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Bezugsrahmen zur Gestaltung entwicklungsfähiger Planungssysteme: Wege zur rationalen Planung von Innovationen

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Part of the Integrierte Logistik und Unternehmensführung book series (ILU)

Zusammenfassung

Im vorangegangenen Teil dieser Arbeit wurden die Vorschläge der analytischen und evolutionären Planungsschule zur Handhabung von Innovationsproblemen erörtert. Wie die Diskussion ergeben hat, erhebt die analytische Planungsschule in methodischer Hinsicht utopische Anforderungen an die Planung von Innovationen, die wenig mit den praktischen Innovationsbedingungen zu tun haben. Diese Bedingungen fügen sich nicht in das Bild des einfach strukturierbaren und vollständig analysierbaren Problems; sie sind vielmehr unübersichtlich und bösartig. Auch der Versuch der Formalisierung des Innovationsprozesses und seiner Einbettung in ein festes hierarchisches Gefüge führen eher zum Unterdrücken der Innovationsfähigkeiten eines Unternehmens, als sie zu wecken und zu unterstützen. Im Gegensatz dazu hat die evolutionäre Planungsschule konstruktive Vorschläge gemacht. Die inkrementale Planungsmethodik nach dem Versuchs-Irrtumsprinzip liefert eine praktisch anwendbare Vorgehensweise zur Handhabung von Innovationsproblemen. Sie verschenkt jedoch Chancen zur Rationalisierung des Lernprozesses. Als entwicklungsfähig haben sich die Gedanken einer flexiblen Organisationsstruktur erwiesen, die nach Prinzipien der Selbstorganisation ihre Strukturen ausbildet und sich organisch an veränderte Anforderungen anpaßt. Diese netzwerkartige Strukturierung von Planungsaktivitäten kann den dynamischen Bedingungen des innovativen Problemlösungsprozesses besser Rechnung tragen. Sie wirft aber gleichzeitig neue Fragen des Managements solcher hierarchiefreien Netzwerke auf, ohne daß die evolutionäre Schule adäquate Antworten darauf liefert.

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Literatur

  1. 1).
    Vgl. hierzu insb. den Stakeholder-Ansatz. Vgl. Freeman [Management].Google Scholar
  2. 2).
    Moralische Nonnen sind gelernte und sozial akzeptierte Regeln, die stabile soziale Beziehungen sicherstellen. Sie kommen immer dann zur Geltung, wenn Selbstinteresse in Konflikt mit dem Interesse anderer steht. ETZIONI nennt vier konstitutive Merkmale, die moralische Handlungen ausmachen: sie haben eine imperative Qualität, kennen verallgemeinert werden, weisen eine Symmetrie auf, d.h., anderen Menschen werden unter vergleichbaren Umständen die gleichen Rechte und Pflichte zuerkannt, und sie sind in der Persönlichkeit angelegt und damit intrinsisch motiviert. Vgl. Etzioni [Egoismus-Prinzip] 91 ff. Vgl. auch Bunge [Ethics] 93 ff.Google Scholar
  3. 3).
    Vgl. Bunge [Ethics] 94, Etzioni [Egoismus-Prinzip] u. Steinmann; Löhr [Grundfragen] 5 ff.Google Scholar
  4. 4).
    Vgl. dazu Bunge [Ethics] 218 ff.Google Scholar
  5. 5).
    Vgl. dazu Bunge [Ethics] 220 ff u. Etzioni [Egoismus-Prinzip] 55 ff.Google Scholar
  6. 6).
    Als aktuelles Beispiel für den Einfluß moralischer Grundsätze sekundärer Anspruchsgruppen auf die Planung und Entscheidungsfindung kann der Versuch von Royal/Dutch Shell gewertet werden, die Ölplattform Brent Spar im Nordatlantik kostengünstig durch Versenken zu “entsorgen”. Heftige Proteste und Boykotte, unterstützt und gefördert durch eine Medienkampagne von Greenpeace, führten letztlich zur Aufgabe dieses Plans. Die Versenkung der Ölplattform im Nordatlantik kollidierte offensichtlich mit dem gesellschaftlichen Bedürfnis nach einer verursachergerechten Beseitigung. Vgl. dazu Leicht [Wut] u. Kowalewsky [Shell].Google Scholar
  7. 7).
    BUNGE spricht in diesem Zusammenhang auch von einem technologischen Entwurf. Vgl. dazu Bunge [Life] 225 ff. u. Teil II. Kap. A.1 dieser Arbeit.Google Scholar
  8. 8).
    Vgl. dazu insbesondere die Ausfahmngen von BUNGE zu technologischen Gestaltungsmodellen. Vgl. Bunge [Life] 225 f. Ferner vgl. die Diskussion in Teil II. Kap. A.l. Google Scholar
  9. 9).
    Vgl. dazu Teil II. Kap. A.1. sowie Bunge [Life] 228 ff., ders. [Philosophy] 68 ff. u. Sikora [Betriebswirtschaftslehre] 179 f.Google Scholar
  10. 10).
    Vgl. Kap. C.1.b.Google Scholar
  11. 11).
    Vgl. dazu Popper [Elend] 51 ff. u. ders. [Lesebuch] 293 ff.Google Scholar
  12. 12).
    Vgl. dazu insb. auch Bunge [Life] 228 ff sowie auch ders. [Exploring] 250 ff.Google Scholar
  13. 13).
    Vgl. zur klassischen Form der flexiblen Planung insb. Adam [Planung] 255 ff. u. Ghemawat [Commitment] 109 ff.Google Scholar
  14. 14).
    Vgl. in diesem Zusammenhang auch die Bedeutung der Szenariotechnik für die Handhabung innovativer Probleme. Vgl. Schoemaker [Scenario], Wack [Scenarios] u. ders. [Uncharted Waters].Google Scholar
  15. 15).
    Vgl. dazu March [Primer] 8 ff. u. die Ausfiihrungen in Teil II. Kap. C.Google Scholar
  16. 16).
    Vgl. dazu Bunge [Exploring] 92 ff. u. Popper [Lesebuch] 172 ff.Google Scholar
  17. 17.
    ) Vgl. Teil II. Kap. D.l.a.Google Scholar
  18. 18).
    Vgl. dazu Bunge [Understanding] 132 ff. u. 65 ff.Google Scholar
  19. 19).
    Vgl. dazu Teil II. Kap. D.1.c., Bunge [Exploring] 72 ff., ders. [Understanding] 252 ff., Scheidt [Grundfragen] 61 ff. u. Schönpflug; Schönpflug [Psychologie] 101 ff.Google Scholar
  20. 20).
    Vgl. dazu Teil II. Kap. D.1.c., Bunge [Exploring] 72 ff. u. 159 ff., ders. [Understanding] 252 ff. u. Rescher [System].Google Scholar
  21. 21).
    Vgl. dazu Bunge [Exploring] 72 ff. u. Schönpflug; Schönpflug [Psychologie] 312.Google Scholar
  22. 22).
    Vgl. Bunge [Ethics] 19 ff., 34 ff., 61 ff. u. 93 ff. u. Etzioni [Egoismus-Prinzip].Google Scholar
  23. 23).
    Vgl. dazu Schönpflug; Schönpflug [Psychologie] 172 ff. u. Schwarz [Informationsverarbeitung].Google Scholar
  24. 24).
    Zur Unterscheidung zwischen stillschweigendem und explizitem Wissen vgl. Bunge [Exploring] 77 ff., Giddens [Konstitution] 34 ff. u. 91 ff., Nonaka; Takeuchi [Knowledge] 56 ff. u. Schönpflug; Schönpflug [Psychologie] 72 ff.Google Scholar
  25. 25).
    Vgl. Nonaka; Takeuchi [Knowledge].Google Scholar
  26. 26).
    Vgl. Nonaka; Takeuchi [Knowledge] insb. 64 ff.Google Scholar
  27. 27.
    ) Vgl. Teil II. Kap. B.2.Google Scholar
  28. 28.
    ) Vgl. Teil III. Kap. C.2.b.b2.Google Scholar
  29. 29).
    Die hier entwickelte Auffassung des Begriffs Strategie ist eine Analogie zu dem Paradigmabegriff aus der wissenschaftlichen Forschung, wie bereits in Teil II. Kap. B.2 dieser Arbeit dargelegt. Der Begriff des Paradigmas, wie er von Kuttx in die Diskussion gebracht wurde, bedarf jedoch einer Präzisierung. Zu diesem Zweck wird der Vorschlag von BUNGE aufgegriffen, der ein Paradigma als konzeptuellen Bezugsrahmen für die wissenschaftliche Forschung abgrenzt. Vor diesem Hintergrund Läßt sich der Strategiebegriff fiir den Gegenstandsbereich eines Unternehmens präzisieren. Vgl. Kuhn [Revolutionen], Bunge [Understanding] 175 ff. u. auch ders. [Exploring] 88 ff.Google Scholar
  30. 30).
    Vgl. dazu auch die Interpretation von Strategie als Perspektive bei Mintzberg [Definition] 17 f. u. ders. [Management] 356.Google Scholar
  31. 31).
    Vgl. dazu Porter [Strategy], ders. [Advantage] u. Grant [Analysis].Google Scholar
  32. 32).
    Die interne Dimension der Strategieentwicklung wird insb. durch den ressourcenorientierten Ansatz in der strategischen Managementlehre betont. Vgl. dazu Barney [Firm], Conner [Comparision], Grant [Theory], Knyphausen [Finns], Mahoney; Pandian [View] u. Wernerfelt [View].Google Scholar
  33. 33).
    Vgl. Schwegler [Innovationsfähigkeit] 246 ff.Google Scholar
  34. 34.
    ) Miller [Icarus] 21 f.Google Scholar
  35. 35).
    COENENBERG unterscheidet einen Allokations-, Komplexitäts-und einen Degressionseffekt. Vgl. Coenenberg [Kostenrechnung] 209 ff.Google Scholar
  36. 36).
    Zur Prozeßkostenrechnung vgl. Coenenberg [Kostenrechnung] 193 ff., Horvath et al. [Prozeßkostenrechnung] u. Männel[Prozeßkostenrechnung].Google Scholar
  37. 37).
    Vgl. hierzu die “disconnected strategy” bei Mintzberg [Definition] 16 u. Mintzberg; Waters [Strategies] 14 f.Google Scholar
  38. 38).
    Vgl. dazu auch die Ausführungen zum logischen Inkrementalismus in Teil III. Kap. C.2.b.b2.Google Scholar
  39. 39).
    Vgl. Etzioni [Egoismus-Prinzip] 279 u. ders. [Rationality].Google Scholar
  40. 40).
    Etzioni [Egoismus-Prinzip] 279 f., Hervorhebungen im Original weggelassen.Google Scholar
  41. 41).
    Etzioni [Egoismus-Prinzip] 254.Google Scholar
  42. 42).
    Lenk [Wissenschaftstheorie] 104 ff.Google Scholar
  43. 43).
    Für einen Überblick siehe z.B. Lenk [Wissenschaftstheorie] 104 ff. u. Peters [Rationalität].Google Scholar
  44. 44).
    Vgl. Galgen [Theorie] 95 ff.Google Scholar
  45. 45).
    Vgl. Schaffitzel [Rationalitätskonzept] 9 ff.Google Scholar
  46. 46).
    Vgl. die Ausfiihrungen in Teil II. Kap. C.l.b, wo die methodologischen Konsequenzen für die Lösung von Innovationsproblemen diskutiert werden. Im wesentlichen wurde dort die Möglichkeit rein deduktiver Erkenntnisgewinnung fiir die Planung von Innovationen kritisiert und als nicht praktikabel herausgestellt. Diese Kritik findet sich folglich auch im Rahmen der kritischen Wiirdigung zur analytischen Planungsschule wieder. Vgl. Teil III. Kap. B.4.b. Ferner kann auf die Ausführungen in Teil III. Kap. C.2.b zum inkrementalen Planungsverständnis verwiesen werden. Sie liefern gleichzeitig eine Kritik an der synoptischen Planungsrationalität.Google Scholar
  47. 47).
    Rescher [Rationalität] 28 f.Google Scholar
  48. 48).
    Vgl. dazu insb. Rescher [Rationalität] 109 ff., Elster [Introduction] 12 ff. u. Peters [Rationalität] 187 ff.Google Scholar
  49. 49).
    Rescher [Rationalität] 99.Google Scholar
  50. 50).
    Vgl. Rescher [Rationalität] 99 ff., ders. [Reasoning], Tou1min [Gebrauch], Toulmin; Rieke; Janik [Introduction] u. Mitroff [Schools].Google Scholar
  51. 51).
    Schmidt [Lehren] 510.Google Scholar
  52. 52).
    Für eine breitere Diskussion dieser Strömung vgl. insb. Schreyögg [Untemehmensstrategie] 201 ff., Becker; Klipper; Ortmann [Revisionen] 92 ff. u. das “garbage can”-Modell von Cohen; March; Olsen [Garbage].Google Scholar
  53. 53).
    Schreyögg [Unternehmensstrategie] 202, Hervorhebungen im Original weggelassen.Google Scholar
  54. 54.
    ) Rescher [Rationalität] 38.Google Scholar
  55. 55.
    ) Vgl. Teil III. Kap. C.2.b.Google Scholar
  56. 56.
    ) Vgl. hierzu Elster [Subversion] 42.Google Scholar
  57. 57.
    ) Vgl. dazu die Diskussion in Teil III. Kap. C.5.b.Google Scholar
  58. 58.
    ) Vgl. zum Synkrenismus Rescher [Pluralism] 90 ff.Google Scholar
  59. 59.
    ) Vgl. Feyerabend [Method].Google Scholar
  60. 60.
    ) Vgl. dazu die Darstellung der evolutionären Rationalität in Teil III. Kap. C.3.a u. ihre Kritik in Teil III. Kap. C.5.b.Google Scholar
  61. 61).
    Als Vertreter eines praktischen (argumentationstheoretischen) Rationalitätskonzeptes sind insb. RESCHER (Rescher [Rationalität], ders. [Rationality], ders. [System] 3 ff., ders. [Reasoning], ders. [Dialectics]), ELSTER (Elster [Introduction], ders. [Explaining], ders. [Grapes]), TOULMIN (Toulmin [Gebrauch], Toulmin; Rieke; Janik [Introduction]), BUNGE (Bunge [Desiderata]), SIKORA (Sikora [Systemgrenzen], ders. [Rationalitätsverständnis]) u. V. WERDER (v. Werder [Untemehmungsführung]) zu nennen.Google Scholar
  62. 62).
    Vgl. Habermas [Theorie] 27 ff., Peters [Rationalität] 167 u. Rescher [Rationalität] 5 ff.Google Scholar
  63. 63).
    Rescher [Rationalität] 1 f.Google Scholar
  64. 64).
    Vgl. dazu Elster [Introduction] 12 ff., ders. [Grapes] 15 ff., Peters [Rationalität] 173 ff. u. Rescher [Rationalität] 3 ff.Google Scholar
  65. 65).
    Vgl. Rescher [Rationalität] 144 ff.Google Scholar
  66. 66).
    Peters [Rationalität] 169 f., Hervorhebung im Original. Vgl. auch Elster [Introduction] 12 ff., Habermas [Theorie] 27 ff. u. Rescher [Rationalität] 5 ff.Google Scholar
  67. 67.
    ) Vgl. Rescher [Rationalität] 19. Bestandteil der Planungsbedingungen ist der Stand des zugänglichen Wissens, das als Begründungsund Rechtfertigungsgrundlage von Aussagen herangezogen wird. Vgl. dazu v. Werder [Unternehmungsführung] 90 ff.Google Scholar
  68. 68).
    Vgl. Elster [Introduction] 12 f.Google Scholar
  69. 69).
    Rescher [Rationalität] 87, Hervorhebung im Original weggelassen. Vgl. hierzu insb. die Ausführungen in Kap. C.3.c.Google Scholar
  70. 70).
    Elster [Grapes] 15. Vgl. auch ders. [Introduction] 12 ff.Google Scholar
  71. 71).
    Vgl. dazu das in Kap. C.3.b.b3 vorgeschlagene Konzept der Plausibilitätsanalyse.Google Scholar
  72. 72.
    ) Vgl. Peters [Rationalität] 169, Rescher [Rationalität] 11 u. 99 ff., ders. [Reasoning] u. Bunge [Exploring] 199 ff.Google Scholar
  73. 73).
    Vgl. zu dem Unterschied zwischen idealer und praktikabler Rationalität Rescher [Rationalität] 33.Google Scholar
  74. 74).
    Rescher [Rationalität] 37.Google Scholar
  75. 75).
    Die Jurisprudenz eignet sich als Anschauungsbeispiel aus zweierlei Gründen und wird einem betriebswirtschaftlichen Fallbeispiel vorgezogen. Erstens ist der Lernprozeß während eines Gerichtsverfahrens relativ geregelt, so daß sich die zwei hier vorgeschlagenen Lernzyklen besser identifizieren lassen als im Geschäftsleben, in dem sie unmittelbar miteinander vernetzt sind. Zweitens besteht in der juristischen Literatur eine wesentlich längere Tradition, wie methodisch mit inexakten Entscheidungssituationen umzugehen ist. So verweist das Bundesverfassungsgericht mit Beschluß vom 14. Februar 1973 darauf, daß Entscheidungen des Richters auf rationaler Argumentation beruhen muß. Vgl. dazu Alexy [Theorie] 15.Google Scholar
  76. 76).
    ALaxv nennt dir den Fall der juristischen Argumentation zumindest vier Gründe, die gegen formal-logische Schlußfolgerungen sprechen: “(1) die Vagheit der Sprache des Rechts, (2) die Möglichkeit von Normenkonflikten, (3) die Tatsache, daß Fälle möglich sind, die eine rechtliche Regelung erfordern, fir deren Regelung aber keine bereits geltenden Nonnen in Frage kommen, sowie (4) die Möglichkeit, in besonderen Fällen auch gegen den Wortlaut der Norm zu entscheiden.” Alexy [Theorie] 17 f.Google Scholar
  77. 77).
    Alexy [Theorie] 22.Google Scholar
  78. 78).
    Es lassen sich zwei kognitive Systematisierungsmodelle unterscheiden, die verschiedenen erkenntnistheoretischen Traditionen zuzuordnen sind. Das bekannteste und historisch einflußreichste Modell ist das sogenannte Euxtaoische Modell, das einen linearen, deduktiven Schlußfolgerungszusammenhang aus allgemein akzeptierten Axiomen propagiert. Diesem fundamentalistischen Modell wird das zyklische Systematisierungsmodell des Netzwerkes gegenübergestellt. Es basiert auf der kohärentistischen Wahrheitstheorie, die die systemische Verbundenheit von Hypothesen als kritisches Qualitätsmerkmal für die Güte des Wissens ansieht. Die folgenden Ausfdhrungen basieren auf dem kohärentistischen Programm, wie es insbesondere durch RESCHER ausgearbeitet wurde. Vgl. dazu Rescher [Theory], ders. [Systematization], ders. [System] 157 ff. u. ders. [Forbidden Knowledge] 17 ff.Google Scholar
  79. 79).
    Vgl. dazu Rescher [Rationalität] 99 ff., ders. [Dialectics] u. Cohn [Theorie] 117 ffGoogle Scholar
  80. 80).
    Vgl. dazu Bunge [Exploring] 250 ff.Google Scholar
  81. 81).
    Vgl. zu der zentralen Rolle von Vermutungen im Erkenntnisprozeß insb. Rescher [System] 15 ff., ders. [Rationalität] 56 ff. u. Bunge [Exploring] 286 ff., auf die sich die folgenden Ausführungen beziehen.Google Scholar
  82. 82).
    Vgl. Rescher [Rationalität] 58 u. ders. [System] 16.Google Scholar
  83. 83).
    Rescher [Rationalität] 59.Google Scholar
  84. 84).
    RESCHER unterscheidet zwischen diskursiven und präsumptiven Rechtfertigungen. “Eine Überzeugung ist diskursiv gerechtfertigt, wenn es irgendeine andere bereits anerkannte Überzeugung gibt, auf deren Basis diese Überzeugung offensichtlich gegründet ist. (…) Präsumptive Rechtfertigung jedoch – anders als diskursive Rechtfertigung - vertährt nicht durch die offensichtliche Vermittlung bereits früher gerechtfertigter Gründe, sondern direkt und durch die Überzeugungskraft einer ‘Vermutung’. Eine Überzeugung ist in dieser Hinsicht gerechtfertigt, wenn es zu ihren Gunsten eine starke Vermutung gibt und keinen anerkannten (rational gerechtfertigten) Grund, der ihrer Anerkennung im Wege steht.” Rescher [Rationalität] 57 f., Hervorhebungen im Original weggelassen.Google Scholar
  85. 85).
    Vgl. Rescher [Rationalität] 68 f. u. ders. [System] 20 ff.Google Scholar
  86. 86).
    Vgl. Eisenfiihr; Weber [Entscheiden] 31 u. Sieben; Schildbach [Entscheidungstheorie] 26.Google Scholar
  87. 87).
    Vgl. Rescher [Rationalität] 67 ff. u. ders. [System] 21 ff.Google Scholar
  88. 88).
    Vgl. dazu auch das Falsifikationskriterium bei Popper [Logik] 14 ff. u. 198 ff.Google Scholar
  89. 89).
    Vgl. Bunge [Exploring] 291.Google Scholar
  90. 90).
    Vgl. dazu Bunge [Ethics] 73 u. 79 u. Toulmin; Rieke; Janik [Introduction] 309 ff.Google Scholar
  91. 91).
    March [Primer] 79.Google Scholar
  92. 92).
    Vgl. hierzu March [Primer] 241 ff. u. Rescher [System] 243 ff.Google Scholar
  93. 93).
    Vgl. hierzu die von RESCHER eingeführte Unterscheidung in präsumptive und diskursive Rechtfertigung. Vgl. Rescher [System] 13 ff. u. ders. [Rationalität] 56 ff.Google Scholar
  94. 94).
    Für eine vertiefende Behandlung dieser Thematik vgl. insb. Rescher [Reasoning], ders. [System] 47 ff., 129 ff. u. 157 ff. sowie Bunge [Exploring] 210 ff. u. ders. [Understanding] 114 ff.Google Scholar
  95. 95).
    Vgl. hierzu Teil. II. Kap. C.1.b.Google Scholar
  96. 96).
    Vgl. Bunge [Exploring] 217. Vgl. auch Rescher [Reasoning].Google Scholar
  97. 97).
    Vgl. Rescher [Theory], ders. [System] 129 ff. u. 157 ff., ders. [Systematization], dens. [Forbidden Knowledge] 17 ff. u. ders. [Rationalität] 154 ff.Google Scholar
  98. 98).
    Vgl. Rescher [Systematization] 52.Google Scholar
  99. 99).
    Vgl. Rescher [Systematization] 29 f.Google Scholar
  100. 100.
    ) Vgl. Rescher [System] 159.Google Scholar
  101. 101.
    ) Vgl. dazu auch Rescher [Dialectics] 49 ff.Google Scholar
  102. 102.
    ) Für eine tiefergehende Untersuchung einer Hypothese kann auch der dialektische Lernzyklus angewendet werden, wie er in Kap. C.3.c dargelegt ist. Die Plausibilitätsanalyse ist in ihrer Vorgehensweise stark dialektisch geprägt, auch wenn an dieser Stelle auf weitere Besonderheiten dialektischer Beurteilung und Vertiefung eines Gegenstandsbereiches verzichtet wurde.Google Scholar
  103. 103).
    Die Kriterien basieren auf den Vorschlägen von Bunge [Understanding] 114 ff. u. insb. 148 ff. Sie wurden teilweise modifiziert und durch Überlegungen von Rescher [System] 136 ff. u. ders. [Systematization] und des Verfassers ergänzt.Google Scholar
  104. 104).
    Vgl. dazu Bunge [Exploring] 139 u. auch Böhler [Marktforschung] 90 ff.Google Scholar
  105. 105).
    Vgl. Bunge [Understanding] 91 ff. u. auch Böhler [Marktforschung] 94 ff.Google Scholar
  106. 106).
    Vgl. Bunge [Understanding] 102 ff. u. auch Böhler [Marktforschung] 33 ff.Google Scholar
  107. 107).
    Vgl. in diesem Zusammenhang auch die Ausführungen von Bunge [Understanding] 111 ff.Google Scholar
  108. 108).
    Einen Überblick über Verfahren der statistischen Datenanalyse liefern Bamberg; Baur [Statistik], B6hler [Marktforschung] 158 ff. u. Rinne [Schätzen].Google Scholar
  109. 109).
    Vgl. Bunge [Understanding] 66 f.Google Scholar
  110. 110).
    Vgl. hierzu auch die Position des kritischen Realismus von Bunge [Understanding] 70 f.Google Scholar
  111. 111).
    Dieses Kriterium geht auf den Empirismus zurück, der davon ausgeht, daß Erfahrungen positive Beweise für die Validierung einer Hypothese liefern. Vgl. dazu Bunge [Understanding] 70.Google Scholar
  112. 112).
    Dieses Kriterium ist insbesondere durch den kritischen Rationalismus von POPPER eingeführt worden. Vgl. Popper [Logik] 198 ff.Google Scholar
  113. 113).
    Vgl. Rescher [Rationalität] 98.Google Scholar
  114. 114).
    Vgl. dazu Bunge [Exploring] 203 ff. u. Lumer [Argumentationstheorie] 1 ff.Google Scholar
  115. 115).
    Der Begriff “Dialektik” leitet sich aus dem griechischen dialektike ab und bedeutet soviel wie “die Kunst der Unterredung”. Auch das Wort Dialog hängt mit demselben Wort zusammen. Unter Dialektik kann deshalb in einer ersten Annäherung die Kunst verstanden werden, einen interpretierenden Dialog zu führen bzw. eine dialogische Untersuchung eines Sachverhaltes zu unternehmen. Dabei bezieht sich Dialektik nicht auf etwas Reales, sondern immer nur auf bestimmte Aussagen, die im Dialog diskutiert werden. Vgl. Seiffert [Einführung] 273 ff., Schischkoff [Wörterbuch] 139 u. siehe auch Cohn [Theorie] B.Google Scholar
  116. 116).
    Das dialektische Denken hat seinen Ursprung in der griechischen Philosophie PLATONS, der die wissenschaftliche Unterredung als Heimstätte der Dialektik beschreibt. Vgl. Cohn [Theorie] 5 ff. Obwohl PLATON als Begründer der Dialektik betrachtet wird, ist die einschneidende Pionierarbeit von seinem Schiller ARISTOTELES mit dem Konzept der “Topik” geleistet worden. ARISTOTELES liefert damit eine praktische Interpretation der Dialektik, indem er sie als eine Art lebensweltliche Rationalität begreift, die im Gegensatz zur Analytik nicht wissenschaftliche Beweise, sondern den rhetorischen Überzeugungsakt im praktischen Dialog aufschlüsselt. Dialektische Folgerungen müssen nicht formal, z.B. durch Deduktion, geführt werden, sondern brauchen lediglich die am Dialog Beteiligten zu überzeugen. Die Idee der “einleuchtenden Gründe” spielt in ARISTOTELES Topik eine zentrale Rolle. Vgl. Bubner [Dialektik] insb. 58 ff. Seit dieser Zeit haben sich sehr unterschiedliche Interpretationen der Dialektik herausgebildet. Insbesondere durch die Arbeiten des deutschen Philosophen GEORG W. F. HEGEL Anfang des 19. Jahrhunderts wurde die Dialektik wieder zu einem zentralen Thema der modernen Philosophie. Für ihn ist Dialektik eine Form unseres Denkens, das sich in dem dreistufigen dialektischen Schema aus These, Antithese und Synthese fortentwickelt. Der dialektische Gedankengang ist durch einen Widerspruch bestimmt, der aus der Polarität zwischen These und Antithese entsteht. Dieser Widerspruch wird nicht durch einen “goldenen Kompromiß” eingeschränkt, sondern das abschließende Urteil in Form der Synthese liefert einen widerspruchsfreien Satz, der die Polarität zwischen These und Antithese aufhebt. Vgl. Cohn [Theorie] 117 ff., Röd [Philosophie] 122 ff. u. Störig [Philosophie] 459 ff. Aufbauend auf die HEGELSChe Triade aus These, Antithese und Synthese liefert KARL POPPER einen Versuch, dialektisches Denken zu verallgemeinern. In seiner Methodik aus Versuch und Irrtum sieht er eine Weiterentwicklung des HEGElschen Denkansatzes, dem er einen relativistischen Standpunkt vorwirft. Vgl. Popper [Dialektik].Google Scholar
  117. 117).
    Vgl. Bubner [Wissenschaft] 129 u. Rescher [Dialectics] insb. 49 ff.Google Scholar
  118. 118.
    ) Vgl. Bubner [Dialektik] 10.Google Scholar
  119. 119).
    Vgl. dazu Bubner [Dialektik] 17 ff., Cohn [Theorie] 117 ff., Lumer [Argumentationstheorie] 1 ff., Rescher [Rationalität] 99 ff. u. ders. [Dialectics] xi ff. u. 46 ff.Google Scholar
  120. 120).
    Vgl. dazu Rescher [Dialectics] 53 fGoogle Scholar
  121. 121).
    Bubner [Dialektik] 25.Google Scholar
  122. 122).
    Vgl. Bubner [Sache] 3.Google Scholar
  123. 123).
    Toulmin [Gebrauch], ders. [Place] u. Toulmin; Rieke; Janik [Introduction].Google Scholar
  124. 124).
    Vgl. zur Disputation Rescher (Dialectics] 1–24.Google Scholar
  125. 125).
    Zu der strukturellen Identität zwischen Disputation (äußerer Dialog) und Reflexion (innerer Dialog) vgl. Bubner [Dialektik] 14 ff. u. Rescher [Dialectics] 1 ff. u. 46 ff.Google Scholar
  126. 126).
    Vgl. hierzu auch den Vorschlag von Rescher [Strife] 81.Google Scholar
  127. 127).
    Die Idee, es ließe sich eine Methode oder Logik der Erfindung formulieren, ist nicht einzulösen. Vgl. dazu Bunge [Exploring] 295 f. u. Schönpflug; Schönpflug [Psychologie] 281 ff.Google Scholar
  128. 128).
    Vgl. dazu Cohn [Theorie] 118 f.Google Scholar
  129. 129).
    Vgl. Cohn [Theorie] 216.Google Scholar
  130. 130).
    Vgl. in diesem Zusammenhang auch Cohn [Theorie] 246 ff., Popper [Dialektik] 263 f., Rescher [Strife] 78 ff. u. ders. [Dialectics].Google Scholar
  131. 131).
    Vgl. dazu Rescher [Strife] 80 ff.Google Scholar
  132. 132.
    ) Vgl. dazu Rescher [Strife] 83.Google Scholar
  133. 133.
    ) Vgl. zum Problem der Beendigung rationaler Kontroversen auch Rescher [Dialectics] 43 ff.Google Scholar
  134. 134.
    ) Für einen Überblick vgl. Alexy [Theorie], Lumer [Argumentationstheorie] u. v. Werder [Unternehmungsführung] 171 ff.Google Scholar
  135. 135).
    Vgl. Toulmin [Gebrauch] u. Toulmin; Rieke; Janik [Introduction].Google Scholar
  136. 136).
    Toulmin [Gebrauch] 15.Google Scholar
  137. 137).
    Vgl. Toulmin [Gebrauch] 86 ff., Toulmin; Rieke; Janik [Introduction] 29 ff. u. Mason; Mitroff [Assumptions] 212 ff.Google Scholar
  138. 138).
    Vgl. Kap. C.3.b.b3.Google Scholar
  139. 139).
    Vgl. Toulmin [Gebrauch] 88 ff. u. Toulmin; Rieke; Janik [Introduction] 43 ff. u. Mason; Mitroff [Assumptions] 215.Google Scholar
  140. 140).
    Vgl. Toulmin [Gebrauch] 88 ff. u. Toulmin; Rieke; Janik [Introduction] 21–101.Google Scholar
  141. 141).
    Vgl. Toulmin [Gebrauch] 93 ff. u. Tou1min; Rieke; Janik [Introduction] 57 ff.Google Scholar
  142. 142).
    Vgl. Toulmin; Rieke; Janik [Introduction] 43 ff., Mason; Mitroff [Assumptions] 216 ff. u. Mitroff [Schools] 37.Google Scholar
  143. 143).
    Vgl. dazu Simon [Rationality], ders. [Process] u. Peters [Rationalität] 227 ff.Google Scholar
  144. 144).
    Vgl. dazu auch Otto [Unternehmenssteuerung] 80.Google Scholar
  145. 145).
    Vgl. zu dem sozialen Aspekt dialektischer Erkenntnisgewinnung Rescher [Dialectics] xii f. u. 100 f.Google Scholar
  146. 146.
    ) Vgl. dazu Teil III. Kap. B.4.b.Google Scholar
  147. 147.
    ) Vgl. dazu auch Bunge [Exploring] 194 ff. u. 293 ff. u. Schönpflug; Schönpflug [Psychologie] 281.Google Scholar
  148. 148.
    ) Vgl. dazu Berens; Delfmann [Planung] 12 ff.Google Scholar
  149. 149.
    ) Unter einem mathematischen Modell wird eine Konstruktion von Ausschnitten der Realität verstanden, wobei das alltagssprachliche Aussagensystem sukzessive in ein formales Aussagensystem überführt sowie ein Modellergebnis generiert und interpretiert wird. Vgl. Reihlen [Möglichkeiten] 8 f. Einen Überblick zur quantitativen Modellierung liefern Berens; Delfmann [Planung] u. Reihlen [Möglichkeiten].Google Scholar
  150. 150).
    Vgl. dazu auch Schoemaker [Scenario] sowie die heuristische Deutung von mathematischen Modellen bei Reihlen [Möglichkeiten] 18 u. Berens; Delfmann [Planung] 50.Google Scholar
  151. 151).
    Popper [Dialektik] 266.Google Scholar
  152. 152).
    Zu dem “Groupthink-Effekt” vgl. Schönpflug; Schönpflug [Psychologie] 293 f. und die dort angegebene Literatur.Google Scholar
  153. 153).
    Vgl. Teil II. Kap. B.S.Google Scholar
  154. 154.
    ) Clark; Fujimoto [Product] 229.Google Scholar
  155. 155).
    Vgl. Clark; Fujimoto [Product] 205 ff.Google Scholar
  156. 156).
    Vgl. dazu Teil II. Kap. D.2.d.Google Scholar
  157. 157).
    Der Zusammenhang zwischen Wissen und Steuerung liegt in der Idee der Beratung. WILLKE unterscheidet die drei Steuerungsmedien Macht (formale Autorität), Geld und Wissen, die sich den idealtypischen Organisationsformen Hierarchie, Markt und Netzwerk (Heterarchie) zuordnen lassen. Vgl. dazu Willke [Steuerungstheorie] insb. 137 u. 231 ff.Google Scholar
  158. 158).
    Vgl. dazu auch Willke [Interventionstheorie] 191 ff.Google Scholar
  159. 159).
    Das ursprüngliche Zitat aus TAYLORS wissenschaftlicher Betriebsfiihrung lautet: “Bisher stand die ‘Persönlichkeit’ an erster Stelle, in Zukunft wird die Organisation und das System an erste Stelle treten.” Taylor [Grundsätze] 4.Google Scholar
  160. 160).
    Vgl. dazu Taylor [Grundsätze] 34 ff.Google Scholar
  161. 161).
    Vgl. z.B. Heckscher; Donnellon [Organization], Ochsenbauer [Alternativen] u. Rosner [Selbstmodernisierung].Google Scholar
  162. 162).
    Willke [Steuerungstheorie] 74, Hervorhebungen im Original.Google Scholar
  163. 163).
    Für eine Kritik an der skeptiizistiischen Grundhaltung vgl. Rescher [Pluralism] 79 ff. u. Kap. C.3.b.bl.Google Scholar
  164. 164).
    Vgl. Teil III. Kap. B.4.b dieser Arbeit.Google Scholar
  165. 165).
    Vgl. McCulloch [Embodiments] u. ders. [Heterarchy].Google Scholar
  166. 166).
    Vgl. dazu insb. Hejl [Politik] 117 f. u. 127 ff. u. ders. [Selbstorganisation] 281 ff.Google Scholar
  167. 167).
    Rosner [Selbstmodernisierung] 44, Hervorhebungen im Original weggelassen.Google Scholar
  168. 168).
    Vgl. dazu auch Teil III. Kap. C.2.c. u. Scharpf [Coordination] 141.Google Scholar
  169. 169).
    Vgl. dazu Frese [Grundlagen] 14.Google Scholar
  170. 170).
    Vgl. z.B. Scharpf [Coordination] 137 ff., ders. [Koordination], ders. [Versuch] u. Willke [Steuerungstheorie] 109 ff.Google Scholar
  171. 171).
    Vgl. dazu Oelsnitz [Selbststeuerung] 714.Google Scholar
  172. 172).
    Vgl. Willke [Systemtheorie] 118.Google Scholar
  173. 173).
    Vgl. dazu Scharpf [Coordination] 143 f. u. ders. [Koordination], der die positive und negative Koordination wohlfahrtsökonomisch analysiert.Google Scholar
  174. 174).
    Vgl. dazu auch Teil II. Kap. D.2.c. u. d. sowie Rescher [Pluralism] u. Willke [Steuerungstheorie] 107 ff.Google Scholar
  175. 175).
    Vgl. dazu auch die Ausführungen zu unterschiedlichen Machtgrundlagen und politischen Führungssystemen, wie sie in Teil II. Kap. D.2 diskutiert wurden.Google Scholar
  176. 176).
    Vgl. z.B. Oelsnitz [Selbststeuerung] 709. Vgl. auch Schreyögg; Noss [Organisieren] 23 f., die diesen Aspekt kritisch diskutieren.Google Scholar
  177. 177).
    Vgl. dazu Giddens [Sociology] 19 u. Ranson; Hinings; Greenwood [Structuring] 1.Google Scholar
  178. 178).
    Vgl. Etzioni [Egoismus-Prinzip] 36.Google Scholar
  179. 179).
    Vgl. z.B. Grochla [Untemehmungsorganisation] 13 ff. u. Kosiol [Organisation] 19 ff.Google Scholar
  180. 180).
    Vgl. dazu Giddens [Soziologie], ders. [Central] u. ders. [Konstitution].Google Scholar
  181. 181).
    Vgl. dazu auch Sikora [Rationalitätsverständnis] 88.Google Scholar
  182. 182).
    Auf diesen Aspekt verweisen NOHRIA/BERKLEY, die jedoch selbst einen handlungsorientierten Ansatz favorisieren, der letztlich genauso reduktionistisch bleiben muß, wie die reine strukturorientierte Betrachtung. Vgl. Nohria; Berkley [Action] 71.Google Scholar
  183. 183).
    Vgl. Giddens [Konstitution] 77 f. u. ders. [Central] 70.Google Scholar
  184. 184).
    Giddens [Soziologie] 148, Hervorhebungen im Original.Google Scholar
  185. 185).
    Giddens [Sociology] 19, Hervorhebungen im Original weggelassen.Google Scholar
  186. 186).
    Vgl. Giddens [Konstitition] 77.Google Scholar
  187. 187).
    Vgl. Giddens [Soziologie] 126 ff., ders. [Konstitution] 81 ff. u. ders. [Central] 96 ff.Google Scholar
  188. 188).
    Nonaka; Takeuchi [Knowledge] 81.Google Scholar
  189. 189).
    Vgl. Teil II. Kap. D.2.b.Google Scholar
  190. 190).
    Vgl. Giddens [Soziologie] 133 ff., ders. [Konstitution] 81 ff. u. 313 ff. u. ders. [Central] 96 ff.Google Scholar
  191. 191).
    Vgl. dazu auch die Technodemokratie bei Bunge [Ethics] 340 u. 350.Google Scholar
  192. 192).
    Vgl. dazu auch Luhmann [Funktionen] 34.Google Scholar
  193. 193).
    Vgl. Giddens [Soziologie] 130 ff., ders. [Konstitution] 81 ff. u. 228 ff. u. ders. [Central] 96 ff.Google Scholar
  194. 194).
    Vgl. dazu insb. die Position von Etzioni [Egoismus-Prinzip].Google Scholar
  195. 195).
    Vgl. zu der These, daß Heterarchien über höhere Informationsverarbeitungskapazitäten verfügen als Hierarchien insb. Daft; Lengel [Richness], dies. [Information], Etzioni [Egoismus-Prinzip] 356 ff., March [Primer] 192 ff. u. Tichy [Networks] 232.Google Scholar
  196. 196).
    Vgl. die Theorie X bei McGregor [Side] 368 f.Google Scholar
  197. 197).
    Vgl. zu einer Kritik an dieser Sichtweise Etzioni [Egoismus-Prinzip] 27 ff. u. 348 ff.Google Scholar
  198. 198).
    Vgl. dazu Deci [Introduction] 20 ff. u. Schönpfug; Schönpfug [Psychologie] 322 ff.Google Scholar
  199. 199).
    KRYSTEK/ZUMBROCK schlagen deshalb eine vertrauensbasierte Unternehmensplanung vor. Vgl. dazu Krystek; Zumbrock [Planung].Google Scholar
  200. 200.
    ) Vgl. Tichy [Networks] 240.Google Scholar
  201. 201.
    ) Vgl. dazu auch die Technodemokratie bei Bunge [Ethics] 340 u. 350.Google Scholar
  202. 202.
    ) Vgl. dazu auch Teil II. Kap. D.2.Google Scholar
  203. 203).
    SCHARPF verdeutlicht diesen Aspekt anhand von politischen Verhandlungen zwischen staatlichen Institutionen. Vgl. Scharpf [Versuch] 28.Google Scholar
  204. 204).
    Vgl. Etzioni [Egoismus-Prinzip] 337 ff.Google Scholar
  205. 205).
    Vgl. dazu insb. Willke [Steuerungstheorie] 99.Google Scholar
  206. 206).
    Vgl. Willke [Systemtheorie] 130.Google Scholar
  207. 207).
    Vgl. im folgenden insb. Naujoks [Konzernmanagement] 118 ff, Otto [Unternehmenssteuerung] 69 ff., Willke [Systemtheorie] 127 ff., dens. [Interventionstheorie] u. dens. [Steuerungstheorie] 87–141.Google Scholar
  208. 208).
    McGregor [Side] 377. MCGREGORS Zitat bezieht sich auf seine Theorie Y, die Verwandtschaft mit dem heterarchischen Führungsmodell aufweist.Google Scholar
  209. 209).
    Vgl. hierzu insb. den Beitrag von Starbuck [Learning] zu wissensintensiven Unternehmen.Google Scholar
  210. 210).
    Vgl. Willke [Steuerungstheorie] 313 ff.Google Scholar
  211. 211).
    Vgl. Krohn; Köppers [Wissenschaft].Google Scholar
  212. 212).
    Vgl. Weltz; Ortmann [Softwareprojekt].Google Scholar
  213. 213).
    Vgl. Mintzberg [Management] 196 ff.Google Scholar
  214. 214).
    In einer allgemeinen Definition umfaßt die Organisationskultur die kognitiven und normativen Strukturen eines sozialen Systems. Vgl. dazu Kap. D.2.b.Google Scholar
  215. 215).
    Vgl. Smircich [Concepts] 345 f.Google Scholar
  216. 216).
    Schreyögg [Konsequenzen] 110 f., Hervorhebungen im Original weggelassen.Google Scholar
  217. 217).
    Vgl. Etzioni [Endeckung] 182 ff.Google Scholar
  218. 218).
    Vgl. hierzu die Position von Rescher [Pluralism] 156 ff.Google Scholar
  219. 219).
    Vgl. auch die Konzepte der kompetitiven Kooperation bei Bunge [Ethics] 347 ff., des kontrollierten Konfliktes bei Rescher [Pluralism] 163 ff. u. der beschränkten Instabilität bei Stacey [Unknowable] 43 ff.Google Scholar
  220. 220).
    Vgl. dazu Bendixen [Machbarkeit], Mohren [Entwicklungsfähigkeit] 130 ff., Schreyögg [Untemehmenskulturen] 202 ff. u. Schwarz [Unternehmungskultur] 35 ff.Google Scholar
  221. 221).
    Vgl. hierzu Kap. D.2.b.Google Scholar
  222. 222).
    Vgl. zur Reflexion als systemischer Steuerungsmodus insb. Luhmann [Systeme] 617 ff., Willke [Systemtheorie] 120 ff. u. ders. [Einführung] 71 ff.Google Scholar
  223. 223).
    Vgl. in diesem Zusammenhang insb. die Arbeiten von ARGYRIS, der sich intensiv mit Fragen der Identifikation und Auflösung von individuellen und kulturellen Lembarrieren in Organisationen beschäftigt hat. Vgl. Argyris [Incompetence], ders. [Double Loop], ders. [Communication], ders. [Defenses] u. ders. [Individuals].Google Scholar
  224. 224).
    Kanter; Stein; Jick [Challenge] 232.Google Scholar
  225. 225).
    Vgl. dazu insb. Aoki [Information] 43 ff. u. 49 ff.Google Scholar
  226. 226).
    Aoki [Information] 45, Hervorhebungen hinzugefügt.Google Scholar
  227. 227).
    Vgl. hierzu Crook; Pakulski; Waters [Postmodernization] 188 ff., Probst [Organisation] 511 ff. u. Pawlowsky [Qualifikationsstrategien] 226 ff.Google Scholar
  228. 228).
    Vgl. dazu Hastings [Organization] 71 ff.Google Scholar
  229. 229).
    Vgl. in diesem Zusammenhang insb. Aoki [Information] 60 ff., Crook; Pakulski; Waters [Postmodernization] 188 ff. u. Hedlund [Heterarchy] 28.Google Scholar
  230. 230.
    ) Vgl. Scharpf [Koordination] 16 f.Google Scholar
  231. 231.
    ) Vgl. insb. Scharpf [Koordination] 16 f. u. auch Hejl [Politik] 127 ff.Google Scholar
  232. 232).
    Vgl. dazu den dialektischen Lernzyklus in Kap. C.3.c. und die Implikationen des zweistufigen Lernmodells in Kap. C.3.d.Google Scholar
  233. 233).
    Zum Diskurs und zur Diskurstheorie vgl. insb. Alexy [Probleme], ders. [Theorie], Lumer [Argumentationstheorie], Peters [Rationalität] 234 ff., Rescher [Dialectics] 1 ff. u. Wetzel [Diskurse].Google Scholar
  234. 234).
    Dabei ist kein Konsens in bezug auf das Entscheidungsverfahren erforderlich, sondern lediglich die Einwilligung oder Akzeptanz der Ergebnisse, die durch die Anwendung des Verfahrens produziert werden. Für eine tiefere Diskussion über Probleme des methodologischen Konsenses vgl. Rescher [Pluralism] 11.Google Scholar
  235. 235).
    Vgl. in diesem Zusammenhang auch das Bargaining bei Peters [Rationalität] 241.Google Scholar
  236. 236).
    Vgl. Habermas [Theorie] 28.Google Scholar
  237. 237).
    Rescher [Pluralism] 9.Google Scholar
  238. 238).
    Vgl. hierzu auch Teil II. Kap. D.2.d u. Teil III. Kap. B.4.b.Google Scholar
  239. 239).
    Vgl. Stem [Staatsrecht] 613.Google Scholar
  240. 240).
    Vgl. dazu auch Peters [Rationalität] 240 u. Rescher [Pluralism] 159 f.Google Scholar
  241. 241).
    Das Wahlverfahren erweist sich jedoch als problematisch, wenn das Ergebnis von der Reihenfolge der Abstimmung abhängig ist. Dieses insb. von ARROw herausgestellte Wahlparadoxon besagt nicht, daß demokratische Mehrheitsregeln nicht anwendbar sind, sondern daß die Präferenzstmktur der Individuen eingipflig sein muß, damit keine willkürlichen Ergebnisse erzielt werden. Vgl. hierzu Arrow [Choice] u. für einen Überblick Andel [Finanzwissenschaft] 40 f.Google Scholar
  242. 242).
    Vgl. in diesem Zusammenhang auch Peters [Rationalität] 242 ff. u. Rescher [Pluralism] 160.Google Scholar
  243. 243).
    Vgl. z.B. Crook; Pakulski; Waters [Postmodemization] u. Womack; Jones; Roos [Revolution].Google Scholar
  244. 244).
    Vgl. Hejl [Politik] 127.Google Scholar
  245. 245).
    Auf diesen Vorschlag verweist HE.n., der im Rahmen der politischen Pluralismusdiskussion die Möglichkeiten gesellschaftlicher Selbstregelung sondiert und dabei die heterarchische Organisation diskutiert. Vgl. dazu Hejl [Politik] 127 ff.Google Scholar
  246. 246).
    Hejl [Politik] 129, Hervorhebungen im Original weggelassen.Google Scholar
  247. 247).
    Der Begriff der flexiblen Spezialisierung wurde von PIORE/SABEL in die Diskussion gebracht, mit dem sie eine mögliche Alternative zur starren Massenproduktion beschreiben. Vgl. Piore; Sabel [Divide] 258 ff. Vgl. auch Ochsenbauer [Alternative] 264 ff.Google Scholar
  248. 248).
    Eine Differenzierung von Rollen innerhalb von transnationalen Netzwerken wird z.B. auch von BARTLETr/GHosHAL vorgeschlagen. Je nach strategischer Bedeutung des lokalen Umfeldes und der Ressourcen und Kompetenzen der Landesgesellschaften unterscheiden sie vier Rollen, die sie als “strategischer Führer”, “mitwirkende Rolle”, “ausführende Rolle” und “schwarzes Loch” bezeichnen. Vgl. Bartlett; Ghoshal [Untemehmensfiihrung] 138 ff. Weitere Unterscheidungen finden sich auch bei Nonaka; Takeuchi [Knowledge] 151 ff., Schwegler [Innovationsfähigkeit] 224 ff. u. Drucker [Society] 5 ff.Google Scholar
  249. 249).
    Vgl. Weitz; Ortmann [Softwareprojekt] 79 f.Google Scholar
  250. 250).
    Vgl. dazu auch Davidow; Malone [Unternehmen].Google Scholar
  251. 251).
    Für eine ausfiihrlichere Behandlung unterschiedlicher Managerrollen vgl. insb. Mintzberg [Nature] 54 ff.Google Scholar
  252. 252).
    Vgl. dazu die Unterscheidung in einen “lightweight” und “heavyweight” Produktmanager bei Clark; Fujimoto [Product] 253 ff.Google Scholar
  253. 253).
    Nonaka; Takeuchi [Knowledge] 156.Google Scholar
  254. 254).
    Es werden intrinsische und extrinsische Anreize unterschieden. Intrinsische Anreize sind solche, die ein Indiviuum durch die Ausführung einer Aufgabe erfahrt, weil z.B. die Arbeit interessant oder herausfordernd ist. Sie können nur durch die Gestaltung günstiger Arbeitsbedingungen beeinflußt werden. Im Gegensatz dazu sind extrinsische Anreize auf die direkte Verhaltensbeeinflussung ausgerichtet, indem formale Anreize für zielkonformes Verhalten durch Gehaltszahlungen, Prämien, bezahlte Urlaubstage, Auszeichnungen, Beförderungen etc. gewährt werden. Vgl. Kilman [Fix] 232 f. u. Wälchli [Anreizgestaltung] 26 f. Zum Begriff des Anreizsystems vgl. Wälchli [Anreizgestaltung] 26 ff. u. die dort angegebene Literatur.Google Scholar
  255. 255).
    Vgl. insb. Weber [Wirtschaft] 127 u. 555 f.Google Scholar
  256. 256).
    Vgl. z.B. Aoki [Information] 49 ff., Donnellon; Scully [Teams], Kanter [Attack], dies. [Giants] 229 ff. u. 298 ff., Kilmann [Fix] 229 ff. u. McGregor [Look].Google Scholar
  257. 257).
    Donnellon; Scully [Teams] 64.Google Scholar
  258. 258).
    Vgl. im folgenden Aoki [Information] 49 ff., ders. [Model] 10 ff., Ouchi [Theory Z] 22 ff. u. Steih; Paff-mann [Arbeitsmarkt] 81 ff.Google Scholar
  259. 259).
    Vgl. im folgenden Kanter [Attack] u. dies. [Giants] 229–266.Google Scholar
  260. 260).
    Vgl. dazu Donnellon; Scully [Teams] 66.Google Scholar
  261. 261).
    Kanter [Attack] 331.Google Scholar
  262. 262).
    Kanter [Giants] 230.Google Scholar
  263. 263).
    So verweist STAEHLE auf die Bildung einer Parallel-Hierarchie, in der Experten ein Karrierepfad neben der traditionellen Hierarchie ermöglicht wird. Vgl. Staehle [Management] 840.Google Scholar
  264. 264).
    Vgl. dazu Crook; Pakulski; Waters [Postmodernization] 175 f., Heckscher [Defining] 27 f. u. Kanter [Giants] 298 ff.Google Scholar
  265. 265).
    Vgl. allgemein zu diesen Entwicklungen im End-User Computing z.B. Robson [Management] 265 ff.Google Scholar
  266. 266).
    Ledin [Network] 347 f.Google Scholar
  267. 267).
    Vgl. im folgenden Willke lSteuerungstheorie] 313 ff.Google Scholar
  268. 268).
    Zu der Bedeutung von integrierten Datenbanksystemen in Netzwerken vgl. Eccles; Nolan [Framework] 65 u. Konsynski; Karimi [Design] 93 ff.Google Scholar
  269. 269).
    Vgl. dazu insb. Greenberg [Computer], Hasenkamp; Kirn; Syring [CSCW] u. Teufel et al. [Computerunterstützung]. Einen Überblick liefert Heinatz [Computer].Google Scholar
  270. 270).
    Die folgenden Ausführungen basieren auf Teufel et al. [Computerunterstützung] 127–241. Vgl. ferner auch die Arbeiten von Geibel [Gruppenarbeit] u. Syring [Computerunterstützung].Google Scholar
  271. 271).
    Vgl. dazu Teufel et al. [Computerunterstützung] 153 f.Google Scholar
  272. 272).
    Vgl. dazu Davidow; Malone [Unternehmen] u. Klein [Organisation].Google Scholar
  273. 273).
    Nohria; Eccles [Face-to-Face] 304.Google Scholar
  274. 274).
    Für weitere Ausführungen dieses Argumentes vgl. insb. Handy [Trust], Nohria; Eccles [Face-to-Face] u. Nohria; Berkley [Organization].Google Scholar
  275. 275).
    Dies ist der Buchtitel von Pascale [Edge].Google Scholar

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 1997

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