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Das Wesen der Marktforschung

  • Manfred Hüttner
Chapter

Zusammenfassung

Der Gegenstand der Marktforschung im allgemeinen ist der Markt, d. h. das Zusammentreffen von Anbietern und Nachfragern, die Gesamtheit aller Tauschbeziehungen zwischen Anbietenden und Nachfragenden, und zwar weder des Marktes im abstrakten Sinne noch des Globalmarktes schlechthin (diese sind Gegenstand der Markttheorie der Volkswirtschaftslehre wie auch der Betriebswirtschaftslehrer1)), sondern des konkreten Teilmarktes. Marktforschung kann also kurz definiert werden als die systematische Untersuchung eines konkreten Teilmarktes 2).

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Literatur

  1. 2).
    Eine ähnliche Definition gibt Merk: Marktforschung ist „das systematische Untersuchen eines begrenzten Bereichs von Angebot und (oder) Nachfrage mit dem Ziel, Erscheinungen auf diesem Bereich zu erklären“. Merk, G., Wissenschaftliche Marktforschung, Berlin 1962, S. 15.Google Scholar
  2. 3).
    Schafer, Marktforschung, S. 12. — Wöhe ist der Meinung, daß diesen drei Arbeitsgebieten als viertes die Werbeforschung hinzugefügt werden müßte. Vgl. Wöhe, G., Einführung in die Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, 4. Aufl., Berlin und Frankfurt 1963, S. 230.Google Scholar
  3. 16).
    Vgl. Angehrn, O., Unternehmer und betriebliche Marktforschung, Zürich und St. Gallen 1954, S. 80.Google Scholar
  4. 19).
    Vgl. Schwenzner, J. E., Marktforschung, in: Handwörterbuch der Betriebswirtschaft, 3. Aufl., Band 2, Stuttgart 1960, Sp. 3905-3914, speziell Sp. 3907.Google Scholar
  5. 24).
    Vgl. Schäfer, E., Marktforschung, in: Handwörterbuch der Sozialwissenschaften, Band 7, Stuttgart—Göttingen—Ttibingen 1961, S. 147-161, insbesondere S. 155.Google Scholar
  6. 29).
    Diese auch von Schäfer erwähnte Unterscheidung (vgl. z. B. den zitierten Aufsatz im Handwörterbuch der Sozialwissenschaften, S. 155) geht zurück auf die von Seyffert — im Rahmen der Werbelehre — bereits 1929 verwandten Bezeichnungen. Vgl. auch Seyffert, R., Wirtschaftslehre des Handels, 4. Aufl., Köln und Opladen 1961, S 394.Google Scholar
  7. 31).
    Vgl. Seyffert, a. a. O., S. 392. — Auch Spiegel ist der Meinung, sich besser „des weniger anspruchsvollen Begriffes zu bedienen“ und von Markterkundung zu sprechen; vgl. Spiegel, B., Die Struktur der Meinungsverteilung im sozialen Feld, Bern und Stuttgart 1961 (im folgenden zitiert: Meinungsverteilung ), S. 134.Google Scholar
  8. 34).
    Behrens, Marktforschung, S. 28. — Merk a. a. O., S. 16, lehnt auch schon aus formal-logischen Gründen die gegebene Unterscheidung ab. Preusser weist in seinem Bericht über eine Umfrage zur Ermittlung der Aufgaben der betrieblichen Marktforschungsabteilung in der Praxis auf die Überschneidung der beiden Aufgabengebiete hin und bemerkt: „Die ... Trennung der Marktforschungsaufgaben in Beobachtung und Analyse ist daher nicht haltbar.“ Preusser, R., Die Aufgabenstruktur der betrieblichen Marktforschungsabteilung, Marktforschung im Unternehmen, 2. Jg., 1962, Nr. 2, S. 16 und 17, in: Der Marktforscher 1962, Heft 2.Google Scholar
  9. 35).
    Hundhausen wies auf diesen Fehler bereits 1952 — im Geleitwort zur deutschen Ausgabe von Hobart, a. a. O. — in Anlehnung an die amerikanische Unterscheidung zwischen „Market Research“ und „Marketing Research“ hin. Schäfer legt die begrifflichen Unterschiede ebenfalls ausführlich dar; vgl. Marktforschung, S. 14 f.Google Scholar
  10. 37).
    Vgl. Mellerowicz, K., Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, 10. Aufl., III. Band, Berlin 1959, S. 123: „Absatz ist gleich Vertrieb; wir sehen keinen Unterschied zwischen beiden.“Google Scholar
  11. 38).
    Vershofen, W., Die Marktentnahme als Kernstück der Wirtschaftsforschung, Köln 1959.Google Scholar
  12. 39).
    Vgl. dazu auch Alewell, K., Verbrauchsforschung, in: Handwörterbuch der Betriebswirtschaft, 3. Aufl., Band 4, Stuttgart 1962, Sp. 5628 H.Google Scholar
  13. 42).
    Behrens schlägt dafür die Bezeichnung Relationsforschung vor. — Oft wird — insbesondere in einer mehr psychologischen Betrachtungsweise, speziell im Hinblick auf die psychologischen „Schichten“-Theorien (Bewußtseinsschichten) — auch unterschieden zwischen Motiv-und Motivationsforschung; vgl. z. B. Kropff, H. F. J., Motivforschung, Methoden und Grenzen, Essen 1960, besonders S. 29 ff. Diese Unterscheidung entspricht im Grunde der oben vorgenommenen; rein aus Gründen der sprachlichen Klarheit soll jedoch im folgenden der letzteren der Vorzug gegeben werden.Google Scholar
  14. 43).
    Packard, V., Die geheimen Verführer, Düsseldorf 1958.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1965

Authors and Affiliations

  • Manfred Hüttner
    • 1
  1. 1.SiegenDeutschland

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