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Giuseppe Guarneri del Gesu

  • Paul Stoeving
Chapter

Zusammenfassung

In allen Künsten hat es unter ihren grossen Ver-tretern Männer gegeben, die sich von den übrigen abhoben, wie sich ein fantastisch geformter Grat oder Kegel in der stillen klaren Kontur einer fernen Bergkette abhebt; Männer, die ebensosehr durch ihre Persönlichkeit wie durch die Stärke und Ursprüng¬lichkeit ihres Genies auffielen, die wir ihrer Fehler wegen, die so gross sind wie ihre Fähigkeiten, nicht ganz und gar lieben und verehren können, aber von denen wir nicht wegkommen können, die uns fascinieren, im Geiste verfolgen, die wir bewundern müssen, während wir ihre Schwächen bemitleiden, und vor deren Grösse wir uns beugen, weil uns der Massstab dafür fehlt.

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Referenzen

  1. Seit dem Verfassen der englischen Ausgabe meines Werkes finde ich diese Meinung in einer Reihe im „Strad“ erschienenen Artikel von der Feder Mr. Horace Petherick’s, einer bekannten Autorität in Sachen des Geigenbaues, bestätigt. Mr. Petherick erklärt, dass der Lehrmeister von Jo¬seph Guarnerius ein gewisser Andrea Gisalberti war, ein Geigenbauer, der mit den älteren Brescianer Meistern in Verbindung stand.Google Scholar
  2. Über die zwei verschiedenen Schnittarten des Holzes zum Zwecke des Geigenbaues, siehe, F6tis: Stradivarius Seite 49.Google Scholar
  3. Einem Bericht zufolge, den F6tis erwähnt, war er mit einer edelgesinnten jungen Tirolerin verheiratet, die ihm bei der Arbeit half.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1913

Authors and Affiliations

  • Paul Stoeving
    • 1
  1. 1.Guildhall School und Trinity College of MusicLondonUK

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