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Einleitung und Problemstellung

Chapter
Part of the Interaktives Marketing book series (IM)

Zusammenfassung

Heutzutage müssen sich nicht nur Organisationen des Profit-Sektors auf die Herausforderungen dynamischer Märkte einstellen und ihre Wettbewerbsposition dort behaupten. Auch für die öffentlichen Hochschulen, die dem Nonprofit-Sektor zuzurechnen sind, zeichnen sich solche Tendenzen deutlich ab. Für sie wächst sogar die Gefahr, daß ihre Leistungen in Forschung und Lehre aufgrund dieser Entwicklungen in Zukunft nachlassen.1 Sie sind nicht mehr die alleinigen Hüter von Wissen und Kultur, und haben im Zeitverlauf ihre Monopolstellung in Forschung und Lehre einbüßen müssen.2 Ebenfalls private (Fach-) Hochschulen und alternative Ausbildungsinstitutionen bieten auf diesem Sektor ebenbürtige Leistungen an. Vor allem diese, sich in Zukunft aller Voraussicht nach noch zuspitzende, Wettbewerbssituation und die allgemein schlechte Konjunkturlage tragen dazu bei, daß die Hochschulen gegen eine sich zusehends verschlechternde Finanzmittelsituation ankämpfen müssen.3 Hinzu kommen zu erwartende „Beschaffungsprobleme“ bei der Akquisition von wissenschaftlichem Personal, so daß in Zukunft die Gefahr von Engpässen im Leistungsangebot der Hochschulen wächst. Diese Beschaffungsproblematik existiert mittel- bis langfristig wahrscheinlich gleichermaßen für die Akquisition von Studenten4, die im Rahmen von Aus- oder Weiterbildung die Leistungen einer Hochschule in Anspruch nehmen. Auch wenn die Hochschulen noch vielerorts mit Überlasten in der Lehre zu kämpfen haben, so ist die Zukunft hinsichtlich der Studentenzahlen ungewiß.5

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Literatur

  1. 5.
    Vgl. o.V. 1998f Internetquelle und Masberg 1993 S. 10 Wenn im folgenden von „Studenten“ die Rede ist, so sind selbstverständlich Studenten und Studentinnen gemeint. Gleichermaßen sind beispielsweise auch Professorinnen und wissenschaftliche Mitarbeiterinnen gemeint, wenn von Professoren und wissenschaftlichen Mitarbeitern gesprochen wird. Bmbf 1995 S. 16 und vgl. Peisert & Framheim 1990 S. 32Google Scholar
  2. 6.
    Vgl. Hermeier 1992 S. 2, 17 und 104 Diesem Ansatz folgen auch Topf (1986), Trogele (1995), Hermeier (1992) und Maisberg (1993). Dieser Meinung sind auch Schmidtchen (1994 S. 509), Trogele (1995 S. 4), o.V. (1997r S. 15), Hermeier (1992 S. 1–3), Maisberg (1993 S. 10), Topf (1986 S. 1, 45–47 und 71–73) und Engelharffr ( 1993 S. 42 ).Google Scholar
  3. 23.
    Zu den Einrichtungen der „Blauen Liste“ siehe Petseat & Framheim 1990 S. 50–51 und Lange 1995 S. 6972.Google Scholar

Copyright information

© Betriebswirtschaftlicher Verlag Dr. Th. Gabler GmbH, Wiesbaden 1998

Authors and Affiliations

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