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Zusammenfassung

In dem monoklinometrischen System waren die Nebenasen rechtwinklig zu einander geneigt, und die Hauptaxe machte mit der einen Nebenaxe einen rechten, mit der anderen einen schiefen Winkel. Krystallformen, wo die Nebenaxen rechtwinklig zu einander geneigt sind und die Hauptaxe schief gegen beide Nebenaxen steht, gehören in das diklinometrische, Krystallformen, wo alle drei Axen unter schiefen Winkeln zu einander geneigt sind, gehören in das triklinometrische System. Das Vorkommen diklinometrischer Krystallformen ist noch nicht mit Sicherheit nachgewiesen (vergl. die Anmerkung zu §. 367); wir wollen deshalb hier das triklinometrische System im Allgemeinen betrachten und die Eigenthümlichkeiten des diklinometrischen in einzelnen Fällen hervorheben; wo auf eine Verschiedenheit in den beiden Systemen nicht aufmerksam gemacht ist, gilt das für das triklinometrische System Gesagte auch für das diklinometrische.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 1862

Authors and Affiliations

  • Hermann Kopp
    • 1
  1. 1.GiessenDeutschland

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