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Zusammenfassung

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit einem Teilgebiet der Physik der spektrochemischen Lichtquellen. Als Lichtquelle dienen zwischen Metallelektroden übergehende aperiodisch gedämpfte Kondensatorentladungen (“Funken”) *) mit Zeitkonstanten von etwa 10-8 bis 10-1 sec. Das Hauptinteresse gilt den Vorgängen in der einzelnen Entladung, die auf ein von anderen Funken unbearbeitetes Gebiet der Elektrode überschlägt (ist das Gebiet bereits vorbearbeitet, so treten verwickeltere Verhältnisse auf; sie werden nur gestreift) . — Nach einer grundlegenden Arbeit von KAISER und WALLRAFF [1] wenden sich eine Reihe von Autoren den hier angedeuteten Problemen zu. Sie untersuchen besonders eingehend die Vorgänge in von den Elektroden ausgeschleuderten Metalldampfwolken, denn diese emittieren das bei der Spektralanalyse verwendete Licht (neuere Arbeiten [2] , [5] ) . — Von großer Bedeutung ist aber auch die Frage nach dem Materialabbau, d.h. nach dem Prozeß, durch den das Metall von der Elektrodenoberfläche in die Wolke befördert wird. Über diesen Prozeß finden sich zwar in der spektrochemischen Literatur eine Reihe von Hinweisen, doch scheinen systematische Untersuchungen nicht vorzuliegen (neuere Arbeiten: Abbau unter speziellen Bedingungen [4] , [5] ; Abbau als Mittel zur Analyse [6] ) . — Ergebnisse über den Abbau im Dauerbogen (z.B. [7], [8] lassen sich nicht ohne weiteres auf die verwendeten Funkenentladungen übertragen.

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1956

Authors and Affiliations

  • K. Bunge
    • 1
  1. 1.Institut für Spektrochemie und angewandte SpektroskopieDortmundDeutschland

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