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Einführung in den Themenkreis, wissenschaftliche Einordnung und Begründung der Arbeit

  • Bernd Schiemenz
Part of the Betriebswirtschaftliche Beträge zur Organisation und Automation book series (BOA, volume 13)

Zusammenfassung

Die Wissenschaftslehre unterscheidet zwischen Formalwissenschaften (wie Mathematik, Logik und Philosophie) und Realwissenschaften. Innerhalb der Realwissenschaften widmet sich eine Untergruppe (Naturwissenschaften) den Erfahrungsbereichen der (materiellen) Natur, einschließlich des Menschen, soweit sein natürliches Sein in Frage steht1), von diesen wieder Teile den Lebewesen (Biologie), den physikalischen Gegebenheiten (Physik), den Arten und Umwandlungen von Stoffen (Chemie) usw., wobei Überschneidungen vorkommen, etwa wenn physikalische (Biophysik) oder chemische (Biochemie) Gegebenheiten der Lebewesen untersucht werden. Auf diesen aufbauend und ihre Erkenntnisse gestaltend anwendend, entwickelten sich die technischen Disziplinen wie Elektrotechnik, Wärmetechnik, Verfahrenstechnik, Reaktortechnik, Luft- und Raumfahrttechnik, Regelungstechnik usw.

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Referenzen

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    So z. B. E. Heinen, Einführung in die Betriebswirtschaftslehre, Wiesbaden 1968, (im folgenden zitiert als „Einführung . . .“), S. 11.Google Scholar
  5. 5).
    5) Einen Überblick über das empirische Phänomen „Betrieb“ — dort „Betriebswirtschaft“ genannt — gibt E. Heinen, Einführung . . S. 12 f.Google Scholar
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  7. 7).
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    Vgl. E. Grochla, Erkenntnisstand und Entwicklungstendenzen der Organisationstheorie, in: Zeitschrift für Betriebswirtschaft, 39. Jg. (1969), S. 1–22, (im folgenden zitiert als „Erkenntnisstand . . .“), insbes. S. 22.Google Scholar
  9. 9).
    Vgl. E. Heinen, Einführung . . S. 22 f.Google Scholar
  10. 10).
    Vgl. E. Heinen, Einführung . . S. 26.Google Scholar
  11. 11).
    E. Kosiol, Einführung . . S. 14 f.; ähnlich: E. Heinen, Einführung . . S. 25; E. Rühli, Grundzüge einer betriebswirtschaftlichen Entscheidungslehre, in: 0. Angehrn und H. P. Künzi (Hrsg.), Beiträge zur Lehre von der Unternehmung, Festschrift für Karl Käfer, Stuttgart 1968, S. 271–295, (im folgenden zitiert als „Grundzüge . .“), hier S. 271, mit weiteren Literaturhinweisen; W. Marzen, Die entscheidungsorientierte Betriebswirtschaftslehre — Zugleich eine Besprechung des Werkes „Einführung in die Betriebswirtschaftslehre“ von Edmund Heinen, in: Zeitschrift für Betriebswirtschaft, 39. Jg. (1969), S. 203–204.Google Scholar
  12. 12).
    E. Heinen, Einführung . . S. 18.Google Scholar
  13. 13).
    Vgl. E. Heinen, Einführung . . S. 27; E. Grochla, Modelle als Instrumente der Unternehmungsführung, in: Zeitschrift für betriebswirtschaftliche Forschung, 21. Jg. (1969), S. 382 bis 397, (im folgenden zitiert als „Modelle . . .“), hier S. 383.Google Scholar
  14. 14).
    Diese Auffassung vertritt beispielsweise M. Weber; vgl. G. Wöhe, Einführung in die Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, 6. Aufl., Berlin und Frankfurt a. M. 1965, (im folgenden zitiert als „Einführung . . .“), S. 18 f. Wöhe erscheint diese Auffassung jedoch nicht haltbar, vgl. ebenda. S. 19.Google Scholar
  15. 15).
    Vgl. N. Wiener, Cybernetics — or control and communication in the animal and the machine, sec. edition, New York — London 1961, (im folgenden zitiert als „Cybernetics . . .“), S. 1 ff., insbes. S. 11.CrossRefGoogle Scholar
  16. 16).
    Vgl. R. Wagner, Beginn und Aufstieg der Kybernetik, in: O. W. Haseloff (Hrsg.), Grundfragen der Kybernetik, Berlin 1967, S. 14–20.Google Scholar
  17. 17).
    Vgl. H. Schmidt, Beginn und Aufstieg der Kybernetik, in: O. W. Haseloff (Hrsg.), Grundfragen der Kybernetik, Berlin 1967, S. 21–30; H. Schmidt, Denkschrift zur Gründung eines Institutes für Regelungstechnik, 2. Aufl., (1. Aufl. 1941), Beiheft zu Grundlagenstudien aus Kybernetik und Geisteswissenschaft, 2. Bd. (1961).Google Scholar
  18. 18).
    Vgl. N. Wiener, Cybernetics . . ., S. 11 f.Google Scholar
  19. 19).
    Die Arbeiten zur „Systemtheorie“ lassen sich zu zwei Gruppen zusammenfassen. Die erste Gruppe knüpft an Mathematik und Ingenieurwissenschaften an; vgl. z. B. K. Küpfmüller, Die Systemtheorie der elektrischen Nachrichtenübertragung, Stuttgart 1949; H. Schlitt, Systemtheorie für regellose Vorgänge, Berlin — Göttingen — Heidelberg 1960, (im folgenden zitiert als „Systemtheorie . . .”); G. Wunsch, Moderne Systemtheorie, Leipzig 1962; Zadeh-Desoer, Linear System Theory — The State Space Approach, New York (usw.) 1963, (im folgenden zitiert als „Linear System Theory .“); J. Fox (Edit.), Proceedings of the Symposium on System Theory, New York, N. Y., April 20, 21, 22, 1965, Brooklyn, N. Y., 1965; sowie die Veröffentlichungen in der seit 1967 vierteljährlich im Springer-Verlag, New York, erscheinenden Zeitschrift „Mathematical Systems Theory“. Die zweite Gruppe erstreckt, von der Biologie kommend, ihren Erfahrungsbereich vor allem auf Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Obwohl auch sie eine Mathematisierung anstrebt, arbeitet diese Richtung, wohl wegen des höheren Komplexitätsgrades der betrachteten Systeme, bisher noch mehr verbal deskriptiv. Vgl. z. B. die Veröffentlichungen in General Systems, Yearbook for the Advancement of General Systems Theory, hrsg. von L. v. Bertalanffy und A. Rapoport, Ann Arbor, Michigan, das seit 1956 in jährlicher Folge erscheint; E. Grochla, Systemtheorie und Organisationstheorie, in: Zeitschrift für Betriebswirtschaft, 40. Jg. (1970), S. 1–16; H. Fuchs, Systemtheorie, in: E. Grochla (Hrsg.), Handwörterbuch der Organisation, Stuttgart 1969, Sp. 1618–1630; W.-D. Narr, Theoriebegriffe und Systemtheorie, in: Narr-Naschold, Einführung in die moderne politische Theorie, Bd. I, Stuttgart (u. a.) 1969. Eine Synthese, die vermutlich in einer Integration der Arbeiten der ersten Gruppe in die der zweiten zu suchen wäre, ist bisher noch nicht erfolgt. Es finden sogar kaum Querverweise zwischen den Autoren beider Gruppen statt, obwohl die Fragestellungen oft ähnlich sind. Die vorliegende Arbeit zieht insbesondere Ansatz und Methode der ersten Richtung heran, die man auch als „Mathematische Systemtheorie“ kennzeichnen könnte. Soweit auf Arbeiten der zweiten Gruppe Bezug genommen wird, wird von „Allgemeiner Systemtheorie“ gesprochen, in Anlehnung an die von v. Bertalanffy und Rapoport herausgegebenen Jahrbücher.Google Scholar
  20. 20).
    Die Arbeiten zur „Systemtheorie“ lassen sich zu zwei Gruppen zusammenfassen. Die erste Gruppe knüpft an Mathematik und Ingenieurwissenschaften an; vgl. z. B. K. Küpfmüller, Die Systemtheorie der elektrischen Nachrichtenübertragung, Stuttgart 1949; H. Schlitt, Systemtheorie für regellose Vorgänge, Berlin — Göttingen — Heidelberg 1960, (im folgenden zitiert als „Systemtheorie . . .”); G. Wunsch, Moderne Systemtheorie, Leipzig 1962; Zadeh-Desoer, Linear System Theory — The State Space Approach, New York (usw.) 1963, (im folgenden zitiert als „Linear System Theory .“); J. Fox (Edit.), Proceedings of the Symposium on System Theory, New York, N. Y., April 20, 21, 22, 1965, Brooklyn, N. Y., 1965; sowie die Veröffentlichungen in der seit 1967 vierteljährlich im Springer-Verlag, New York, erscheinenden Zeitschrift „Mathematical Systems Theory“. Die zweite Gruppe erstreckt, von der Biologie kommend, ihren Erfahrungsbereich vor allem auf Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Obwohl auch sie eine Mathematisierung anstrebt, arbeitet diese Richtung, wohl wegen des höheren Komplexitätsgrades der betrachteten Systeme, bisher noch mehr verbal deskriptiv. Vgl. z. B. die Veröffentlichungen in General Systems, Yearbook for the Advancement of General Systems Theory, hrsg. von L. v. Bertalanffy und A. Rapoport, Ann Arbor, Michigan, das seit 1956 in jährlicher Folge erscheint; E. Grochla, Systemtheorie und Organisationstheorie, in: Zeitschrift für Betriebswirtschaft, 40. Jg. (1970), S. 1–16; H. Fuchs, Systemtheorie, in: E. Grochla (Hrsg.), Handwörterbuch der Organisation, Stuttgart 1969, Sp. 1618–1630; W.-D. Narr, Theoriebegriffe und Systemtheorie, in: Narr-Naschold, Einführung in die moderne politische Theorie, Bd. I, Stuttgart (u. a.) 1969. Eine Synthese, die vermutlich in einer Integration der Arbeiten der ersten Gruppe in die der zweiten zu suchen wäre, ist bisher noch nicht erfolgt. Es finden sogar kaum Querverweise zwischen den Autoren beider Gruppen statt, obwohl die Fragestellungen oft ähnlich sind. Die vorliegende Arbeit zieht insbesondere Ansatz und Methode der ersten Richtung heran, die man auch als „Mathematische Systemtheorie“ kennzeichnen könnte. Soweit auf Arbeiten der zweiten Gruppe Bezug genommen wird, wird von „Allgemeiner Systemtheorie“ gesprochen, in Anlehnung an die von v. Bertalanffy und Rapoport herausgegebenen Jahrbücher.Google Scholar
  21. 20).
    20) Zum Begriff „System“ siehe z. B. G. Klaus (Hrsg.), Wörterbuch der Kybernetik, Berlin 1968, S. 634 ff., eine eingehendere Behandlung erfolgt in Kapitel 2 der vorliegenden Arbeit.Google Scholar
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    H. Frank, Was ist Kybernetik? in: H. Frank (Hrsg.), Kybernetik — Brücke zwischen den Wissenschaften, 6. Aufl., Frankfurt a. M. 1966, S. 16.Google Scholar
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  24. 23).
    Vgl. G. Klaus, Kybernetik in philosophischer Sicht, 2. Aufl., Berlin 1962, (im folgenden zitiert als „Kybernetik . . .“), S. 27. An anderer Stelle schreibt Klaus: „Faßt man die Kybernetik als die Theorie der dynamischen selbstregulierenden und selbstorganisierenden Systeme auf, so lassen sich der systemtheoretische, der regel- und steuertheoretische, der spieltheoretische und der informationstheoretische Aspekt unterscheiden, wobei der systemtheoretische Aspekt auf jeden Fall der grundlegende ist.“ Er weist darauf hin, daß „. . . der Auffassung . ., daß der Systemaspekt der grundlegende Aspekt der Kybernetik ist, . . immer mehr Autoren zu(stimmen)“. Vgl. Greniewsky-Kempisty, Kybernetische Systemtheorie ohne Mathematik, (Übersetzung aus dem Polnischen hrsg. von G. Klaus), Berlin 1966, Vorwort des Hrsg., S. 6 f.Google Scholar
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    Vgl. A. A. Ljapunow (Hrsg. der russ. Ausgaben), Probleme der Kybernetik, (übers. aus dem Russischen), Berlin, Bd. 1–8, 1962–1966, (im folgenden zitiert als „Probleme der Kybernetik . . .“).Google Scholar
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    A. A. Ljapunow, Über einige allgemeine Fragen der Kybernetik, in: A. A. Ljapunow (Hrsg.), Probleme der Kybernetik, (übers. aus dem Russischen), Bd. 1, Berlin 1962, S. 1–22, (im folgenden zitiert als „Allgemeine Fragen der Kybernetik . . .“), hier 5. 1.Google Scholar
  30. 29).
    A. A. Ljapunow, Allgemeine Fragen der Kybernetik . . . , S. 1.Google Scholar
  31. 30).
    Vgl. H. Greniewski, Cybernetics Without Mathematics, (transl. from Polish), Oxford — London — New York — Paris 1960, (im folgenden zitiert als „Cybernetics .“), S. 53.Google Scholar
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    Vgl. H. Greniewski, Cybernetics . . S. 52.Google Scholar
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    Vgl. I. A. Poletajew, Kybernetik — Kurze Einführung in eine neue Wissenschaft, (übers. aus dem Russischen), Berlin 1962, (im folgenden zitiert als „Kybernetik . . .“), S. XXV.Google Scholar
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  36. 35).
    N. Wiener, Beginn und Aufstieg der Kybernetik, in: O. W. Haseloff (Hrsg.), Grundfragen der Kybernetik Berlin 1967, S. 9–13, hier S. 13.Google Scholar
  37. 36).
    Vgl. L. Couffignal, Das logische Konzept . . S. 42.Google Scholar
  38. 37).
    Vgl. N. Wiener, Cybernetics . . ., S. VII.Google Scholar
  39. 38).
    Vgl. St. Beer, Kybernetik . . ., S. 13.Google Scholar
  40. 39).
    Vgl. I. A. Poletajew, Kybernetik . . ., S. XXV.Google Scholar
  41. 40).
    Vgl. H. Greniewski, Cybernetics . . ., S. 5 f.Google Scholar
  42. 41).
    Vgl. F. v. Cube, Was ist Kybernetik, Bremen 1967, S. 41.Google Scholar
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    Vgl. G. Klaus, Kybernetik . . ., S. 11 ff.Google Scholar
  44. 43).
    Vgl. H.-J. Flechtner, Grundbegriffe . . ., S. 1 ff.Google Scholar
  45. 44).
    Kosiol — Szyperski — Chmielewicz, Standort der Systemforschung . . ., S. 348.Google Scholar
  46. 45).
    Darstellung in Anlehnung an Kosiol — Szyperski — Clunielewicz, Standort der Systemforschung . . ., S. 348.Google Scholar
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    K. Steinbuch, Automat und Mensch — Kybernetische Tatsachen und Hypothesen, dritte neubearb. und erw. Aufl., Berlin — Heidelberg — New York 1965, (im folgenden zitiert als „Automat und Mensch . . .“), S. 323. Vgl. auch: I. A. Poletajew, Kybernetik . . S. XXV; G. Klaus (Hrsg.), Wörterbuch der Kybernetik, Berlin 1968, (im folgenden zitiert als „Wörterbuch der Kybernetik . . .“), S. 325 f.; A. Müller (Hrsg.), Lexikon der Kybernetik, Quickborn bei Hamburg 1964, (im folgenden zitiert als „Lexikon der Kybernetik . . .“), S. 87.Google Scholar
  49. 48).
    K. Steinbuch, Automat und Mensch . . S. 323.Google Scholar
  50. 49).
    Zu den verschiedenen Begriffen vgl. A. Müller (Hrsg.), Lexikon der Kybernetik . . S. 87 f.Google Scholar
  51. 50).
    Vgl. hierzu die Veröffentlichungen z. B. in den Zeitschriften „Kybernetik“ und „Cybernetica“; A. A. Ljapunow (Hrsg.), Probleme der Kybernetik . . .; die Berichte über die Tagungen der Deutschen Arbeitsgemeinschaft Kybernetik (z. B. K. Steinbuch und S. W. Wagner (Hrsg.), Neuere Ergebnisse der Kybernetik, Bericht über die Tagung Karlsruhe 1963 der Deutschen Arbeitsgemeinschaft Kybernetik, München — Wien 1964; W. Kroebel (Hrsg.), Fortschritte der Kybernetik, Bericht über die Tagung Kiel 1965 der Deutschen Arbeitsgemeinschaft Kybernetik, München — Wien 1967; H. Marko und G. Färber (Hrsg.), Kybernetik 1968, Berichtswerk über den Kongreß der Deutschen Gesellschaft für Kybernetik in München vom 23. bis 26. April 1968, München — Wien 1968); sowie die Berichte der Tagungen der Association Internationale de Cybernétique (Proceedings of the First International Congress on Cybernetics, Namur, June 26–29th 1956, Paris — Namur 1958; Proceedings of the Second International Congress on Cybernetics, Namur, September 3–10th 1958, Namur 1960; Proceedings of the Third International Congress on Cybernetics, Namur, September 11–15th 1961, Namur 1965).Google Scholar
  52. 51).
    Vgl. hierzu die Veröffentlichungen z. B. in den Zeitschriften „Kybernetik“ und „Cybernetica“; A. A. Ljapunow (Hrsg.), Probleme der Kybernetik . . .; die Berichte über die Tagungen der Deutschen Arbeitsgemeinschaft Kybernetik (z. B. K. Steinbuch und S. W. Wagner (Hrsg.), Neuere Ergebnisse der Kybernetik, Bericht über die Tagung Karlsruhe 1963 der Deutschen Arbeitsgemeinschaft Kybernetik, München — Wien 1964; W. Kroebel (Hrsg.), Fortschritte der Kybernetik, Bericht über die Tagung Kiel 1965 der Deutschen Arbeitsgemeinschaft Kybernetik, München — Wien 1967; H. Marko und G. Färber (Hrsg.), Kybernetik 1968, Berichtswerk über den Kongreß der Deutschen Gesellschaft für Kybernetik in München vom 23. bis 26. April 1968, München — Wien 1968); sowie die Berichte der Tagungen der Association Internationale de Cybernétique (Proceedings of the First International Congress on Cybernetics, Namur, June 26–29th 1956, Paris — Namur 1958; Proceedings of the Second International Congress on Cybernetics, Namur, September 3–10th 1958, Namur 1960; Proceedings of the Third International Congress on Cybernetics, Namur, September 11–15th 1961, Namur 1965).Google Scholar
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    Vgl. St. Beer, The Impact of Cybernetics on the Concept of Industrial Organization, in: Proceedings of the First International Congress on Cybernetics, Namur, June 26–29th 1956, Paris — Namur 1958, S. 535–554; St. Beer, Kybernetik . . .; H.-U. Brauner, Automationsmodelle und Organisationsstruktur — Die Bedeutung kybernetischer Prinzipien für die Analyse und die Synthese betrieblicher Aufgaben, Diss., Mannheim 1963, (im folgenden zitiert als „Automationsmodelle . . .“); Churchman — Ackoff — Arnoff, Operations Research — Eine Einführung in die Unternehmensforschung, (übers. aus dem Amerikanischen), Wien und München, 2. Aufl. 1964, (im folgenden zitiert als „Operations Research . . .“), insbes. 4. Kapitel; L. Fischer-Zernin, Der Nutzen der Kybernetik für die praktische Unternehmensführung, in: Bull Information, Heft 38/1965, S. 2–9; R. Nürck, Wirtschaftskybernetik — Ein Schlüssel zur Ganzheitsbetrachtung, in: Zeitschrift für Betriebswirtschaft, 35. Jg. (1965), S. 573–592; W. F. Riester, Organisation und Kybernetik, in: Betriebswirtschaftliche Forschung und Praxis, 18. Jg. (1966), S. 321–340; B. Sauter, Die Bedeutung der Kybernetik für die Betriebsorganisation (Ein Beitrag zur Gestaltung von Lenkung und Informationswesen im Betrieb), Diss., Mannheim 1959.Google Scholar
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    Vgl. A. Angermann, Kybernetik und betriebliche Führungslehre, in: Betriebswirtschaftliche Forschung und Praxis, 11. Jg. (1959), S. 257–267; St. Beer, On Viable Governors, in: Discovery (U. K.), Vol. XIII (1962), No. 10 (October), S. 38–44; E. Dülfer, Strukturprobleme der Genossenschaft in der Gegenwart, in: Forschungsinstitut für Genossenschaftswesen an der Universität Wien (Hrsg.), Neuere Tendenzen im Genossenschaftswesen, Göttingen 1966, S. 5–34, (im folgenden zitiert als „Strukturprobleme . . .“); 0. Jakobi, Betriebe als Regelkreise, in: Fortschrittliche Betriebsführung, 12. Jg. (1963), S. 50–56, (im folgenden zitiert als „Betriebe als Regelkreise . . .“); D. Koreimann, Kybernetik und Betriebswirtschaft, in: Die Unternehmung, 17. Jg. (1963), S. 26–35, (im folgenden zitiert als „Kybernetik und Betriebswirtschaft . . .“); R. Nürck, Unternehmensführung — Ein Regelungsproblem, in: Betriebswirtschaftliche Forschung und Praxis, 12. Jg. (1960), S. 230–238, (im folgenden zitiert als „Unternehmensführung . . .“); R. Nürck, Funktions- und strukturbedingte Regelungsmaßnahmen der Unternehmung, in: Zeitschrift für Betriebswirtschaft, 30. Jg. (1960), S. 744–756, (im folgenden zitiert als „Funktions- und strukturbedingte Regelungsmaßnahmen . . .“); A. Schulz, Über Analogien zwischen technischen Steuer- und Regelvorgängen und der betrieblichen Datenverarbeitung, in: W. Kroebel (Hrsg.), Fortschritte der Kybernetik . . S. 445–457.Google Scholar
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    Eine Erläuterung der Black-box-Methode findet man in G. Klaus (Hrsg.), Wörterbuch der Kybernetik . . S. 107 ff.Google Scholar
  74. 66).
    Vgl. St. Beer, Kybernetik . . ., insbes. S. 67–77; Beer verwendet zunächst das Konzept der black box so, wie es auch von Wiener aufgezeigt wird (vgl. N. Wiener, Cybernetics . . S. X ff.) und wie es auch z. B. im Wörterbuch der Kybernetik verstanden wird, nämlich zur Ermittlung des Verhaltens eines nicht weiter zergliederten Systems. In diesem Zusammenhang kommt er zu der Zahl von 2106 • 2107 theoretisch möglichen Reaktionsweisen des menschlichen Gehirns. Das zeigt deutlich, daß für die von Beer zum Gegenstand der Kybernetik gemachten äußerst komplexen Systeme diese Methode nicht anwendbar ist. Er geht dann über zu einer Verwendung dieser Methode zur Gestaltung des Systems. Dieser Übergang ist bedeutsam und wird auch vom Verfasser in der vorliegenden Arbeit vollzogen. Seine Beispiele machen aber deutlich, daß der in das System Eingreifende bereits gute Kenntnisse von diesem aufweist, es also für ihn keine black box mehr darstellt.Google Scholar
  75. 67).
    Zu einem ähnlichen Ergebnis kommt Keidel für die kybernetische Physiologie, vgl. W.-D. Keidel, Kybernetische Systeme des menschlichen Organismus, in: Arbeitsgemeinschaft für Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen, Natur-, Ingenieur- und Gesellschaftswissenschaften, Heft 118, Köln und Opladen 1963, S. 31–71, hier S. 63.Google Scholar
  76. 68).
    vgl. hierzu S. 52 f. Google Scholar
  77. 69).
    Vgl. hierzu S. 51 ff.Google Scholar

Copyright information

© Betriebswirtschaftlicher Verlag Dr. Th. Gabler GmbH, Wiesbaden 1972

Authors and Affiliations

  • Bernd Schiemenz

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