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Subjektive Leistungen

  • Jörg Strübing
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Part of the DUV Sozialwissenschaft book series (DUVSW)

Zusammenfassung

Was ist Subjektivität, welches ist ihre Bedeutung für soziales Handeln, und wie ist sie empirisch aufweisbar? Diese Fragen begleiten die Soziologie seit ihren Anfängen. Dennoch gehört der Begriff Subjektivität offenbar bis heute noch nicht zum Standardrepertoire soziologischen Sprachgebrauchs. Sucht man ihn etwa im »Wörterbuch der Soziologie« (Endruweit/Trommsdorff 1989), immerhin einem der gängigen Nachschlagewerke für Soziologlnnen, so wird man enttäuscht. Sogar zum Begriff des Subjekts weiß man dort auf mageren sieben Zeilen nicht mehr zu bemerken, als daß es sich um eine »Sammelbezeichnung« für »alle Gegenstände der Soziologie (handelt), die (...) physisch existieren und die selbst oder durch Repräsentation handeln können bzw. denen Handeln zugeschrieben wird«. Versucht man jedoch, auf die Frage nach >Eigenschaften< oder Leistungen, die »Subjekte« ausmachen, näheren Aufschluß zu erlangen, so gerät man in besagtem Wörterbuch gänzlich ins Abseits: Die der semantischen Logik folgende Suche nach dem Begriff »Subjektivität« endet im Nichts einer Leerzeile zwischen »Subjekt, soziales« und »Subkultur«.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 1993

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  • Jörg Strübing

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