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Zusammenfassung

Große Angst besteht im Publikum vor Fischvergiftung. Betrachten wir in Tabelle 9 den Fischverbrauch in Deutschland, so ergibt sich jährlich nach den Angaben von König und Splittgerber ein Gesamtverbrauch von 7 kg auf den Kopf der Bevölkerung, wenn Seefische aus dem Ausland und den heimischen Gewässern und Süßwasserfische zusammengerechnet werden. Der Verbrauch in Europa wird auf 500 000 000 Pfund jährlich geschätzt. Diesem verhältnismäßig hohen Verbrauch von Fischen gegenüber ist die Zahl von Massenerkrankungen sehr gering. Chemische Gifte (siehe Tabelle 10) kommen in zahlreichen Fischen vor; diese Gifte sind sämtlich hitzebeständig. Bei uns in Deutschland werden sie angetroffen in Barben, Hechten und Quappen, jedoch nur zur Laichzeit, und insbesondere ist dann der Rogen giftig, teilweise vielleicht auch die inneren Organe, besonders die Leber. Die Giftigkeit des Fleisches der Fische scheint besonders aufzutreten, wenn Laich damit in Berührung kam. Wie bei den Muscheln ist bei den Barben beobachtet, daß sie in manchen Jahren, so im Jahre 1851, besonders giftig waren.

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH 1913

Authors and Affiliations

  • Georg Mayer
    • 1
    • 2
  1. 1.K. B. Militärärztlichen AkademieDeutschland
  2. 2.K. B. KriegsakademieMünchenDeutschland

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