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Die Träger und die Organisation der Organisationsarbeit

  • Ausschuß für wirtschaftliche Verwaltung (AWV)

Zusammenfassung

Jeder Leiter eines Zweigbetriebes, einer Abteilung oder auch eines kleineren genügend selbständigen und abgrenzbaren Tätigkeitsbereiches innerhalb des Unternehmens ist für die Leistung in dem ihm unterstehenden Gebiet verantwortlich. Verantwortlich ist er damit auch für die bessere oder schlechtere Organisation, die diese Leistung beeinflußt. Dieser Verantwortung entspricht die Befugnis, den organisatorischen Aufbau und die Arbeitsabläufe innerhalb des eigenen Bereiches festzulegen und darüber zu entscheiden, nach welchen Methoden und Verfahren gearbeitet wird. Der Verantwortliche hat sich dabei an die übergeordneten Rahmenrichtlinien zu halten, die für die Organisation des gesamten Unternehmens gelten und die die Zusammenarbeit mit anderen Teilbereichen betreffen. Gewöhnlich ist sogar er und nicht etwa die Organisationsabteilung an der Spitze dafür verantwortlich, daß diese allgemeinen Prinzipien beachtet werden. Solange das Unternehmen Oder der Funktionsbereich noch übersehen werden kann und wenn keine besonderen organisationstechnischen Kenntnisse erforderlich sind, wird der Manager selbst organisieren. Erst wenn der zu organisierende Bereich zu groß und zu unübersichtlich wird oder der Aufbau und die Koordinierung der einzelnen Tätigkeiten besondere Kenntnisse erfordern, wird er zusätzlich eine Organisationsstelle schaffen bzw. wird er deren Hilfe in Anspruch nehmen. Nur so kann die Gefahr einer Überschneidung der Kompetenzen, der Doppelbearbeitung von Aufgaben, der Bürokratisierung oder einer den Erfordernissen der Aufgaben nicht entsprechenden Organisation vermieden werden. Auch auf dieser organisatorischen Ebene ist die totale Transparenz der durch die betriebliche (Teil-)Aufgabe gesetzten Erfordernisse Voraussetzung für ausgewogene Entscheidungen.

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Literatur

  1. 5).
    In den letzten Jahren hat man allerdings einen Rückgang in der Mobilität der Arbeitskräfte beobachtet, der durch hier nicht näher zu untersuchende wirtschaftliche und soziale Gründe (unter anderem Spezialisierung beziehungsweise wachsende Geltung des Senioritätsprinzips im Betrieb, Bindung durch betriebliche Altersversorgung) bedingt ist.Google Scholar
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    Einen zwar nicht wissenschaftlichen, aber darum nicht weniger eindringlichen Kommentar zu den organisatorischen Schwierigkeiten in Großverwaltungen gibt Harrington, A., „Life in the Chrystal Palace“. London 1959. Deutsch: Das Leben im Glaspalast, Essen 1961.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1963

Authors and Affiliations

  • Ausschuß für wirtschaftliche Verwaltung (AWV)
    • 1
  1. 1.Frankfurt(Main)Deutschland

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