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Die homerische Aeneis und die Διὸς ἀπάτη

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Part of the Wissenschaftliche Abhandlungen der Arbeitsgemeinschaft für Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen book series (WISSABHAGFO, volume 41)

Zusammenfassung

Ernst Heitsch hat in seiner Behandlung der homerischen Aeneis eine Fülle sprachlicher Merkwürdigkeiten beobachtet1, die sich zum großen Teil nur als Erscheinungen einer späten epischen Diktion erklären lassen2. Dazu kommen ungewöhnlich viele Einzelverse, die gänzlich oder zum großen Teil mit Versen anderer Iliasbücher, insbesondere der Glaukos-Diomedes-Episode des Z, übereinstimmen, zum Teil aber auch mit Odyssee- oder Hesiodversen parallel gehen.

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Literatur

  1. 4.
    Vgl. P. Chantraine, Grammaire homerique II, 158ff.Google Scholar
  2. 5.
    Die wichtigsten 8 Anstöße dieser Art hat Heitsch S. 64ff. besprochen.Google Scholar
  3. 6.
    R. Merkelbach, Philol. 97, 1948, 303 ff.Google Scholar
  4. 8.
    So etwa H. Erbse, Rh. Mus. 110, 1967, 1 ff.Google Scholar
  5. 9.
    D. Tabachovitz, Homerische et-Sätze, Lund 1951, 132.Google Scholar
  6. 10.
    Griechische Grammatik 2, 353.Google Scholar
  7. 11.
    Daß beides in unserem Zusammenhang nicht unterschieden zu werden braucht, zeigt P. Chantraine, Grammaire homdrique, 2, 220.Google Scholar
  8. 12.
    Vgl. Heitsch, S. 64ff. (o. Anm. 3a).Google Scholar
  9. 13.
    Merkelbach schlägt folgende Rekonstruktion vor (Philol. 97, 1948, 303ff.)Google Scholar
  10. 14.
    Es ist eigentümlich, daß die letzten großangelegten Versuche einer umfassenden Analyse der beiden Epen, Von der Mühlls,,Kritisches Hypomnema zur Ilias“und Merkelbachs „Untersuchungen zur Odyssee“, gegenüber Einheiten, in welche die Epen zerlegt und die jeweils bestimmten Dichtern zugeschrieben werden, ein ganz unitarisches Vorurteil bewahren. Das Streben, möglichst präzise die vorgeformten Teile des vorliegenden Textes mit Hilfe einer Analyse des Inhaltes und der Kompo sition zu fixieren, läßt sich offenbar nur schwer mit einer gebührenden Berücksich tigung sprachlicher, stilistischer und auch anderer Unterschiede vereinen, die sich innerhalb solcher Einheiten nachweisen lassen. Vgl. dazu etwa W. H. Friedrich, Tod und Verwundung in der Ilias, Göttingen 1957.Google Scholar
  11. 15.
    Zum Beispiel J. A. Davison, Gnomon 38, 1966, 645,Google Scholar
  12. 15a.
    H. Erbse, Rh. Mus. 110, 1967,1. Dazu endlich die Replik, die Heitsch neuerdings an seine Kritiker gerichtet hat: Epische Kunstsprache und homerische Chronologie, Heidelberg 1968, 38ff.Google Scholar
  13. 16.
    Auch Pollux (9, 83) erwähnt den König Agamemnon von Kyme, vielleicht nach Ephoros, der sich verständlicherweise für die Geschichte Kymes besonders interessierte. Die pseudoherodotische Vita Homers (135) läßt Homer das berühmte, mehrfach überlieferte Grabepigramm des Midas (Peek, Versinschriften no. 1171; G. Pfohl, Greek Poems on Stones, Leiden 1967, no. 24) auf Bitten des Agamemnon, seines Schwiegervaters, verfassen.Google Scholar
  14. 17.
    Kritisches Hypomnema zur Ilias, 222 f.Google Scholar
  15. 18.
    Zum Wechsel vom Optativ zum Konjunktiv (163/165) vgl. P. Chantraine, Grammaire homdrique II, 279.Google Scholar
  16. 18a.
    Zum Gebrauch der Formen auf -τερoς ohne Komparativbedeutung vgl. M. Wittwer, Glotta 47, 1969, 63Google Scholar
  17. 19.
    M. W. M. Pope, Act. Class. 6, 1963, 1ff.Google Scholar

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 1970

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