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Die Distanz und ihre Überbrückung

  • Alphons Silbermann
Chapter
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Part of the Kunst und Kommunikation book series (KK, volume 1)

Zusammenfassung

An dieser Stelle könnte die Behandlung der Funktionen beendet werden, um zu praktischen Vorschlägen umfassender Natur vorzuschreiten. Dieser Schritt setzt die Annahme voraus, daß Wirkungsfeld, aber auch Stärke einer jeden Funktion erschöpfend dargestellt worden sind. Da aber der Stärke der Funktionen der sozio-musikalischen Institution Rundfunk nur bestenfalls im Vorübergehen Aufmerksamkeit gewidmet wurde, verlangt die wissenschaftliche Akribie zunächst noch nach der Überlegung, ob die innere Starke der einzelnen Funktionen wirklich genügend Spannkraft besitzt, um Genugtuung zu geben oder ob eine Intensivierung ihrer Kräfte zu bedenken wäre.

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Literatur

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    Eine diesbezügliche Untersuchung kommt u. a. zu dem Resultat: „Fernsehübertragungen von Sinfoniekonzerten sollten 30 bis 45 Minuten dauern — vorzugsweise das letztere —, wobei jedes Programm ungefähr 20–25 Minuten Musik mit den Kameras auf dem Orchester und eine 10 oder 12 minütige Auswahl anderen visuellen Materials enthalten sollte.“ B. Paulu, Televizing the Minneapolis Symphony Orchestra, in: The Quarterly of Film, Radio and Television, Vol. VIII, No. 2, S. 170.Google Scholar
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    Siehe in „BBC Year Book 1952“. A. a. 0., S. 157 die Liste der von der BBC veröffentlichten Zeitschriften etc. Die von der BBC herausgegebene Radio Times hatte 1958 einen wöchentlichen Verkauf von 8 Millionen Exemplaren; vgl. BBC Handbook 1958. BBC, London, S. 113. Google Scholar
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    Obwohl wir wissen, daß die Zeitschrift Radio indirekt der finanziellen Kontrolle der R. T. F. untersteht, müssen wir sie der Umstände halber jedoch wie eine privat kontrollierte Zeitschrift behandeln, da die R. T. F. besonderen Wert darauf zu legen scheint, ihr Interesse an dieser Zeitschrift dem Publikum gegenüber zu verheimlichen. Wir haben übrigens durch Befragung von Zeitungshändlern feststellen können, daß dieser Verheimlichungsversuch erfolglos ist. Ähnlich verhält es sich mit der Rundfunkzeitschrift ABC Weekly des australischen Staatsrundfunks (ABC).Google Scholar
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    Deutsche Rundfunkorganisationen bedienen sich bereits seit langem dieses Publizitätsmittels für spezielle, meistens öffentliche Veranstaltungen.Google Scholar
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    Zu Recht wird in diesem Zusammenhang vor der Sucht deutscher Sender nach Uberperfektion gewarnt. In seinem vorzüglichen Artikel: Selbstmord des Rundfunks (Die Welt, Hamburg, 28. Juni 1958) weist E. Kuby darauf hin, daß fast alle Sendungen jetzt von „tödlicher Vollkommenheit“ sind, was leicht zu einem „leeren Formalismus“ führen kann. In der Tat haben wir selbst beobachten können, daß es sich bei einer sogenannten „direkten Obertragung“ aus dem Konzertsaal in Wirklichkeit um eine Bandaufnahme handelte, die aus Bandaufnahmen der Generalprobe und des eigentlichen Konzertes zusammengeschnitten war, um so jedwede musikalische Fehlerhaftigkeit der Aufführung so weit wie möglich auszuschalten. Solches Vorgehen schafft höchste Unpersönlichkeit und erweitert die Distanz stark.Google Scholar
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    „Nach den Ermittlungen der Hörerbefragung des NWDR darf ein Kommentator damit rechnen, daß 15 °/o der Hörer ihm mehr oder weniger gespannt lauschen.“ W. Steigner, Ein Kommentar zum Kommentar, in: Rundfunk und Fernsehen. A. a. O., 1955, S. 26.Google Scholar
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    Eine Anweisung der Direktion der R. T. F. an die Programmleiter schreibt nunmehr vor: „Einschränkung der Kommentare zur Präsentation von Künstlern und Schallplatten. Eine Abhörstelle wird eingerichtet. Sendungen von Produzenten, die mit Kommentaren Mißbrauch treiben, können untersagt werden.“ Le Monde, Paris 14. 3. 1958.Google Scholar
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    Vgl. Bulletin 0. I. R. A. a. O., 1949, No. 25, S. 498 ff.; und No. 26, S. 633 ff.; ferner: Almanach du Disque, 1952. A. a. O., S. 195 ff.Google Scholar
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    Siehe hierzu D. MacDougald, in: Radio Research 1941. A. a. O., S. 65 ff.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1954

Authors and Affiliations

  • Alphons Silbermann

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