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Einleitung

  • Heinz Josef Varain
Chapter
Part of the Staat und Politik book series (STOPP, volume 7)

Zusammenfassung

Am 5. Mai 1945 um 8 Uhr trat für Schleswig-Holstein der Waffenstillstand in Kraft. Diese Provinz war von Kämpfen weitgehend verschont geblieben; nur ihre größeren Städte waren in zunehmendem Maße den Luftangriffen ausgesetzt gewesen. Im engen Raum zwischen Nord- und Ostsee drängten sich jetzt bei Kriegsende über Land und See gekommene Flüchtlingsmassen und zahlreiche Heeresverbände, die vor den vordringenden Armeen der Westalliierten über die Elbe nach Norden ausgewichen waren. Großadmiral Dönitz, dem Hitler am 30. April die Führung dessen, was vom Reich und seiner Wehrmacht übriggeblieben war, übertragen hatte, saß mit seinem Stab zunächst in Plön, dann zog sich die letzte Reichsregierung in die Stadt an der Nordgrenze Deutschlands, Flensburg-Mürwik, zurück, um noch bis zum 23. Mai 1945 die Fiktion einer deutschen zentralen Verwaltung aufrechtzuerhalten. — Schleswig-Holstein, solange vom Kriegsgeschehen glimpflich behandelt, spürte nun mit aller Schwere seine Folgen.

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Literatur

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 1964

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  • Heinz Josef Varain

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