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Friedrich Heinrich Jacobi: Glaube an das Ich

  • Ulrich Rose
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Zusammenfassung

FRIEDRICH HEINRICH JACOBI, Zeitgenosse Jean Pauls und von diesem wohl rezipiert218, wandte sich als philosophischer Autodidakt gegen die beiden herrschenden philosophischen Schulen seiner Zeit. Er war einerseits einer der schärfsten Kritiker des subjektiven Idealismus — in Gestalt der Verwissenschaftlichung und Mathematisierung der Philosophie — und dessen Versuch, das System einer rationalistischen Moral und Theologie zu entwickeln. Andererseits lehnte er auch einen Materialismus ab, der menschliches Handeln einer blinden Naturkausalität unterwirft und damit weder Freiheit und Spontaneität noch willentliche Vorsehung zuläßt.

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Literatur

  1. 218.
    Vgl. Götz Müller, a.a.O.; Wilhelm Schmidt-Biggemann: Maschine und Teufel. Jean Pauls Jugendsatiren nach ihrer Modellgeschichte, Freiburg/München: Alber 1975 (Symposion 49); ders.: Sprung in die Metaphorik oder Fall ins Nichts, in: Mendelssohn-Studien 4 (79), S.211221. Dieser letztere Aufsatz gibt den Anlaß, das in “Maschine und Teufel” über die Jugendsatiren Jean Pauls Gesagte auf den gesamten Zusammenhang Jean Pauls mit Jacobi auszuweiten.Google Scholar
  2. 219.
    Ihr schwebet in einem Limbus der reinen Einbildungskraft, welche euch, trotz ihres unsystematischen Charakters, das Geheimnis offenbart, Himmel und Erde, mit allem, was darin und darüber ist, systematisch aus den Fingern zu saugen: nur schade, daß ihr aus übergroßer Begierde die Finger selbst wegsaugt!“ (Ich zitiere Jacobi nach folgender Ausgabe: Friedrich Heinrich Jacobi. Werke. Hg. v. Friedrich Roth und Friedrich Köppen, 6 Bde., Leipzig 1812ff (Reprogr. Nachdruck Darmstadt 1968 ) durchJBand, Seite. Zitat: J III, 173 )Google Scholar
  3. 231.
    Vgl. Ernesto Grassi: Die Macht der Phantasie. Zur Geschichte abendländischen Denkens, Königstein/Ts.: Athenäum 1979.Google Scholar
  4. 266.
    Otto Friedrich Bollnow: Die Lebensphilosophie Friedrich Heinrich Jacobis, Stuttgart 1933, 21966Google Scholar
  5. 269.
    Franz Wolfinger: Denken und Transzendenz. Zum Problem ihrer Vermittlung, Frankfurt (Main)/Bern/Cirencester: Lang 1981 (Theologie im Übergang, Bd. 7 ), S. 42Google Scholar
  6. 273.
    Vgl. dazu die ausgezeichnete Monographie von Klaus Hammacher: Die Philosophie Friedrich Heinrich Jacobis, München: Fink 1969.Google Scholar

Copyright information

© Deutscher Universitäts-Verlag GmbH, Wiesbaden 1990

Authors and Affiliations

  • Ulrich Rose
    • 1
  1. 1.OberhausenDeutschland

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