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Die Violinkunst in Frankreich

  • Paul Stoeving

Zusammenfassung

Wenn wir uns nun nach Frankreich wenden, finden wir die frühen Stadien in der Entwicklung der Geigenkunst noch weniger versprechend als in Deutschland; das Violinspiel und die Violinkomposition blieb auch länger in einem embryonischen Zustande. Diese Erscheinung überrascht um so mehr, als die politischen und sozialen Verhältnisse in Frankreich in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts auf den ersten Blick bedeutend günstiger als in Deutschland für einen raschen Fortschritt der liebenswerten Kunst zu sein scheinen. Louis XIV. hatte sich mit einem seltenen Kreis von Künstlern und Poeten umgeben. Seine Regierung bezeichnete die grosse klassische Periode in der französischen Kulturgeschichte. Racine, Corneille, Molidre, La Fontaine, Boileau, Poussin, gleich glänzenden Lichtern um einen Thron, verschmolzen ihren Ruhm mit dem ihres grossen, prachtliebenden Königs.

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Referenzen

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  2. Auch bekannt durch eine anmutige kleine Sonate, unter Alards „Maftres classiques“ bei Schott erschienen.Google Scholar
  3. In Alards Maltres classiques durch ein Allegro vertreten.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1913

Authors and Affiliations

  • Paul Stoeving
    • 1
  1. 1.Guildhall School und Trinity College of MusicLondonUK

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