Advertisement

Röntgenspektroskopie

  • Paul Eversheim
Chapter
  • 10 Downloads
Part of the Sammlung Vieweg book series (SV)

Zusammenfassung

Seit Entdeckung der Röntgenstrahlen im Jahre 1895 verging eine verhältnismäßig lange Zeit, ehe man die Natur dieser Strahlenart erkannte. Freilich wußte Röntgen schon kurz nach der Entdeckung der Strahlen, daß diese kein einheitliches Durchdringungsvermögen besitzen, daß also das Röntgenstrahlbündel unhomogen, aus verschiedenen Strahlenarten zusammengesetzt sein müsse, ähnlich wie das sichtbare Licht. Indessen konnte doch lange Zeit hindurch der experimentelle Beweis der Identität mit gewöhnlichem Lichte nicht erbracht werden. Da die Größenordnung der Wellenlänge der Röntgenstrahlen, die im Mittel etwa 3. 10−9 cm beträgt, also etwa 1000mal kleiner ist als Licht von 3000 Å.-E., die Anwendung der gewöhnlichen optischen Hilfsmittel ausschließt und es andererseits nicht gelang und auch nicht gelingen konnte, auf mechanischem Wege etwa Gitter zu teilen, deren Furchenabstand jener Größenordnung entsprach, so stießen alle Bemühungen, die Natur des Lichtes zu erweisen, zunächst auf unüberwindliche Schwierigkeiten.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Notes

Literatur

  1. 1).
    Näheres hierüber siehe Laue, Enzyklop. d. math. Wiss. 5 (3), 457, 1915.Google Scholar
  2. 2).
    Über Arbeitsmethoden und ihre Entwicklung siehe auch die zusammenfassenden Ausführungen von E. Wagner, Phys. Zeitschr. 18, 405, 432, 461, 488, 1917.Google Scholar
  3. 1).
    Seemann, Ann. d. Phys. 49, 470, 1916.Google Scholar
  4. 1).
    Näheres siehe Ch. G. Barkla, Die Spektren der fluoreszierenden Röntgenstrahlungen, Jahrb. f. Rad. u. Elek. 8, 471, 1911.Google Scholar
  5. 2).
    Siehe auch M. Siegbahn, Spektroskopie der Röntgenstrahlen. Springer 1924.Google Scholar
  6. 1).
    Siehe auch die umfassende Darstellung von P. Cermak, Die Röntgenstrahlen in L. Graetz, Handb. d. Elektr. u. d. Magnet. 8, 901, 1923.Google Scholar
  7. 1).
    K. Lang, Ann. d. Phys. IV, 75, 489, 1924.Google Scholar
  8. 2).
    A. Weber, Zeitschr. f. Phys., 4, 257, 1921..;Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1926

Authors and Affiliations

  • Paul Eversheim
    • 1
  1. 1.Universität BonnBonnDeutschland

Personalised recommendations