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Vom Beruf der Finanzsoziologie

  • Fritz Karl Mann

Zusammenfassung

Diejenigen, die die Soziologie als eine jugendliche Wissenschaft betrachten, werden von der Finanzsoziologie annehmen, daß sie erst jüngst die Kinderschuhe ausgetreten hat. Solche Minderbewertung hat triftige Gründe. Sie kann nicht durch den Hinweis widerlegt werden, daß Studien, die sich als finanzsoziologische ausgeben, heute bereits eine umfangreiche Bibliographie füllen könnten. Viele Untersuchungen dieser Art berühren finanzsoziologische Zusammenhänge nur in Verbindung mit anderen Tatbeständen und könnten daher ebenso gut unter andere allgemein anerkannte Disziplineneingeordnet werden. Für einige dieser Schriftsteller ist wohl auch die Vorliebe für das finanzsoziologische Klischee kaum mehr als eine Modesache : ein Tribut an die öffentliche Meinung, die auf Vertrautheit mit jüngsten Zeitströmungen ein übermäßiges Gewicht zu legen pflegt.

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Literatur

  1. 1.
    Siehe meinen Aufsatz: The Fiscal Component of Revolution. An Essay in Fiscal Sociology, The Review of Politics, July 1947, S. 331–349.Google Scholar
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    Vgl. Walter Lotz, Finanzwissenschaft, 2. Auflage. Tübingen 1931, S. 6.Google Scholar
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    Gaetano Mosca, The Ruling Class, New York 1936, S. 441–442.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1951

Authors and Affiliations

  • Fritz Karl Mann

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