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Vom Einfluß Roms auf die Germanen

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Part of the Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften book series (NWAWV, volume 331)

Zusammenfassung

Themen, die sich mit dem Problem der Wirkung von Hochkulturen auf weniger entwickelte Gebiete befassen und insbesondere die Frage der Grenzen zwischen solchen Regionen betreffen, haben in den letzten Jahren besonderes Interesse gefunden, waren sie doch oft eingebunden in die Diskussionen um das Verhältnis der Industrienationen zu den sog. Entwicklungsländern. Manche Überlegungen sind auch für unser Thema davon beeinflußt worden.1 Ich möchte heute keine zusammenfassende Darstellung zu diesen Interpretationsmodellen angewandt auf den germanischen Raum präsentieren und auch nicht, wie Joachim Werner2 in seinem vielbeachteten Münchner Akademievortrag von 1966 mit dem Thema “Das Aufkommen von Bild und Schrift in Nordeuropa”, auf einem begrenzten Feld den römischen Einfluß untersuchen. Vielmehr möchte ich kaleidoskopartig verschiedene Aspekte vortragen, die sich einerseits aus Forschungen an der Grenze selbst, dem Limes, ergeben und die andererseits in Zusammenhang stehen mit einem internationalen Gemeinschaftsprojekt, das sich zum Ziel gesetzt hat, die römischen Funde außerhalb des Imperiums in Mitteleuropa systematisch zu edieren.3 Dieses Corpus-Unternehmen, das z. T. von der DFG finanziert wird, strebt an, neue, solide fundierte Beiträge zum Verhältnis Roms zu seinen nördlichen Nachbarn zu erarbeiten.

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Literatur

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  54. 41.
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    Zum entsprechenden Austausch zwischen den Germanen vgl. ebd. Kap. 15.Google Scholar
  58. 45.
    Das folgende beruht auf dem Bericht von Erdrich (Anm. 3).Google Scholar
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    Das Desiderat, die Terra Sigillata gebührend zu berücksichtigen, hat H. v. Petrikovits deutlich gemacht in: K. Düwel/H. Jankuhn/H. Siems/D. Timpe (Hrsg.), Untersuchungen zu Handel und Verkehr der vor- und frühgeschichtlichen Zeit in Mittel- und Nordeuropa. Abhandl. Akad. Wiss. Göttingen Phil. Hist. Kl. 3. 143 (Göttingen 1985) 319.Google Scholar
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  61. 48.
    Vgl. J. Kunow, Der römische Import in der Germania libera bis zu den Markomannenkriegen. Göttinger Schr. Vor- u. Frühgesch. 21 (Neumünster 1983) bes. 34 ff. — Siehe dazu jetzt die Karten bei Erdrich (Anm. 3) 14 ff.Google Scholar
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    Dio 72,11,1.12,1;74,6,1;78,13,3.14,1. — Vgl. Berger (Anm. 49) 156 ff. 222f.Google Scholar
  67. 53.
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  70. 56.
    J. Werner, Bemerkungen zur mitteldeutschen Skelettgräbergruppe Haßleben-Leuna. Zur Herkunft der ingentia auxilia Germanorum des gallischen Sonderreiches in den Jahren 259 bis 274 n. Chr. Mitteldeutsche Forsch. 74,1 (Festschr. W. Schlesinger) (Köln, Wien 1973) 1ff. — Ders., Zu den römischen Mantelfibeln zweier Kriegergräber von Leuna. Jahresschr. Mitteldt. Vorgesch. 72, 1989, 121ff.Google Scholar
  71. 57.
    Erdrich (Anm. 3) 25 f. Abb. 7.Google Scholar
  72. 58.
    Die genaue Datierung ist freilich noch nicht möglich. Vgl. H. Schönberger, Die römischen Truppenlager der frühen und mittleren Kaiserzeit zwischen Nordsee und Inn. Ber. RGK 66. 1985. 408 ff.Google Scholar
  73. 59.
    Daß dies nicht allein äußere Gründe hatte, sondern schon viele Jahre vor 260 an etlichen Orten ein deutlicher Niedergang eingesetzt hat, ist jüngst hervorgehoben worden: H.-P. Kuhnen (Hrsg.), Gestürmt — geräumt — vergessen? Der Limesfall und das Ende der Römerherrschaft in Südwestdeutschland (Stuttgart 1992). — Zur genauen Datierung des militärischen Zusammenbruchs und der Räumung nach 260 vgl. H. U. Nuber, Der Verlust der obergermanisch-raetischen Limesgebiete und die Grenzsicherung bis zum Ende des 3. Jhs. In: F. Vallet/M. Kazanski (Hrsg.), L’Armée Romaine et les Barbares du 3e au 7e siècle (Paris 1993) 101 ff.Google Scholar
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    K. H. Stribrnv, Römer rechts des Rheins nach 260 n. Chr. Ber. RGK 70, 1989, 351 ff. bes. 425–437.Google Scholar
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    Zum Kulturverhältnis westlich und östlich des Rheins im frühen Mittelalter: F. Petrie, Der Rhein in der europäischen Geschichte und den europäischen Raumbeziehungen von der Vorzeit bis zum Mittelalter. In: K. Böhner/V. H. Elbern u. a. (Hrsg.), Das Erste Jahrtausend 2 (Düsseldorf 1964) 567–615 bes. 585 ff.Google Scholar

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 1995

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