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Mechanik

  • Wilhelm H. Westphal
Chapter
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Zusammenfassung

Das spezifische Gewicht a eines Stoffes ist das Gewicht der Volumeinheit desselben, gemessen in der Einheit 1 g* • cm-3. Wiegen also V [cm3] des Stoffes k [g*], so beträgrt sein spezifisches Gewicht
$$\sigma = \frac{k}{V}[{g^*} \cdot c{m^{ - 3}}]$$
(1)
Die Dichte ϱ eines Stoffes ist die Masse der Volumeinheit desselben, gemessen in der Einheit 1g · cm-3,
$$\varrho \cdot = \frac{m}{V}[g \cdot c{m^{ - 3}}]$$
(2)
Demnach haben σ und ϱ die gleiche Maßzahl, und die Dichte eines Stoffes ist bekannt, wenn sein spezifisches Gewicht bekaant ist.

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Notes

Referenzen

  1. 1).
    Es bedeutet: W. = Westphal, „Physik“, 4. Auflage ; M.-P. = Mtiller-Pouiliet, „Lehrbuch der Physik“, 11. Auflage; K. = Kohlrausch, „Praktische Physik“, 17. Auflage.Google Scholar
  2. 1).
    Die Glaskörper der einzelnen Waagen haben nicht vollkommen das gleiche Volumen und werden mit Reitersätzen geliefert, die dem jeweiligen Volumen angepaBt sind, so dal sie fur die einzelnen Waagen ein wenig verschieden sind. Sofern mehrere Waagen nebeneinander in Gebrauch eind, sind Vertauschungen der Reiter kaum zu verhindern. Es empfiehlt sich dann, s mtliche Reiters tze durch Abfeilen der schwereren möglichst genau gleich zu machen. Eine Priifung der Richtigkeit der Waage nach dem obigen Verfahren ist aber auf jeden Fall notig.Google Scholar
  3. 1).
    Diese und die folgenden Rechnungen können, wenn die Abweichungen von 1,0000 so klein sind wie hier, genügend genau im Kopf gemacht werden. Man gewöhne sich daran ! Die Angabe einer 5. Dezimale ware natürlich sinnlos. (Vgl. Einl. § 6.)Google Scholar
  4. 1).
    Da dieser Fail sehr haufig eintritt, so habe ich absichtlich ein Beispiel gew hlt, in dem er deutlich in Erscheinung tritt.Google Scholar
  5. 1).
    Im Praktikum kommt es leicht vor, daI3 die Gewichtsstücke kleine Abweichungen von ihrem Nennwert haben. Dann verschiebt sich der Nullpunkt bei gleichem Nennwert der beiderseitigen Belastungen of t merklicli. In diesem Falle setzt man den Reiter so auf die Balkenskala, dai3 die Waage wieder in der 1\1- he des Mittelstrichs der Zeigerskala einsteht, und rechnet die vorzunehmenden Verschiebungen des Reiters — statt vom Nullstrich der Balkenskala — von dem Teilstrich ab, auf dem der Reiter bei dieser Abgleichung sitzt. Auf das Ergebnis der Empfindlichkeitsmessungen hat der Fehler der Gewichtsstücke natiirlich keinen EinfluB.Google Scholar
  6. 1).
    Die Kanten des Glaskörpers sind ein wenig rund geschliffen. Diese Mal3nahme empfiehlt sich deshalb, veil sich andernfalls die Masse des Körpers durch Abbrechen sehr kleiner Splitter oft schon im Laufe eines Semesters merklich verkleinert. Die dadurch hervorgerufene Verminderung des Körpervölumens liegt aber erheblich unterhalb von 1 %, macht also in der Auftriebskorrektion weniger als 0,000 03 g aus und hat deshalb keinen ins Gewicht fallenden Einflul3 auf das auf 4 Dezimalen abgerundete Endergebnis.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1938

Authors and Affiliations

  • Wilhelm H. Westphal
    • 1
  1. 1.Technischen Hochschule BerlinDeutschland

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