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Zusammenfassung

Vergleicht man die Schwerpunkte wissenschaftlicher Forschung und Lehre mit Entwicklungstendenzen der Unternehmenspraxis, so stößt man häufig auf Themenkomplexe, für die eine Diskrepanz zwischen hoher Praxisrelevanz auf der einen Seite und geringem Ausmaß an theoretischer Durchdringung auf der anderen Seite festzustellen ist. Eine solche Diskrepanz existierte und existiert zum Teil immer noch für einzelne Themenbereiche des Dienstleistungs-Marketing.1

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Literatur

  1. 1.
    Vgl. MEFFERT/BRUHN (1997), S. 3.Google Scholar
  2. 2.
    So finden sich in der Literatur genügend Hinweise, die trotz der Fortschritte, die im Bereich der Dienstleistungsforschung zu verzeichnen sind, den immer noch defizitären Kenntnisstand anmahnen und die intensivere Auseinandersetzung mit dieser Thematik fordern. AHARONI stellt z.B. fest: „lt is also clear that our knowledge of certain service firms is quite embryonic.“ AHARONI (1993b), S. 280. SAUVANT/MALLAMPALLY verlangen: „In brief, research on service TNCs [Transnational Corporations, A.d.V.1 needs to catch up with that on industrial TNCs. ” SAUVANT/MALLAMPALLY (1993), S. 20.Google Scholar
  3. 3.
    Vgl. MEYER (1990), S. 173f Einige Autoren sprechen auch von postindustrieller Gesellschaft. Vgl. HUMMEL (1997), S. B1; O.V. (1996g), S. 9; FITZSIMMONS/F1TZS1MMDNS (1994), S. 8f.; COWELL (1991), S. 14f.Google Scholar
  4. 5.
    Vgl. ENDERWICK (1989), S. 5; DUNNING (1993b), S. 97; O. V. (1997f), S. 24; VANDERMERWE (1987).Google Scholar
  5. 6.
    Vgl. MOSSLANG (1995); KOHLER (1991).Google Scholar
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    Vgl. TRONDSEN/EDFELT (1987), S. 54.Google Scholar
  7. Vgl. KOSTECKI (1994), S. 6ff.; BACKHAUS/PLINKE (1990), S. 21ff.Google Scholar
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    Vgl. PAYNE (1993) S. 5.Google Scholar
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    Vgl. ANDREY (1992), S. 323.Google Scholar
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    Vgl. CONTRACTOR/LORANGE (1988), S. 3.Google Scholar
  12. 13.
    Vgl. BLEICHER (1991 b), S. 680f.; BRONDER/PRITZL (1992), S. 15ff. Anstelle des Begriffs des internen Wachstums wird häufig auch der Terminus des organischen Wachstums verwendet. Quelle: Eigene Darstellung. Die einzelnen Beispiele finden sich bei: o.V. (1994a), S. 11; o.V. (1994b), S. 17; o.V. (1994c), S. 16; o.V. (1994d), S. 10; o.V. (1995d), S. 9; o.V. (1995e), S. 7; o.V. (1996a), S. 11; o.V. (1996b), S. 15; o.V. (1996c), S. 11; o.V. (1996d), S. 14; o.V. (1996e), S. 11; o.V. (1996f), S. 11; o.V. (1997a), S. 13; o.V. (1997b), S. 18; o.V. (1997c), S. 26; o.V. (1997d), S. 11; o.V. (1997e), S. 16; SARRAZIN (1993), o.S.; HESKETr (1988), S. 149; SCHLUND (1994), S. 62; KUTSCHKER/MOSSLANG (1996), S. 319f.Google Scholar
  13. 15.
    Ab Oktober 1997 ist geplant, daß die brasilianische Fluggesellschaft Varig auch nochdieser Strategische Allianz beitritt. Vgl. o. V. (1997d), S. 11.Google Scholar
  14. 16.
    Die Schitag Schwäbische Treuhand firmiert seitdem unter dem Namen Schitag Ernst & Young Deutsche Allgemeine Treuhand. Vgl. zu den angeführten Beispielen KUTSCHKER/MOSSLANG (1996), S. 319f.; o.V. (1996a), S. 11; o.V. (1996b), S. 15; o.V. (1996c), S. 11; o.V. (1996d), S. 14; o. V. (1997a), S. 13.Google Scholar
  15. 17.
    Vgl. BERRY/PARASURAMAN (1992), S. 204; TRONDSEN/EDFELT (1987), S. 60f.; AHARONI (1993a), S. 135.Google Scholar
  16. 18.
    Vgl. LowENDAHL (1993), S. 161. Eine Ausnahme stellen das Kapitel ‘Joint Ventures in Services Industries’, in: HARRIGAN (1987), S. 187–222 dar; jedoch finden hier ausschließlich Joint Ventures Berücksichtigung, die nur eine unter mehreren möglichen Kooperationsformen darstellen, sowie der Beitrag von KuTSCHKER/MOSSLANG (1996), die Kooperationen im Dienstleistungsbereich speziell unter Intemationalisierungsgesichtspunkten beleuchten und Transaktions-und Koordinationskostenüberlegungen in den Mittelpunkt ihrer Betrachtung stellen. AHARONI (1993a) legt bei seinen Ausführungen zum Kooperationsverhalten von Dienstleistern den Schwerpunkt auf Professional Business Services.Google Scholar
  17. 19.
    Vgl. exemplarisch JAcKEL (1991), der Kooperationen im Luftfahrtsektor untersuchte, und KLEER (1991), der die Zusammenarbeit zwischen Industrie-und Logistikunternehmen analysierte.Google Scholar
  18. 20.
    Quelle: In Anlehnung an MÜLLER-STEWENS/HILLIG (1992), S. 74f.Google Scholar
  19. 21.
    Vgl. KAUF MANN/KOKALJ/MAY-STR08L (1990), S. 51.Google Scholar
  20. 22.
    Vgl. MÜLLER-STEWENS/HILLIG (1992), S. 68ff.Google Scholar
  21. 23.
    Um noch differenziertere Aussagen machen zu können, wäre es notwendig gewesen, die Anzahl der untersuchten Kooperationen mit der Anzahl der den entsprechenden Wirtschaftszweigen angehörigen Unternehmen in Beziehung zu setzen. Diese Angaben gehen leider aus der Quelle nicht hervor.Google Scholar
  22. 24.
    Vgl. MOLLER-STEWENS/HILLIG (1992), S. 73.Google Scholar
  23. 25.
    Vgl. Z.B. BERRY (1980), S. 24ff.; MEYER (1994), S.17ff.; LANGEARD (1981), S. 233.Google Scholar
  24. 26.
    Diese Überlegung stützt sich auf die Tatsache, daß sich bereits auf der Ebene der Unternehmensziele offensichtliche Diskrepanzen hinsichtlich des Bedeutungsgehalts zwischen den Wirtschaftsbereichen ergeben. So besitzen im Dienstleistungs-Marketing außerökonomische Ziele insbesondere Image-, Kundenbindungs-, und Personalziele einen deutlich höheren Stellenwert. Siehe dazu z.B. MEFFERT/BRUHN (1997), S. 141ff.; STAFFELBACH (1988), S. 282; STAUSS/ SCHULZE (1990), S. 149ff.;Google Scholar
  25. 27.
    SCHLESINGER/HESKETT (1991), S. 75f.; LEHMANN (1989), S. 47f.; GRONROOS (1990), S. 5.Google Scholar
  26. 28.
    Vgl. BENKENSTEIN/GOTHOFF (1996), S. 1493.Google Scholar
  27. 29.
    The tremendous heterogeneity, which characterizes the service sector, leads to widely differing international trade and investment patterns in the service sector…. This poses a major challenge to researchers trying to study behavior of diverse firms such as, for example, software companies and advertising agencies, in one common conceptual framework. Some sort of a classification scheme to reduce this heterogeneity is almost imperative.“ ERRAMILu/RAO (1990), S. 140. Wenngleich sich dieses Zitat auf die Internationalisierung von Dienstleistungsunternehmen bezieht, so laßt es sich doch auf andere Marketing-Probleme von Dienstleistungsanbietern übertragen. Ähnlich, wenn auch in anderem Kontext, argumentieren L0vELOCK (1980), S. 72; CORSTEN (1990), S. 23; MEFFERT (1994b), S. 521ff.; SHELF (1981).Google Scholar
  28. 30.
    Daß typologische Untersuchungen sich insbesondere in den Wirtschaftswissenschaften seit geraumer Zeit großer Beliebtheit erfreuen, belegen zahlreiche Quellen zu dieser Thematik. Siehe stellvertretend ENGELHARDT (1957); TIETZ (1960); BUDDEBERG (1954); KNOBLICH (1969b); LEITHERER (1965); LOFFELHOLZ (1957).Google Scholar

Copyright information

© Betriebswirtschaftlicher Verlag Dr. Th. Gabler GmbH, Wiesbaden 1998

Authors and Affiliations

  • Marion Friese

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