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Über die Wirtschaftlichkeit von Aufbereitungsanlagen

  • Siegfried Valentiner
Chapter
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Part of the Sammlung Vieweg book series (SV)

Zusammenfassung

Die Aufgabe einer Aufbereitungsanlage ist die, aus einem Haufwerk Berge und Erze oder Kohle voneinander vollkommen zu trennen. Durch Auslesen wäre das bei genügender, vorhergehender Zerkleinerung theoretisch möglich, und es wäre dazu eine Arbeit notwendig, deren Betrag man in gewissen Einheiten bei einer bestimmten Zusammensetzung und Korngröße des Haufwerkes zahlenmäßig abschätzen könnte. Man wird bei der Stellung dieser Aufgabe lebhaft an ein viel behandeltes Problem der Physik erinnert, nämlich an die Frage z. 1B. der Arbeit, die geleistet werden muß, um aus einem Gemisch von Sauerstoff und Stickstoff den Sauerstoff von dem Stickstoff zu trennen. Die Ausführung dieser Arbeit scheint unmöglich, wenn wir nicht irgendwelche physikalische oder chemische Eigenschaften benutzen können. Die Wahrscheinlichkeit dafür, daß die beiden Gase sich ohne unser Zutun voneinander trennen und nur infolge ihrer molekularen Wärmebewegung zufällig für einen Augenblick völlig getrennt sind, ist außerordentlich gering, wenn sie sich auch zahlenmäßig angeben läßt. Sie ist ungeheuer viel kleiner als die Wahrscheinlichkeit dafür, daß dauernd der Raum gleichmäßig von den Gasen erfüllt bleibt.

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Notes

Literatur

  1. 1).
    K. Reinhardt , Glückauf 1911, S. 221.Google Scholar
  2. 2).
    K. Reinhardt, Glückauf 1996, S. 485, 521. — Vgl. auch z. B. R. Wüster, Glückauf 1925, S. 61. — O. S c h ä f er, Einführung in das Wesen und den Aufbau der Waschkurven für Steinkohlen, Herne, Maschinenfabrik Baum A.-G., 1927.Google Scholar
  3. 1).
    Über die Wirkungsweise der Setzmaschinen, siehe Abschnitt 2.Google Scholar
  4. 1).
    Die Gestalt der Zickzacklinie hängt etwas von der Art der Ab trennung der Portionen ab; näheres siehe unten.Google Scholar
  5. 2).
    Es ist üblich geworden, Abszisse und Ordinate so zu wählen und zu legen, wie dies in der Abbildung hier geschehen ist; und es mag, um keine Verwirrung hervorzurufen, daran festgehalten werden. Manches ließe sich vielleicht etwas einfacher ausdrücken, wenn die Zählung auf der Ordinate von 0 bis 100 0/0 aufwärts, nicht abwärts, geschähe, wie man es sonst gewohnt ist, und Abszisse und Ordinate vertauscht wären. 1) Auch in den folgenden Abbildungen geben die mit I bezeichneten Kurven den Aschengehalt der Schicht selbst, die mit II bezeichneten Kurven den mittler en Aschengehalt, wie er im Text definiert ist, an.Google Scholar
  6. 1).
    K. Reinhardt, 1. e. 1926, S. 524.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1929

Authors and Affiliations

  • Siegfried Valentiner
    • 1
  1. 1.Bergakademie ClausthalDeutschland

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