Advertisement

Das Schmelzverfahren vor der Gebläselampe

  • Bruno Alexander-Katz

Zusammenfassung

Die Bestrebungen der ersten Forscher auf dem Gebiete der Quarzschmelzung zielten auf Herstellung eines durchsichtigen, glasartigen Produktes aus Bergkristall. Da der Formgebung eine Erweichung des starren Rohstoffes vorausgehen mußte, und diese bei dem hohen, etwa bei 1700° liegenden Schmelzpunkt der Kieselsäure nur unter Benutzung sehr hoher Temperaturen ermöglicht werden konnte, arbeitete man zunächst mit dem seinerzeit einzigen Mittel zur Erzeugung hoher Hitzegrade, dem Knallgas-oder Sauerstoffgebläse, bei dem Sauerstoffgas oder Luft der Wasserstoff- oder Leuchtgasflamme zugeführt wird. Dabei entsteht eine kleine spitze, aber sehr heiße Flamme von etwa 2000°, welche ausreicht, um Kieselsäure, Tonerde, Platin zum Schmelzen zu bringen. Die Apparatur und insbesondere der spitze Flammen-kegel gestatten aber nur, immer minimale Teile des Schmelzgutes in den heißesten Flammenteil zu bringen und zu schmelzen.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1919

Authors and Affiliations

  • Bruno Alexander-Katz
    • 1
  1. 1.Berlin-GörlitzDeutschland

Personalised recommendations