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Implementierung von Multimedia im Rahmen des Wissenschaftsmarketing

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Part of the Interaktives Marketing book series (IM)

Zusammenfassung

Die Notwendigkeit dafür, die Organisation des sozio-technischen Systems „Hochschule“ an die gegebenen und erwarteten Bedingungen anpassen zu müssen, wurde bereits durch die Organisationstheorie allgemein für sozio-technische Systeme beschrieben und anhand der Situationsanalyse für die Hochschulen im speziellen belegt. Im Vordergrund der folgenden Betrachtung steht nun nicht mehr die Frage, „ob” Handlungsbedarf besteht, sondern vielmehr „wer“ mit welchen Verfahrensweisen den gesamten Prozeß der Wettbewerbsorientierung an einer Hochschule einleitet. In diesem Zusammenhang interessiert vor allem, wie sich sicherstellen läßt, daß der Marketinggedanke in den schwierigen Organisationsstrukturen einer Hochschule eingeführt werden kann und dabei moderne Informations-und Kommunikationstechnologien zum Einsatz kommen können. Die folgenden Ausführungen stellen eine Implementierungsmethode vor, die einen möglichen Prozeß der Entwicklung eines hochschulweiten Marketingkonzepts an einer Hochschule beschreibt, unter besonderer Berücksichtigung des Nutzens von Multimedia und der Intemettechnologie. Im Anschluß daran stehen Struktur, Inhalte und mediale Gestaltung von marketingorientierten Informationsangeboten einer Hochschule zur Diskussion und werden in Form einer Gestaltungsrichtlinie dargestellt. Sie beinhaltet Maßgaben, die es einer Hochschule ermöglichen soll, Informationsangebote so zu. strukturieren, mit Inhalten zu füllen und medial zu gestalten, daß sie für die Benutzer einer Nutzen stiften.

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Literatur

  1. 645.
    Wie eine solche Gestaltungsrichtlinie konkret beschaffen sein kann, zeigt der Abschnitt 6.2, S. 183.Google Scholar
  2. 646.
    Der Begriff „Innovation“ läßt sich definieren als: „Prozesse, die die Einführung neuer Produkte, Ansätze, Ideen und Strukturen in einer Organisation betreffen”, vgl. Gierschner 1991 S. 25, DomRÖS 1994 S. 26, KAPPLER 1996 S. 111 und EGGERT 1991 S. 17.Google Scholar
  3. 647.
    Die Ausführungen zur Innovationsforschung gehen im wesentlichen auf die Arbeiten von Thom (1980, 1987 und 1989), Eigenmann-Wunderli (1996), Monnicl (1986), Kutsch (1996) und Gierschner (1991) zurück.Google Scholar
  4. 648.
    Eigenmann-Wunderli 1996 S. 95–106. Ein ähnliches (lineares) Modell verwendet auch Gierschner (1991 S. 28–30), der allerdings die Phasen mit Ideengenerierung, Ideenakzeptierung bzw. Ideenrealisierung um- schreibt. Auch Eggert (1991 S. 27) und Schmoch etal. ( 1996 S. 89–93) wählen ähnliche Prozeßstufen.Google Scholar
  5. 649.
    Mönnich 1986 S. 100Google Scholar
  6. 650.
    Vgl. Gierschner 1991 S. 37–41Google Scholar
  7. 651.
    Vgl. Schrafl 1992 S. 23Google Scholar
  8. 652.
    Müller-Böling 1993 S. 139Google Scholar
  9. 653.
    Zu den Modellen siehe Eigenmann-Wunderli 1996 S. 95–106 und Mönnich 1986 S. 99Google Scholar
  10. 654.
    Das Kapitel 6.2, S. 183, schildert hierzu inhaltliche Details.Google Scholar
  11. 655.
    Bezüglich der Inhalte eines Marketingkonzepts liefern z.B. die Arbeiten von SPORN (1992) und von Hermeier (1992) Ansatzpunkte. Bezüglich der zu berücksichtigenden Inhalte, der medialen Gestaltung oder der Struktur von Informationsangeboten einer Hochschule liefert Kapitel 6.2, S. 183, detaillierte Ausführungen.Google Scholar
  12. 656.
    Zum Begriff des Change Management siehe Baumgarten and Zibell 1989 S. 39–40Google Scholar
  13. 657.
    Vgl. ebenda S. 39 und Ziesemer 1997 S. 212Google Scholar
  14. 658.
    Thienel and Jochmann 1993 S. 508Google Scholar
  15. 659.
    Stamm 1995 S. 280–281Google Scholar
  16. 660.
    Charakteristika für die am Konzeptionsprozeß beteiligten Personen beschriebt SPORN ( 1992 S. 183).Google Scholar
  17. 661.
    Die in dieser Prozeßstufe erforderliche Kommunikation kann schon zu diesem Zeitpunkt mit Hilfe moderner Informations-und Kommunikationstechnologien, beispielsweise Email oder Multimedia-Mail, stattfinden, sofern die relevanten Personen und Institutionen über diese Kanäle zu erreichen sind.Google Scholar
  18. 662.
    Insgesamt bieten sich für die Ankündigung der Präsentation und für die weitere Informationsversorgung, sofern aus technischer Sicht möglich, klassische (analoge) Methoden (face-to-face-Kommunikation, Telefon, Fax, Brief) und moderne (digitale) Methoden der Kommunikation an, beispielsweise mittels des W W W, Email, Multimedia-Mail, Diskussionsforen oder Videokonferenzen.Google Scholar
  19. 663.
    Vgl. Müller-Boling 1993 S. 39Google Scholar
  20. 664.
    Eine solche Gestaltungsrichtlinie wird in Kapitel 6.2, S. 183 dargestellt.Google Scholar
  21. 665.
    Nähere Angaben über die Inhalte einer solchen Gestaltungsrichtlinie bietet der Abschnitt 6.2, S. 183.Google Scholar
  22. 666.
    Zu den Bedürfnissen der Organisationsmitglieder siehe Glomb 1995 S. 263–264.Google Scholar
  23. 667.
    Siehe auch Kapitel 6.2, S. 183.Google Scholar
  24. 668.
    Es Zu den Informationsangeboten der Institution „Fachbereich“ siehe Kapitel 6.2.3, S. 191.Google Scholar
  25. 669.
    Auch auf dieser Ebene spielt die Kommunikation eine entscheidende Rolle und ist gegebenenfalls durch geeignete Technologien zu unterstützen. Auch hier bietet sich neben der klassischen (analogen) Kommunikation (face-to-face-Kommunikation, Telefon, Fax, Brief) auch die (digitale) Kommunikation (via Email, Multimedia-Mail, Diskussionsforen oder sogar Videokonferenzen) an.Google Scholar
  26. 670.
    Vgl. Wolffand GÖSCHEL 1990 S. 205Google Scholar
  27. 671.
    Zu den Informationsangeboten der Institution „Hochschule“ siehe Kapitel 6.2.3, S. 191.Google Scholar
  28. 672.
    Auch die in dieser Stufe erforderlichen Kommunikationsprozesse zur Konsensfindung könnten mit Hilfe der klassischen und der modernen Methoden der Kommunikation durchgeführt werden. Vor allem die modernen Kommunikationstechnologien könnten in dieser Situation als entscheidende Instrumente zur Meinungsforschung, zur Ideensammlung, zur Konfliktbeseitigung und zur Akzeptanzforschung dienen und komfortable Unterstützung für die Terminkoordination bieten.Google Scholar
  29. 673.
    Vor allem hinsichtlich des Personals zeichnen sich allerdings Engpässe ab, da viele Hochschulen trotz Ausweitung der EDV-Hardware keine zusätzlichen Personalmittel zur Verfügung stellen wollen (siehe Kapitel 4.2.2.2.1, S. 109). Hier ist ein Umdenken erforderlich.Google Scholar
  30. 674.
    Vgl. Steiger 1995 S. 278–284 und siehe Kapitel 5.3.3, S. 160.Google Scholar
  31. 675.
    Vgl. Diller 1994 S. 199Google Scholar
  32. 676.
    Feldman 1994 S. 23–25 und Steiger 1995 S. 298–299Google Scholar
  33. 677.
    Vgl. Hinrichs 1995 S. 176–177, O.V$11995 S. 102 und Feldman 1994 S. 21Google Scholar
  34. 678.
    Vgl. Glo sa 1995 S. 256 679 Vgl. Wand 1994 S. 22Google Scholar
  35. 679.
    Vgl. Steiger 1995 S. 298–299 und Feldman 1994 S. 23–25Google Scholar
  36. 681.
    Vgl. Fie1z 1995 S. 76Google Scholar
  37. 682.
    Vgl. Feldman 1994 S. 30–31 und Fantapié Altobelli 1993 S. 455–457 )Google Scholar
  38. 683.
    Wand 1994 S. 21Google Scholar
  39. 684.
    Zum Problem der Informationsüberflutung siehe Fußnote 502.Google Scholar
  40. 685.
    Zur Gefahr, sich im Hyperspace zu verirren und zu Ansätzen zur Vorbeugung dagegen siehe Picking 1994 S. 88–93. Zu den Begriffen „Hyper“ und „Hyperspace” siehe Vogel 1994 S. 126–140 und Beynon-Davies etal. 1994 S. 323–329.Google Scholar
  41. 686.
    Vgl. Feldman 1994 S. 22Google Scholar
  42. 687.
    Vgl. Klemm 1994 S. 282Google Scholar
  43. 688.
    Wand 1994c S. 63Google Scholar
  44. 689.
    Zu optimalen Anzahl von Hierarchieebenen in einem Multimedia-Informationssystem siehe WAND 1994b S. 81.Google Scholar
  45. 690.
    Zum Aufbau von Frames siehe Satz 1997 Intemetquelle.Google Scholar
  46. 691.
    Suchmaschinen wie “Altavista” (“http://altavista.digital.com/av/content/about_our_strengths.htm”) von der Firma Digital könnten hier als Beispiel fuir Suchmaschinen einer Hochschule fungieren.Google Scholar
  47. 692.
    Siehe Abbildung „Die Struktur des (marketingorientierten) Multimedia-Informationssystems einer Hochschule“, S. 189.Google Scholar
  48. 693.
    Zum Irrformation-Overload siehe Fußnote 502.Google Scholar
  49. 694.
    Vgl. Wand 1994aS. 20Google Scholar
  50. 695.
    Vymazal 1997 IntemetquelleGoogle Scholar
  51. 696.
    Vgl. Bertuch 1994 S. 80Google Scholar
  52. 697.
    Siehe hierzu auch den Abschnitt 4.1.4, S. 95.Google Scholar
  53. 698.
    o.V. 1997e IntemetquelleGoogle Scholar
  54. 699.
    Vgl. o.V. 1997e InternetquelleGoogle Scholar
  55. 700.
    Zu den Arten von Metaphern siehe Wand 1994c S. 63–65.Google Scholar
  56. 701.
    Vgl. Brrz 1994 S. 47Google Scholar
  57. 702.
    Zu Animationen und dem Entwicklungsaufwand solcher Bewegtbilder siehe Wand 1994d, Mæller and Ewert 1994, dies. 1994a und dies. 1995.Google Scholar
  58. 703.
    Wand 19944 S. 69Google Scholar
  59. 704.
    ebenda S. 66Google Scholar
  60. 705.
    Vgl. Htxxtchs 1995 S. 161Google Scholar
  61. 706.
    Zu Videokonferenzen siehe Fußnote 371.Google Scholar
  62. 707.
    Vgl. Wand 1994e S. 92Google Scholar
  63. 708.
    Siehe hierzu auch die Kapitel 2.2, S. 14.Google Scholar
  64. 709.
    Zum Datenschutz im allgemeinen siehe Der Berliner Bundesdatenschutzbeauffragte 1995 Intemetquelle.Google Scholar
  65. 710.
    Zum Multimediagesetz siehe Fußnote 358, S. 77.Google Scholar
  66. 711.
    Vgl. Glomb 1995 S. 256 und Schneider 1995 S. 69Google Scholar

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© Betriebswirtschaftlicher Verlag Dr. Th. Gabler GmbH, Wiesbaden 1998

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