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Fehlerlokalisierung und -korrektur

  • Eike Hagen Riedemann
Part of the Leitfäden der Informatik book series (XLINF)

Zusammenfassung

Fehlerbehebung ist ein zweiteiliger Prozeß, der nach der Durchführung erfolgreicher Tests, d. h. nach Hinweisen auf die Existenz von Fehlern, einsetzt:
  1. Teil I

    Bestimmung der exakten Natur des Fehlers und Lokalisierung des vermuteten Fehlers im Programmtext (ca. 95% des Aufwands).

     
  2. Teil II

    Korrektur des Fehlers (ca. 5% des Aufwands).

     
Wegen des geringen Aufwands für die Fehlerkorrektur wird im folgenden fast nur die Fehlerlokalisierung betrachtet.

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Literatur

  1. 1.
    Generell lassen sich meist Fehlerbàume aufstellen, welche die Fehlerpropagierung zwischen strukturellen Komponenten beschreiben. Damit werden Regeln der Art „wenn Teil 1 und Teil 2 undChrw(133) Teil n defekt sind, dann ist Teil A defekt“ (bzw. entsprechendes mit „oder“ statt „und“) repräsentiert (genaueres siehe z. B. in [NaV 87] und der dort zitierten Literatur).Google Scholar
  2. 2.
    Dies ist allerdings nicht verwunderlich, denn nur in Report 3 werden Mittelwert, Median und Standardabweichung ausgegeben.Google Scholar
  3. 3.
    Bei einer ungeraden Anzahl gibt es „den mittleren” Studierenden.Google Scholar
  4. 4.
    vgl. Kapitel 8.1, Seite 212Google Scholar
  5. 5.
    Singularotäten sind einzelne Werte, Für, die mathematische Funktionen nicht defuuert sind.Google Scholar
  6. 6.
    Früher (d. h. bei Assembler-Programmen etc.) wurde dazu oft ein kompletter Speicherabzug („Postmortem“-Dump) erstellt und ausgewertet. Diese Technik ist aber selten zu empfehlen, da sie immense Datenmengen und nur ein statisches Abbild der fehlerhaften Situation liefert und der Fehler evtl. schon durch weiter ausgeführte Programmanweisungen überdeckt wird.Google Scholar
  7. 7.
    Früher verwendete man dafür verschiedene Farben von Lochkarten.Google Scholar
  8. 8.
    1n kritischen Programmteilen sollten Diagnosehilfen o. ä. als Fehlermeldungen verbleiben (vgl. Abschnitt 15.2.4).Google Scholar
  9. 9.
    Dieses Prinzip wird in anderen Wissenschaften leider auch häufig verletzt, z. B. in der Medizin bei psychosomatischen Leiden oder ernährungsbedingten Krankheiten.Google Scholar
  10. 10.
    vg1. Kapitel 12.1, Inspektion, Schritt 6, Seite 307Google Scholar
  11. 11.
    Aus Platzgründen werden hier keine umfangreichen Übungsbeispiele für die Induktions-und Deduktionsmethode angegeben (und kleine Beispiele sind zu trivial). Daher wird hier nur auf Beispiele von Myers verwiesen, die sich auch als Übung eignen: Ein Fehler in einem DISPLAY-Kommando, der mit Deduktion zu finden ist (s. [Mye 79], Kap. 7) und ein Fehler in einem Systemprogramm (loader), der mit Induktion zu finden ist (s. [Mye 76], S. 248 ff.).Google Scholar
  12. 12.
    Fehlerlokalisierung und -korrekturGoogle Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1997

Authors and Affiliations

  • Eike Hagen Riedemann
    • 1
  1. 1.Universität DortmundDortmundDeutschland

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