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Archäologische Forschungen der Max Freiherr von Oppenheim-Stiftung im nördlichen Mesopotamien 1955

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Part of the Arbeitsgemeinschaft für Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen book series (AFLNW, volume 62)

Zusammenfassung

Der Name Max Freiherr von Oppenheim wird in der Vorderasiatischen Archaeologie für alle Zeiten engstens verbunden bleiben mit der Erforschung des nördlichen Mesopotamien, insbesondere des vom oberen Chabur und seinem Nebenfluß Djardjar eingefaßten Dreiecks, dessen Spitzen durch die Städte Raselain im Westen, Nisibin im Osten und Hasseke im Süden bezeichnet werden. Dieses Land auf syrischem Gebiet, südlich der Bagdad-Bahn gelegen, die etwa der türkischen Grenze folgt, nimmt in Nordmesopotamien, zwischen mittlerem Euphrat und Tigris, durch seinen Wasserreichtum eine Ausnahmestellung ein. Kaum ein anderes Gebiet Vorderasiens ist so dicht besät mit sogenannten Tells, d. h. Ruinenhügeln, die aus dem sich anhäufenden Schutt verfallener und immer wieder aufgebauter Siedlungen entstanden sind. Erst durch die Mongoleneinfälle nach 1300 n. C. ist dieses einst blühende Land entvölkert und versteppt. Sein Wasserreichtum ist in den letzten Jahren wiederum der Anlaß zu neuer landwirtschaftlicher Nutzung in großem Maßstab geworden.

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1957

Authors and Affiliations

  1. 1.BerlinDeutschland

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