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Die Entstehung des Gebetbüchleins

  • Iselin Gundermann
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Part of the Wissenschaftliche Abhandlungen der Arbeitsgemeinschaft für Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen book series (WISSABHAGFO, volume 36)

Zusammenfassung

Als Markgraf Albrecht von Brandenburg-Ansbach, Herzog in Preußen, am 1. Juli 1526 Dorothea, die älteste Tochter König Friedrichs I. von Dänemark, in Königsberg heiratete, waren die Gedanken der Reformation in dem ehemaligen Ordensland bereits weit verbreitet und gefestigt. Albrecht war ein überzeugter Anhänger Martin Luthers; er pflegte lebhafte Verbindungen zu den Wittenberger Reformatoren und war bestrebt, seinem Herzogtum ein guter Regent zu sein und sein Amt, das er als von Gott auferlegt übernommen hatte, in Demut und Verantwortung zu tragen. Er war Landesfürst wie ein evangelischer Hausvater, der sein Leben und Amt von der Schrift her bestimmen lassen wollte. Deshalb betrachtete er Schriftzeugnisse und deren Auslegung als Ratgeber für sein Leben und zog sie zum Verständnis seines Amtes heran.

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Referenzen

  1. 1.
    Der Umfang der Kammerbibliothek Herzog Albrechts läßt sich aus einem erhaltenen Inventar aus dem Jahre 1568 ermessen (Deutsches Zentralarchiv Abt. Merseburg Rep. 42 I K Nr. 1–2). Ein weniger umfangreiches Inventar befindet sich im Staatlichen Archivlager Göttingen (Ehemal. Staatsarchiv Königsberg) unter den Akten des Etatsministeriums Nr. 50a. Gedruckt: Thielen, Kammerbibliothek in : Jb. d. Albertus-Universität Königsberg/Pr. Bd. IV S. 202–226 und Bd. V S. 242–252. Bei diesem Inventar aus dem Jahr 1576 handelt es sich vermutlich um eine teilweise Abschrift der ausführlicheren Vorlage von 1568.Google Scholar
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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1966

Authors and Affiliations

  • Iselin Gundermann

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