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Zusammenfassung

Die Beobachtungen über Abbauerscheinungen an Zinkkathoden beim Übergehen elektrischer Entladungen und die dabei auftretenden Spektren konnten mit Hilfe einer einfachen Arbeitshypothese qualitativ gedeutet werden. Die Hypothese fußt auf den Untersuchungen einer Reihe von Autoren über die Vorgänge in bogenähnlichen Entladungen. Eine besondere Rolle spielen neuere Erkenntnisse über die Struktur des Brennflecks einer Bogenentladung. — In der Arbeit wurden eine Reihe von Fragestellungen berührt, die weiter zu behandeln lohnend erscheint. Einige besonders wichtige davon dürften die folgenden sein: Wie verhalten sich die Abbauerscheinungen bei Zink in Abhängigkeit von der Oberflächenbeschaffenheit der Elektrode, dem umgebenden Gas und dem Druck? Welche Erscheinungen treten bei ähnlichen Metallen (etwa Cadmium), welche bei wesentlich verschiedenen (z.B. Kupfer, Silber, Gold) auf? Welche Besonderheiten zeigen sich bei Legierungen? Bestehen etwa Zusammenhänge zwischen den Abbauerscheinungen und den Zustandsdiagrammen der Legierungen? — Aufgrund solcher und ähnlicher Untersuchungen wäre zu klären, ob den in Abschnitt IV aufgestellten Arbeitshypothesen eine allgemeinere Bedeutung zukommt, oder ob sie bereits für den Fall der untersuchten Entladungen wesentlich modifiziert oder gar gänzlich verworfen werden müssen.

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1956

Authors and Affiliations

  • K. Bunge
    • 1
  1. 1.Institut für Spektrochemie und angewandte SpektroskopieDortmundDeutschland

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