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Testen nebenläufiger Systeme

  • Eike Hagen Riedemann
Part of the Leitfäden der Informatik book series (XLINF)

Zusammenfassung

Unter nebenläufigen Softwaresystemen werden Systeme verstanden, bei denen die Semantik der Programmiersprache keinen sequentiellen Ablauf verlangt. Das bedeutet, daß eine parallele Ausführung verschiedener Anweisungen möglich —aber nicht zwingend erforderlich — ist. Damit wird der Begriff der Nebenläufigkeit (Parallelität ist möglich) vom Begriff der (strikten) Parallelität (Gleichzeitigkeit ist zwingend vorgeschrieben) unterschieden.

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Literatur

  1. 1.
    cobegin ist die Abkürzung für „concurrent begin“, coend far „concurrent end“.Google Scholar
  2. 2.
    wenn der Speicherzugriffsmechanismus gleichzeitige Zugriffe auf eine Variable (bzw. Speicherzelle) erlaubtGoogle Scholar
  3. 3.
    aber auch durch den gegenseitigen Auschluß sogenannter „kritischer Abschnitte“mit Hilfe von Semaphoren oder Monitoren. Genaueres dazu findet sich in der in Kapitel 14.7 angegebenen Literatur.Google Scholar
  4. 4.
    Zur Eingabe kann auch die Angabe des Zustands (Inhalts) einer Datei oder Datenbank gehören, außerdem kann die Eingabe bei interaktiven Programmen aus einer Folge von Eingabewerten bestehen (s. Definition 3.5.2.3 auf Seite 61).Google Scholar
  5. 5.
    Ein sequentieller Pfadausdruck nach Def. 5.1.1 ist ein leerer Pfadausdruck, ein Element aus F oder wird daraus mit Sequenz, Alternative, Option oder Wiederholung gebildet.Google Scholar
  6. 6.
    Faßt man die Knoten (wie bei einem Automaten) als Zustände auf, sind die Anweisungen die „Transitionen“, die eigentlich den Kanten zugeordnet werden müssen. Die hier vorgestellte Darstellung entspricht aber der üblichen Flußdiagrammnotation und erlaubt die Zuordnung der Synchronisationskanten (s. Teil 2) zu den Knoten.Google Scholar
  7. 7.
    Bei Ausführung auf einem Monoprozessor bedeutet „gleichzeitig“, daß die in F; bzw. F3 jeweils folgende Anweisung erst ausgeführt werden darf, wenn beide zum Rendezvous gehörenden Anweisungen ausgeführt wurden.Google Scholar
  8. 8.
    z. B. accept, select,delay, task begin/end Google Scholar
  9. 9.
    subprogram call/begin/end/return oder block begin/end,wenn das Unterprogramm oder der Block Synchronisationsanweisungen enthalten.Google Scholar
  10. 10.
    Wie in Definition 3.5.2.4 auf S. 61 sollen hier mehrere gewünschte Ergebnisse zugelassen werden.Google Scholar
  11. 11.
    vgl. Seite 382 zum Begriff SYN-Sequenz und die Definitionen 3.5.2.3 und 3.5.2.4 auf S. 61 von Eingabedatum und SolldatumGoogle Scholar
  12. 12.
    Die Bestimmung nicht ausführbarer Wege ist i. allg. zu kompliziert und generell nicht entscheid-bar (siehe Satz 11.2.2 auf S. 285).Google Scholar
  13. 13.
    Daher wird in der Literatur nur eine Teilmenge von Ada, die Sprache, ADA-CF (ADA concurrency fragment) betrachtet, die allerdings weiterhin die interessanten Konstrukte für die Prozeßsynchronisierung durch Rendezvous (call, accept, select) enthält (s. [Dil 90a], [Dil 90b], [GeD 84]).Google Scholar
  14. 14.
    Daher wird in der Literatur nur eine Teilmenge von Ada, die Sprache, ADA-CF(ADA concurrency fragment) betrachtet,die allerdomgs weiterhin die interessanten Konstrukte für die Prozeßsynchronisierung durch Rendezvous(call, accept, select) enthält (s.[Dil 90a,[Dil 90b],[GeD 84]].Google Scholar
  15. 15.
    σ ist der Shuffle-Operator, d. h. x σ y = (x; y) | (Y; z); x und y finden also in beliebiger sequentieller Reihenfolge statt.Google Scholar
  16. 16.
    Ob die einzelnen Anweisungen von p und q nebenlâufig ausführbar sind, ist allerdings nur festzustellen, wenn auch ihre Ausführung vom Aufrufkontrollprozeß gesteuert werden kann. Das setzt aber einen Eingriff in die bestehenden Programme voraus, was i. allg. nicht praktikabel ist.Google Scholar
  17. 17.
    Dabei ist vorauszusetzen, daß der Nebenläufigkeitsautomat endlich viele Zustände hat.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1997

Authors and Affiliations

  • Eike Hagen Riedemann
    • 1
  1. 1.Universität DortmundDortmundDeutschland

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