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Psychologie der musikalischen Formen

  • Richard Müller-Freienfels
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Zusammenfassung

Alle Ermittlungen über das Material der Musik liegen noch außerhalb der Kunst. Deren Bereich betreten wir erst, wenn wir uns die Frage stellen, wie sich die Klänge in unsrer Seele zu geordnet, aber sie treffen das Ohr doch als ein rasch verfließendes Nacheinander, in dem ein Ton den andern verdrängt. In Wahrheit freilich schließen sich die Töne zu Formen zusammen, in denen Vergangenes nachklingt und Künftiges vorausgeahnt wird. Und in diesem ganzheitlichen Erfassen vieler Einzelheiten, das den Begriff der „Form“ ausmacht, erst beginnt das Kunsterleben.

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Notes

Literatur

  1. Die Grundtatsachen der musikalischen Formenlehre sind in allen Handbüchern der Harmonielehre und Kompositionstechnik zu finden. Ausführliche Literaturangaben über die Psychologie der musikalischen Formengebung bei R. Müller-Freienfels: Psychologie der Kunst Bd. III (gesondert erschienen im Verlag E. Reinhart, München 1933).Google Scholar
  2. Hier besonders herangezogen: Bücher: Arbeit und Rhythmus 19094;Google Scholar
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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1936

Authors and Affiliations

  • Richard Müller-Freienfels

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