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Einfluß der Anodenvorbehandlung auf den Existenzbereich der anodischen Perlen

  • Walter Weizel
  • Hermann Hornberg
Chapter
Part of the Forschungsberichte des Wirtschafts- und Verkehrsministeriums Nordrhein-Westfalen book series (FWV, volume 335)

Zusammenfassung

Charakteristisch für den Einfluß der Anodenvorbehandlung auf den Existenzbereich der anodischen Perlen ist folgender Versuch: Man stellt eine Anode aus einem Metallstück her, das bisher noch keiner Glimmentladung ausgesetzt worden war. In einer Stickstoffatmosphäre von 3–4 Torr oder in Luft von 3–7 Torr beobachtet man dann nach dem Zünden der Entladung bei Stromdichten von 40 bis 70 mA/cm2 in der Regel eine Anzahl Perlen, auf der dem negativen Glimmlicht zugewandten Seite der Anodenfläche, bzw. auf demR and der Anode. Die Perlen auf der Anodenfläche selbst sind jedoch nicht sehr stabil, sondern bewegen sich mehr oder weniger lebhaft und zerfließen nach einiger Zeit. Nach kurzem Einbrennen finden sich dann nur noch Perlen unmittelbar am Rande der Anode, während die Anodenfläche sonst frei von Perlen bleibt. Die Perlen streben offensichtlich eine symmetrische Verteilung auf dem Rand an. Läßt man nun die Entladung längere Zeit brennen, so geraten die Perlen in eine mehr oder weniger heftige Bewegung längs des Randes. Wenn sie in genügend großer Zahl vorhanden waren, fließen sie schließlich zu einer Perlenschnur zusammen, in welcher man jedoch die einzelnen Perlen noch erkennen kann.

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1956

Authors and Affiliations

  • Walter Weizel
    • 1
  • Hermann Hornberg
    • 1
  1. 1.Institut für theoretische PhysikUniversität BonnDeutschland

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