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Geschichtliches

  • Fritz Eichholtz
Chapter
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Part of the Die Wissenschaft book series (W, volume 96)

Zusammenfassung

Im klassischen Altertum war die Kohlpflanze ein beliebtes Gemüse, das frühzeitig eine Veredlung erfuhr und in einer Mannigfaltigkeit von Arten auftrat, so daß wohl — wie in späterer Zeit — jede Landschaft ihre besondere „Art“ von Kohl wachsen ließ. Man aß ihn roh, mit Zusatz von Honig, Essig und Salz, oder in Essig eingetaucht; auch wurde er leicht gekocht, für medizinische Zwecke auch doppelt gekocht, man ließ ihn in Wasser mazerieren, preßte auch den frischen Saft aus und benützte ihn so als Speise und Getränk. Er gehörte so sehr zum täglichen Leben, daß ein Gedicht von einem Ritter spricht, der zwischen Rüben und Kohl geboren sei — eques natus inter betam et brassicam 134).

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 1960

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  • Fritz Eichholtz

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