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Flotation (Schwimmaufbereitung)

  • Siegfried Valentiner
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Zusammenfassung

Es ist ein häufig gezeigter Versuch, wenn man eine Nähnadel auf einer Wasseroberfläche schwimmen läßt; trotz des größeren spezifischen Gewichts sinkt sie nicht unter, und man hat den Eindruck, als könne sie nicht durch die Oberfläche des Wassers eindringen, weil die Oberfläche eine feste Haut bilde. Man kann dabei bemerken, daß die Oberfläche von der Nadel etwas deformiert wird, so daß ein Schnitt durch die Nadel und Oberfläche senkrecht zur Nadelachse stark vergrößert ein Aussehen hat, wie es die Abb. 33 zeigt. Wir erklären diese Erscheinung, indem wir sagen, die Nadel wird von dem Wasser nicht benetzt, weil sie ein wenig gefettet ist; sie drückt dabei die Oberfläche etwas ein, wodurch allerdings im ganzen so viel Wasser verdrängt wird, daß das Gewicht des verdrängten Wassers dem der Nadel vergleichbar wird; außerdem wirkt gegen das Eindringen der Nadel in die Flüssigkeit das Bestreben der Flüssigkeitsoberfläche, infolge der Oberflächenspiannung sich einer Vergrößerung zu widersetzen, die vor dem Zerreißen der Oberfläche eintreten müßte. Ein ähnlicher Vorlesungsversuch ist das Schwimmenlassen von Bleiglanz auf Wasser.

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Notes

Literatur

  1. 1).
    Eingehend behandelt dieses Verfahren C. Bruchhold, Der Flotations-Prozefß. Berlin, Verlag J. Springer, 1927.CrossRefGoogle Scholar
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    Es kann nicht geleugnet werden, daß auch bei dieser Betrachtungsweise die errechnete Schichtdicke nach den bisherigen Erfahrungen bei Adsorptionsschichtdicken der Vorstellung Schwierigkeiten bereitet, so daß man gern geneigt sein wird, noch andere Einflüsse (vielleicht elektrische) als die der reinen, von andern Stoffsystemen her bekannten Adsorptionskräfte zur Erklärung heranzuziehen. Vgl. d. Bem. i. Vorwort.Google Scholar
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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1929

Authors and Affiliations

  • Siegfried Valentiner
    • 1
  1. 1.Bergakademie ClausthalDeutschland

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