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Diskussion der Versuchsergebnisse

  • Walter Weizel
  • Hermann Hornberg
Part of the Forschungsberichte des Wirtschafts- und Verkehrsministeriums Nordrhein-Westfalen book series (FWV, volume 335)

Zusammenfassung

Der Schlüssel zum Verständnis der Beobachtungen liegt im Mechanismus des gewöhnlichen anodischen Glimmlichts. Immer, wenn dieses Glimmlicht nicht im Stande ist, den Strom zur Anode zu transportieren, muß sich eine Entladungserscheinung mit anderem Mechanismus, z.B. eine oder mehrere Perlen einstellen. Da die Schichtdicke des Glimmlichts eine freie Weglänge nicht wesentlich überschreiten kann, ergibt sich aus Gl. (12) für den Anodenfall U eine obere Grenze. Das gewöhnliche anodische Glimmlicht kann den Strom zur Anode transportieren, wenn sich aus Gl. (10) ein Anodenfall errechnet, der unter diesem Grenzwert liegt, wenn man für x in Gl. (10) die freie Weglänge einsetzt. Der Ausdruck (math) muß also unter einem gewissen Zahlwert bleiben, wenn außer dem anodischen Glimmlicht keine Perlen auftreten sollen. Diese Abschätzung ist zwar nur im Rahmen der gemachten Voraussetzungen gültig, läßt aber doch erkennen, wie die Abgrenzung des Existenzbereiches des anodischen Glimmlichts allein, d.h. ohne Perlen zustande kommt. In diesem Fall kann der Strom zur Anode nur transportiert werden, wenn der Druck nicht zu niedrig und die Stromdichte nicht zu hoch ist. Besonders interessant ist die Mitwirkung des Elektronenreflexionsvermögens.

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1956

Authors and Affiliations

  • Walter Weizel
    • 1
  • Hermann Hornberg
    • 1
  1. 1.Institut für theoretische PhysikUniversität BonnDeutschland

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