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Erste Bogeninstrumente Europas

  • Paul Stoeving

Zusammenfassung

Wir verliessen das Rebab mit seinem Bogen (ver-mutlich) unter dem Schutze des Persers und Arabers.

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Referenzen

  1. Schlacht bei Tours und Poitiers 723.Google Scholar
  2. Ein Name vermutlich von dem persischen revahva (d. h. melancholische Klänge hervorbringend) hergeleitet; siehe Carl Engels: Researches into the early history of the Violin Family, London. Dieser Verfasser ist auch der Meinung, dass die Araber das Instrument von den Persern zur Zeit der Eroberung Persiens empfingen, da die Musik dort auf einer höheren Stufe als bei den Arabern stand. Aber dieses Faktum allein würde wohl kaum die Annahme rechtfertigen, dass die Araber erst dann mit dem Rebab bekannt wurden.Google Scholar
  3. Die Worte Geige und gigue bezeichnen augen-scheinlich dasselbe Instrument und sind wohl von dem französischen gigot Hammelkeule (der Ähnlichkeit der Form wegen) abgeleitet Siehe Rühlmann: Geschichte der Bogen-instrumente.Google Scholar
  4. De Cantu et musica sacra, publ., 1774. **) Was die eine Saite auf Gerberts rubfcbe gegenüber den zwei auf dem gewöhnlichen arabischen Rebab an¬betrifft, so ist der Unterschied auf eine oder die andere Weise erklärbar. Branzoli in seinem Manuale Storico del Violinista spricht von einer Art orientalischen Rebabs, welche nur eine Saite hat; ausserdem gibt es auch in Ägypten ein Bogen-instrument, unter dem Namen Rebab Esh Shaer (Fig. 7) bekannt, welches nur eine Saite hat und mit einem eisernen Fusse auf den Boden gestützt wird, wie unser Cello. Es ist möglich, dass der europäische Vettervorahn mit einer Saite seine Laufbahn begann und dass mehr hinzu gefügt wurden, als die Umstände es erforderten. Auf den Darstellungen des Rebecs in späteren Jahrhunderten finden wir ohne Unterschied zwei und noch öfter drei Saiten.Google Scholar
  5. Archaeologia; or, Miscellaneous Tracts relating to Antiquity vol. Ill, with a description by Daines Barrington.Google Scholar
  6. Obersetzt: Lass die Römer dir mit der Lyra, die Barbaren mit der Harfe, die Griechen mit der Zithara applau-dieren; lass das britische cröth singen.Google Scholar
  7. Carl Engel: Researches into the early History of the Violin Family, chap. III.Google Scholar
  8. Interessant ist hier F6tis' Meinung; siehe dieses Verfassers: Stradivari.Google Scholar
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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1913

Authors and Affiliations

  • Paul Stoeving
    • 1
  1. 1.Guildhall School und Trinity College of MusicLondonUK

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