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Entstehung und Aufbau

  • Heinz Josef Varain
Chapter
Part of the Staat und Politik book series (STOPP, volume 7)

Zusammenfassung

Die grundlegende Verfassungsentscheidung deutscher Nachkriegspolitik wurde mit unreflektierter Selbstverständlichkeit im Entstehungsakt der Parteien getroffen: Parteien sollten die entscheidenden Träger des politischen Lebens werden. Es mag ratsam sein, sich einen Augenblick dieses meist unkritisch hingenommenen Rahmens unserer gesamten politischen Ordnung bewußt zu werden, um sich des unterschiedlichen Klimas gegenüber der Weimarer Republik zu vergewissern. Da standen nicht ohne allen Rückhalt die Bestrebungen nach einem auf Räten aufgebauten Staatsorganismus am Anfang, und in der Endphase der Republik hatte manche Gruppe das Zeichen der »Partei« angenommen — oder nicht abgelegt —, die den Parteienstaat ablehnte und »Bewegung« und organisierte »Volksgemeinschaft« zu sein vorgab und anstrebte. Jetzt aber nannten sich »Union« und »Block« auch solche Organisationen, denen es nicht zweifelhaft und nicht anders gemeint war, als eben nur Partei zu sein. Dabei bot Schleswig-Holstein schon im Entstehen der Parteien Beispiele von unterschiedlichem Typus, die geprägt wurden durch ihre Verschiedenartigkeit geschichtlicher Anknüpfung, sozialer Grundlagen und zeitgebundener Bedingungen. Am markantesten treten in solcher Weise die drei Parteien hervor, die vor allem im uns beschäftigenden Zeitraum das politische Leben Schleswig-Holsteins bestimmt haben und die Antwort auf eine jeweils anders gestellte Frage nach politischer Teilnahme und Organisation waren: SPD, CDU und BHE.

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Literatur

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  17. 136.
    SPD/SH Jahresberichte 1957/58, S. 16.Google Scholar
  18. 137.
    Mitgliederzahlen nach den Jahrbüchern der SPD (Bundesrepublik); Wahlergebnisse nach den Veröffentlichungen des Statistischen Landesamts Schleswig-Holstein.Google Scholar
  19. 138.
    Eine ursprünglich für die Arbeit vorgesehene Wahlanalyse mußte zurückgestellt werden. Hier soll der Hinweis auf die unterschiedliche Struktur des Landes genügen, die in Ostholstein mit seinem Großgrundbesitz zwar die Organisation der Arbeiterschaft in der Gewerkschaft zuläßt, der parteimäßigen Bindung aber Hindernisse in den Weg stellt; bei den geheimen Wahlen kommt dann die politische Einstellung wieder zum Ausdruck. Im Norden des Landes, besonders in der Stadt Flensburg, ist die pro-dänische Haltung der Arbeiterschaft von Bedeutung.Google Scholar
  20. 139.
    Alfred Flatau, Bezirk Schleswig-Holstein. Untersuchungen über Mitglieder und Mitgliederversammlungen der SPD. Dabringhausen o. J. (1954) (hektographiert), S. 28.Google Scholar
  21. 140.
    SPD/SH Bezirksparteitag 1949, Anlagen zum Punkt 5 der Tagesordnung (Archiv SPD/ SH).Google Scholar
  22. 141.
    Jochen Steffen, Gutachten über die Situation der Organisation der SPD. Kiel, März 1956 (hektogr.), S. 9.Google Scholar
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    SPD/SH Jahresberichte 1955/56, S. 10 f., 1957/58, S. 18 f.Google Scholar
  24. 143.
    Schreiben des SPD-Bezirksvorstands an die Ortsvereine und Kreisvorsitzenden (hektogr., ohne Datum, aber unmittelbar nach dem Bezirksparteitag am 10.3. 1946) (Archiv SPD/ SH).Google Scholar
  25. 144.
    Die Sozialdemokratische Partei ruft zur Arbeit für ein neues Deutschland! (Flugblatt, Dezember 1945) (Archiv SPD/SH).Google Scholar
  26. 145.
    Im Sommer 1949 waren 45 0/o aller Mitglieder der SPD in den Landkreisen Flüchtlinge, Aufstellungen zur Wahlanalyse 1953 (Archiv SPD/SH).Google Scholar
  27. 146.
    Sucht neue Wege und neue Formen, in: Der Weckruf, August 1952.Google Scholar
  28. 148.
    Aufstellungen zur Wahlanalyse 1953, Abschnitt »Kreis Eckernförde« (Archiv SPD/SH).Google Scholar
  29. 149.
    Albert Schulz, a. a. O.; Jochen Steffen, a. a. O.; vgl. Joachim Steffen, Wohin gehst du, SPD? in: Flensburger Presse, 26. 9. 1957.Google Scholar
  30. 150i.
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  31. 151 i.
    Friedrich Klaus, Bericht über Gründung und Tätigkeit der CDU von 1945–1950 n Flensburg. (Aufzeichnung vom 18. 12. 1958) (Archiv CDU/SH). — Friedrich Klaus, ein Industrieller, der führende Positionen in Wirtschaftsverbänden einnahm, war von 1946–1950 Landtagsabgeordneter der CDU.Google Scholar
  32. 152.
    Protokoll einer Tagung alter CDU-Mitglieder am 26. 3. 1960 in Rendsburg (Archiv CDU/SH).Google Scholar
  33. 156.
    Paul Bock, Der Wiederbeginn des politischen Lebens in Lübeck nach 1945 und die ersten Anfänge der CDU in Lübeck (Nach meinen Tagebuchnotizen) (2 S. Masch.Sc hr. ohne Datum, wohl 1958) (Archiv CDU/SH). — Paul Bock war 1953–1957 Bundestagsabgeordneter der CDU für Lübeck.Google Scholar
  34. 158.
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  35. 159.
    Vgl. dazu Arnold J. Heidenheimer,Adenauer and the CDU. The rise of the leader and the integration of the party. The Hague 1960, S. 63 ff.Google Scholar
  36. 160.
    Die Entwicklung bis zur Eingliederung in die CDU bei H. G. Wieck, a. a. O., S. 189 ff.Google Scholar
  37. 167.
    Kamphausen, Die Anfänge der CDU in Schleswig-Holstein (19 S. Maschinenschrift, es handelt sich um das Manuskript der Rede, die Prof. Kamphausen auf dem Landesparteitag der CDU 1960 hielt) (Archiv CDU/SH).Google Scholar
  38. 168.
    Notwendige Folgerungen aus den Wahlen am 20. April. — Überprüfung der Organisation, Schreiben des CDU-Landesverbandes vom 17.5. 1947 (Archiv CDU/SH).Google Scholar
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    Protokoll der Landesvorstandssitzung des CDU-Landesverbandes vom 4.8.1951 (Archiv CDU/SH) (künftig: CDU/SH-LV, Datum).Google Scholar
  40. 171.
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  41. 172.
    Aufzeichnungen des schleswig-holsteinischen Landesgeschäftsführers über die CDU-Landesgeschäftsführerkonferenz vom 8.4. 1954 (Archiv CDU/SH).Google Scholar
  42. 173.
    Für Nov. 1953 nach CDU/SH-LV, 28. 11. 1953, sonst nach Auszügen der Akte »Organisation« (Archiv CDU/SH) — die Unvollständigkeit der Zahlen beruht darauf, daß viele Kreisverbände unregelmäßig melden, und daher nur für wenige Monate die Zahlen aller Kreise vorliegen.Google Scholar
  43. 174.
    Die folgenden Angaben beruhen, wenn nicht anders gesagt, auf den Meldebogen »M 2« der CDU-Kreisverbände für das zweite Halbjahr 1957; die Kreise Rendsburg und Flensburg-Land haben keine Angaben gemacht (Archiv CDU/SH).Google Scholar
  44. 175.
    Zu Eutin nach Angaben der CDU-Landesgeschäftsstelle auf Grund der Meldebogen »M 1 «, die auch den Finanzausweis darstellen und darum von mir nicht persönlich eingesehen werden durften; für Lauenburg: Protokoll über die Sitzung des Kreisparteitages am 12.5. 1956 (Archiv CDU/SH).Google Scholar
  45. 176.
    Schreiben vom 13.9. 1955 (Archiv CDU/SH).Google Scholar
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  47. 182.
    Leistungen und Erfolge des Kreisverbandes Herzogtum Lauenburg der Jungen Union im Arbeitsjahr 1956/57 (hektographierte Broschüre).Google Scholar
  48. 186.
    Unser Standpunkt. Mitteilungsblatt des Landesverbandes Schleswig-Holstein der Freien Demokratischen Partei, März 1956, S. 5 (künftig: Unser Standpunkt FDP/SH).Google Scholar
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  50. 188.
    Gespräch mit dem Verfasser am 7.7. 1960.Google Scholar
  51. 199.
    Landtag II, Ergänzungsband zu den Wortprotokollen, S. 132.Google Scholar
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  53. 199.
    BHE-Informationsdienst, 5.3.1951, S.10 (hektogr.); vgl. insgesamt MartinVirchow, Der GB/BHE, ein neuer Parteientyp? in: Parteien in der Bundesrepublik, a. a. O., S. 450 ff.Google Scholar
  54. 196.
    Waldemar Kraft, Ein Wort an die »parteigebundenen« Heimatvertriebenen. Lübeck, 17. 12. 1949 (hektogr. Einzelblatt).Google Scholar
  55. 197.
    Block der Heimatvertriebenen und Entrechteten: Programm, beschlossen in Kiel am B. Januar 1950 (Flugblatt).Google Scholar
  56. 198.
    Landtag III/28 (12./13. 12. 1949), S. 150.Google Scholar
  57. 199.
    Vgl. u. a. Union im Norden, 22.6.1950, S. 5; ebd., 29.6. 1950, S. 3; ebd., 5.7. 1950, S. 5.Google Scholar
  58. 200.
    Die folgenden Angaben über die Mitgliederentwicklung des BHE in Schleswig-Holstein (nach verschiedenen Zeitungsnachrichten und einem Gespräch in der Landesgeschäftsstelle des Gesamtdeutschen Blocks/BHE am 27.9. 1960) zeigen schon durch die runden Ziffern, daß es sich nur um Annäherungswerte handeln kannGoogle Scholar
  59. 202.
    Waldemar Kraft, Für Recht und Menschenwürde, Vortrag am 27.9. 1950 in Hamburg. Nr. 1 der Schriftenreihe der BHE-Korrespondenz. Hamburg o. J., S. 10.Google Scholar
  60. 203.
    Der Kampf des Blocks war nicht umsonst, in: Deutsche Einheit, 28. 9. 1957. 2°4 BHE-Dienst, 22. 11. 1952.Google Scholar
  61. 205.
    Über die Auseinandersetzungen in Schleswig-Holstein wird in anderem Zusammenhang berichtet, s. u. S. 246 ff.Google Scholar
  62. 206.
    Die Forderungen des GB/BHE zur Bundestagswahl 1957 (Flugblatt).Google Scholar
  63. 209.
    Statistisches Handbuch für Sc hlesw: Holst. 1951, S. 542 f.; vgl. Landtag II/1 (2.12. 1946), S. 42.Google Scholar
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  68. 217.
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  69. 219.
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  70. 220.
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  71. 221.
    P. H. Petersen, a. a. O., S. 116 ff.Google Scholar
  72. 222.
    Dokumente dazu in: Die Schleswig-Frage seit 1945, a. a. O., S. 43 ff.Google Scholar
  73. 223.
    Dazu P. H. Petersen, a. a. O., S. 149 ff. und E. S. Hansen, a. a. O., S. 228 ff.Google Scholar
  74. 225.
    Norddeutsche Hausbesitzer-Zeitung, 22. 11. 1950; über die Entstehung der Organisation vgl. auch E. S. Hansen, a. a. O., S. 277 ff.Google Scholar
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    Sehr deutlich wurde das bei der Besprechung der CDU-Kreisvorsitzenden aus dem Landesteil Schleswig über die einzuschlagende Politik nach der Billigung der »Kieler Erklärung« durch die CDU-Landtagsfraktion — zwei Abgeordnete aus dem Landesteil Schleswig hatten sich der Stimme enthalten. Protokoll dieser Sitzung vom 5. 12. 1949 (Archiv CDU/SH); vgl. Hamkens Rolle als einer der führenden Köpfe in der radikalen Landvolkbewegung nach 1928 bei Gerhard Stoltenberg, Politische Strömungen im schleswigholsteinischen Landvolk 1918–1933. Düsseldorf 1962.Google Scholar
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  78. 230.
    CDU-Landesverband, Rundschreiben 1/51, vom 9. 1. 1951 — Grundlage der vorgeschlagenen Haltung war der Bericht von Kai-Uwe von Hassel an die Landesleitung der CDU vom 2.1. 1951 über eine Versammlung der SHG, in der er als Diskussionsredner gegen Hamkens aufgetreten war (Archiv CDU/SH).Google Scholar
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  82. 234.
    Aber auch in einigen Städten, z. B. Schleswig und Neumünster, gehörten BHE und SHW derselben Wählergemeinschaft an.Google Scholar
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    M. Bal f our, Four-Power Control in Germany, S. 239. — Beide wurden ausdrücklich im Potsdamer Abkommen (III, 10) genannt.Google Scholar
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  93. 25.
    Die Gewerkschaftsbewegung in der britischen Besatzungszone, S. 27.Google Scholar
  94. 251.
    Schreiben des Vorbereitenden Ausschusses zur Bildung Freier Gewerkschaften vom 9. 1. 1946 (Archiv SPD/SH).Google Scholar
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    F. Spliedt, a. a. O., S. 95 f. u. 99; DGB-Nordmark 1945–1948, S. 4 f.; Die Gewerkschaftsbewegung in der britischen Besatzungszone, S. 10 f.Google Scholar
  99. 256.
    DGB-Nordmark 2. Bezirkskonferenz (22. 11. 1952), S. 37 f.Google Scholar
  100. 261.
    Die folgenden Angaben sind den Geschäftsberichten des DGB-Bezirks Nordmark entnommen; die Angaben für 1946 und 1947 nach: Die Gewerkschaftsbewegung in der britischen Besatzungszone, S. 41 u. 58.Google Scholar
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    Mitteilungsblatt für das Handwerk in Sdilesw.-Holst., 5. 1. 1952, S. 2.Google Scholar
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  119. 292.
    Mitteilungsblatt für das Handwerk in Schlesw.-Holst., 20. 1. 1952, S. 10.Google Scholar
  120. 293.
    Vgl. u. a. Norddt. Einzelhandelsztg., 1.4.1952, S. 5 und 1.5. 1952, S. 5.Google Scholar
  121. 294.
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  123. 298.
    Norddt. Einzelhandelsztg., 1.4. 1953, S. 1.Google Scholar
  124. 300.
    Vgl. u. a. Mitteilungsblatt für das Handwerk in Schlesw.-Holst., 20. 3. 1950, S. 96 und 5. 10. 1951, S. 150.Google Scholar
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  127. 309.
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  128. 311.
    Schlesw: Holst. Volkszeitung, 11. 10. 1956 und 18. 10. 1956; Kieler Nachrichten, 22. 10. 1956.Google Scholar
  129. 313.
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  130. 314.
    Schlesw.-Holst. Volkszeitung, 18. 10. 1956; Kieler Nachrichten, 22. 10. 1956.Google Scholar
  131. 313.
    Sonderrundschreiben, Tarifsituation Metallindustrie, hrsg. von der Landesvereinigung der Schleswig-Holsteinischen Arbeitgeberverbände, 30. 10. 1956 (künftig: Sonderrundschreiben-Arbeitgeber); Sdilesw: Holst. Volkszeitung, 3. 11. 1956.Google Scholar
  132. 316.
    Pressestelle der Landesregierung Schleswig-Holstein, Mitteilung Nr. 546/56, 10. 12. 1956.Google Scholar
  133. 317.
    Streik-Nachrichten, hrsg. von der IG Metall für die Bundesrepublik Deutschland, Bezirksleitung Hamburg. Kiel, 17. 12. 1956.Google Scholar
  134. 318.
    Streik-Nachrichten, 2. 1. 1957; Sonderrundschreiben-Arbeitgeber, 2. 1. 1957.Google Scholar
  135. 321.
    Frankfurter Allgemeine Zeitung, 11. 1. 1957; Die Welt, 11. 1. 1957; Süddeutsche Zeitung, 12. 1. 1957.Google Scholar
  136. 822.
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  137. 323.
    Flensburger Presse, 15. 11. 1956; vgl. Streik-Nachrichten, 7. 12. 1956; Protokoll des 5. ord. Gewerkschaftstages der IG Metall für die Bundesrepublik Deutschland (15.-20. 9. 1958), S. 234.Google Scholar
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  141. 358.
    Frankfurter Allgemeine Zeitung, 13.2. 1957; Schlesw: Holst. Volkszeitung, 14. 2. 1957.Google Scholar
  142. 359.
    Die Gesamtergebnisse nach den Streik-Nachrichten, 9. u. 31. 1. und 14.2. 1957; die Einzelergebnisse nach Schlesw.-Holst. Volkszeitung, 1. u. 14.2. 1957, Kieler Nachrichten, 14.2. 1957.Google Scholar
  143. 360.
    Zahlreiche Zeitungen berührten diese Fragen in ihren Kommentaren; sehr kritisch ist Theo Pirker, a. a. O., S. 212 ff.Google Scholar
  144. 361.
    Unterlagen im Archiv der IG Metall, Verwaltungsstelle Kiel, Ordner: Streikberichte aus dem Osten.Google Scholar
  145. 362.
    Geschäftsbericht 1956/57 Vorstand IG Metall Bundesrepublik, S. 63.Google Scholar
  146. 363.
    Neues Deutschland, 15.2. 1957. - Von dieser Linie wich eine spätere im Verlag des FDGB »Tribüne« veröffentlichte Darstellung des Streiks ab, die selbst unter dem Gesichtspunkt »marxistisch-leninistischer Parteilichkeit« flach ist,Fritz Köhler, Drei gerechte Forderungen. Der Metallarbeiterstreik in Schleswig-Holstein. Berlin 1958.Google Scholar
  147. 367.
    Vgl. u. a. Welt der Arbeit, 9. 11. 1956, Streik-Nachrichten, 19. 11. 1956 und 17. 12. 1956.Google Scholar
  148. 368.
    Prot. 5. ord. Gewerkschaftstag der IG Metall Bundesrepublik (15.-20. 9. 1958), S. 234.Google Scholar
  149. 369.
    Streik-Nachrichten, 26. 10. u. 29. 10. 1956; dagegen: Pressestelle der Landesregierung, Mitteilung Nr. 455/56, 26. 10. 1956.Google Scholar
  150. 370.
    CDU-Landesdienst, 17. u. 20. 11. 1956; Schlesw: Holst. Volkszeitung, 19. u. 20.11. 1956; Streik-Nachrichten, 23. 11. 1956.Google Scholar
  151. 371.
    Bulletin des Presse-und Informationsamtes der Bundesregierung, 19.2. 1957, S. 289 f.Google Scholar
  152. 373.
    Schreiben des CDU-Landesverbandes an den CDU-Kreisverband Herzogtum Lauenburg vom 26.6. 1957 (Archiv CDU/SH).Google Scholar
  153. 374.
    Schleswig-Holstein-Korrespondenz der Freien Demokratischen Partei, 24. 10. 1956. Google Scholar
  154. 375.
    Unser Standpunkt FDP/SH, 7. Jahrg., Nr. 1. Google Scholar
  155. 376.
    Schlesw.-Holst. Korrespondenz (FDP), 11. 1. 1957. Google Scholar
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    Flensburger Presse, 7.2. 1957, vgl. ebd., 14. und 21.2. 1957. Google Scholar
  158. 380.
    Flensburger Presse, 21.2. 1957; vgl. Albert Schulz, Ein Nachwort zum Metallarbeiterstreik, in: Schleswig-Holstein Post, März 1957.Google Scholar
  159. 381.
    Käber zum Streik, in: Flensburger Presse, 14.2. 1957.Google Scholar
  160. 382.
    Sonderrundschreiben-Arbeitgeber, 19. 11. 1956.Google Scholar
  161. 383.
    Streik-Nachrichten, 12. 12. 1956; vgl. DGB-Nordmark 4. Bezirkskonferenz (11./12. 1. 1957), S. 35 u. 40 f.Google Scholar
  162. 388.
    DGB-Nordmark 4. Bezirkskonferenz (11./12. 1. 1957), S. 41.Google Scholar
  163. 387.
    Wilhelm Walter, Muß Streik in Schleswig-Holstein weitergeführt werden? in: Welt der Arbeit, 21. 12. 1956. Google Scholar
  164. 389.
    Bischof Halfmann, Von Art und Wesen des Schleswig-Holsteinischen Kirchentums, in: Konvent der kirchlichen Mitarbeiter 1958, S. 30 (künftig: Konvent).Google Scholar
  165. 390f.
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  166. 391.
    Berichte über die 3 Tagungen der Vorläufigen Gesamtsynode in den Jahren 1945–46 und die Tagung der 5. ordentlichen Landessynode der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Schleswig-Holsteins vom 13. bis 17. Oktober 1947 in Rendsburg. Kiel o. J. (1958), S. 1 u. 11 (künftig: Vorläufige GesamtsynodeCHRW(133) Tagung, 5. ord. Landessynode).Google Scholar
  167. 392.
    Vorläufige Gesamtsynode, 1. Tagung (14.-16. B. 1945), S. 1.Google Scholar
  168. 395.
    Vorläufige Gesamtsynode, 2. Tagung (2.-6. 9. 1946), S. 36.Google Scholar
  169. 396.
    Vorläufige Gesamtsynode, 1. Tagung (14.-16. B. 1945), S. 1 — Ober die an sich aufgeschlossene Haltung der Militärregierung gegenüber den Kirchen, die aber durch manche späteren Stellungnahmen beider Konfessionen irritiert wurde, vgl. M. Balfour, a. a. O., S. 247 ff.Google Scholar
  170. 397.
    Vorläufige Gesamtsynode, 1. Tagung (14.-16. B. 1945), S. 11.Google Scholar
  171. 398.
    Hans Asmussen Kirche im Grenzland. Porträt der schleswig-holsteinischen Landeskirche, in: Christ und Welt, 2. 5. 1957.Google Scholar
  172. 399.
    Vorläufige Gesamtsynode, 2. Tagung (2.-6. 9. 1946), S. 37.Google Scholar
  173. 900.
    Die Schleswig-Frage seit 1945, a. a. O., S. 139.Google Scholar
  174. 401.
    Vorläufige Gesamtsynode, 3. Tagung (12. 11. 1946), S. 53 f.Google Scholar
  175. 402.
    Die Schleswig-Frage seit 1945, a. a. O., S. 139 f.; vgl. 5. ord. Landessynode (13.-17. 10. 1947), S. 65.Google Scholar
  176. 403.
    Vgl. u. a. Korrespondenzblatt für die Arbeitsgemeinschaft Deutsches Schleswig, B. 11. 1950, S. 2; Die dänische Kirche in Südschleswig, in: Beilage der kirchlich-theologischen Halbmonatsschrift Für Arbeit und Besinnung (Ausgabe für die Landeskirchen Schleswig-Holstein, Hamburg, Eutin und Lübeck), 1952, S. 31 f. (künftig: Beilage Für Arbeit und Besinnun).Google Scholar
  177. 404.
    Die Schleswig-Frage seit 1945, a. a. O., S. 140 ff.Google Scholar
  178. 405.
    Bericht über die Verhandlungen der B. ordentlichen Landessynode der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Schleswig-Holsteins vom 11.-16. 5. 1952 zu Rendsburg, S. 64 (künftig:CHRW(133) ord. Landessynode (Datum)).Google Scholar
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    Die Schleswig-Frage seit 1945, a. a. O., S. 142 f.Google Scholar
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    ord. Landessynode (9.-13. 5. 1955), S. 49 ff.; vgl. Bischof Wester: Dänische Kirche im deutschen Land, in: Schlesw.-Holst. Tagespost, 14. 12. 1955.Google Scholar
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  192. 421.
    Kirchliche Informationen, 21. 9. 1954; sehr deutlich wird das in der Arbeit von Rosemarie Roeder gezeigt.Google Scholar
  193. 422.
    Ein Beispiel für die Vehemenz, mit der solche Auffassungen sich Luft machen konnten, war die sich wochenlang hinziehende Leserbriefdiskussion - mit über 60 Zuschriften erreichte sie eine Breite, wie sie keiner anderen Frage jemals zuteil geworden war - im Bauernblatt zu Beginn des Jahres 1956, die sich an dem Krippenbild auf der Titelseite der Weihnachtsausgabe entzündet hatte. - 1949 bemerkte Bischof Halfmann daß bäuerliche Kreise »noch im alten Rationalismus und nationalsozialistischen Nachwirkungen befangen sind«, 6. ord. Landessynode (18.-21. 10. 1949), S. 23; ein Synodaler, selbst Landwirt, stellte 1955 fest: »Die Idee von Blut und Boden greift wieder verstärkt uni sich«, 13. Landessynode (9.-13. 5. 1955), S. 16; vgl. auch den Bericht über »Erlebnisse mit schleswig-holsteinischen Bauern«, in: Kirchliche Informationen, 16. 4. 1953.Google Scholar
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    Vgl. u. a. Bauernblatt, 16. 10. 1948, S. 4, 15. 1. 1949, S. 3, 30. 5. 1953, S. 875 f., 4. 8, 1956, S. 1489.Google Scholar
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    Friedrich Feller Das Gespräch mit den Gewerkschaften, in: Konvent, 1957, S. 242. Google Scholar
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    ord. Landessynode (24. 2.-1. 3. 1957), S. 51; s. a. Kirchliche Informationen, 18. 12. 437 Kirchliche Informationen, 3. 4. 1958; DGB-Nordmark Geschäftsbericht 1956–1958, S. 24.Google Scholar
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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1964

Authors and Affiliations

  • Heinz Josef Varain

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