. 304–318. Zum Zielkatalog vgl. Bidlingmaier, Unternehmerziele, a.a.O., S. 54–127.Google Scholar
  70. 61.
    Vgl. Helmut Koch, Betriebliche Planung, Wiesbaden 1961, S. 16Adolf Moxter, Präferenzstruktur, a.a.O., S. 11; Karl Hax, Planung und Organisation als Instrumente der Unternehmungsführung. In: ZfhF, NF, 11. Jg. (1959), S. 605–615, hier S. 607. — Es handelt sich bei der Einkommenserzielung um ein Nominalziel (Bidlingmaier, Unternehmerziele, a.a.O., S. 43) im Gegensatz zum „Sachziel“, dessen Inhalt nach Kosiol die Bedarfsdeckung ist. Vgl. hierzu Erich Kosiol, Erkenntnisgegenstand und methodologischer Standort der Betriebswirtschaftslehre. In: ZfB, 31. Jg. (1961), S. 129–136, hier S. 130. Die Bedarfsdeckung als Unternehmensziel wird außerdem vertreten von Ezra Solomon, Introduction. In: The Management of Corporate Capital, Glencoe 1959, S. 13–17, hier S. 13; Konrad Engelmann, Die Lehre von der Einzelwirtschaft, Köln und Opladen 1962, S. 10.CrossRefGoogle Scholar
  71. 62.
    Michael C. White, Multiple Goals in the Theory of the Firm. In: Linear Programming and the Theory of the Firm, hrsg. von Kenneth E(wart) Boulding and W. Allen Spivey, New York 1960, S. 181–201, hier S. 187.Google Scholar
  72. 63.
    Zur gegenseitigen Uberführbarkeit finanzieller und nichtfinanzieller Ziele vgl. Arbeitskreis Hax der Schmalenbach-Gesellschaft, Wesen und Arten unternehmerischer Entscheidungen. In: ZfbF, 16. Jg. (1964), S. 685–715, hier S. 695. Vgl. zu diesem Problem auch Moxter, Präferenzstruktur, a.a.O., S. 17, 22 und 23. — Einkommen als selbständiger Erfolgsindex wird von T(ibor) de Scitovsky, A Note on Profit Maximisation and its Implications. In: Rev. Ec. Stud., Vol. XI (1943), S. 57–60, hier S. 59 genannt. In ähnlichem Sinne auch Rieger, a.a.O., S. 77, wonach der Gewinn Maßstab unternehmerischer Tüchtigkeit ist.Google Scholar
  73. 64.
    So auch Rieger, a.a.O., S. 44. — Vgl. aber auch H(ans) Ulrich, Neuere Erkenntnisse auf dem Gebiet der Unternehmungsführung. In: Die Unternehmung, 16. Jg. (1962), S. 65–81, hier S. 69, der die Riegersche Ansicht als wirklichkeitsfremd hinstellt, aber zugleich eine MittelZweck-Beziehung von Geld und Gewinn und nichtfinanziellen Zielsetzungen anerkennt.Google Scholar
  74. 65.
    Vgl. Erich Kosiol, Modellanalyse als Grundlage unternehmerischer Entscheidungen. In: ZfbF, NF, 13. Jg. (1961), S. 318–334, hier S. 321.Google Scholar
  75. 66.
    Vgl. Kosiol, ebenda, S. 321, der mit Isomorphie die „Strukturgleichheit (im Orig. kursiv) der gedanklichen und realen Sphäre“ bezeichnet.Google Scholar
  76. 67.
    Vgl. hierzu Günter Menges, Grundmodelle wirtschaftlicher Entscheidungen, Einführung in moderne Entscheidungstheorien, Köln und Opladen 1969, S. 5.Google Scholar
  77. 68.
    Zur Kennzeichnung von Zielträgern vgl. Wolfgang Mag, Organisationstheorie, a.a.O., S. 41 und 42.Google Scholar
  78. 69.
    Auf die enge Verbindung von Ziel- und Mittelentscheidungen im Finanzierungsbereich weist Werner Kirsch, Zur Problematik „optimaler“ Kapitalstrukturen, in: ZfB, 38. Jg. (1968), S. 881–888, hier S. 886 hin. Nach Kirsch sind wertfreie Empfehlungen im Finanzierungsbereich nicht möglich, was er anhand der Entscheidungen zur Kapitalstruktur nachweist.Google Scholar
  79. 70.
    Dieter Schneider, Modellvorstellungen zur optimalen Selbstfinanzierung. In: ZfbF, 20. Jg. (1968), S. 705–739, hier S. 727 spricht in diesem Fall vom firmenbezogenen Unternehmen.Google Scholar
  80. 71.
    Günter Menges, Grundmodelle, a.a.O., S. 5.Google Scholar
  81. 72.
    Es wird bewußt von der Planperiode und nicht vom Zeithorizont gesprochen. Die Planperiode wird autonom festgelegt; der Zeithorizont richtet sich nach der „zeitlichen Übersichtstiefe“. Vgl. hierzu Ludwig Orth, Die kurzfristige Finanzplanung industrieller Unternehmungen, Köln und Opladen 1961, S. 55; Helmut Koch, Die Theorie der Unternehmung als Globalanalyse. In: ZfgStw, 120. Bd. (1964), S. 385–434, hier S. 388.Google Scholar
  82. 73.
    Vgl. Dieter Schneider, Modellvorstellungen. a.a.O.. S. 710 und 711.Google Scholar
  83. 74.
    H(ans) Bühlmann, H(ans) Loeffel, E(rwin) Nievergelt, Einführung in die Theorie und Praxis der Entscheidung bei Unsicherheit, Berlin—Heidelberg—New York 1967, Bd. 1 der Lecture Notes in Operations Research and Mathematical Economics, ed. by M(artin) Beckmann und H(ans) P(aul) Künzi, S. 1. Vgl. zum Aufgabengebiet der Entscheidungstheorie auch Gérard Gäfgen, Theorie der wirtschaftlichen Entscheidung, 2. Aufl., Tübingen 1968, S. 42.Google Scholar
  84. 75.
    Vgl. Arbeitskreis Hax, Wesen und Arten, a.a.O., S. 699 und 700.Google Scholar
  85. 76.
    Zur Erläuterung des Begriffs „Umwelt“ vgl. Gäfgen, a.a.O., S. 95–98.Google Scholar
  86. 77.
    Kosiol, Modellanalyse, a.a.O., S. 323 unterscheidet in diesem Zusammenhang deterministische und stochastische Modelle.Google Scholar
  87. 78.
    Bühlmann et alt., a.a.O., S. 3.Google Scholar
  88. 79.
    Bühlmann et alt., a.a.O., S. 1.Google Scholar
  89. 80.
    Hans Schneeweiß, Entscheidungskriterien bei Risiko, Berlin—Heidelberg—New York 1967, S. 17.CrossRefGoogle Scholar
  90. 81.
    Diese Betrachtungsweise stellt Schmalenbach unter den Begriff des Einkommens. Vgl. Eugen Schmalenbach, Dynamische Bilanz, 13. Aufl., Köln und Opladen 1962, S. 57: „Das Einkommen ist etwas auf eine Person oder einen Personenkreis Bezogenes. Der Erfolg dagegen ist Betriebserfolg“.Google Scholar

Copyright information

© Westdeutscher Verlag GmbH, Köln und Opladen 1970

Authors and Affiliations

  • Gert Schemmann

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