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Wortverbindungen

  • Josef Kurz
  • Daniel Müller
  • Joachim Pötschke
  • Horst Pöttker
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Zusammenfassung

Zwischen dem Wort und dem Satz steht die Wortgruppe, auch Syntagma genannt, die syntaktische Verknüpfung mehrere Wörter, die kleiner ist als ein Satz: die Stadt an der Donau, das Buch dieses Autors, voller Sehnsucht, ein machtbesessener Mensch, Bunker und Baracken, eine Diskussion im Fernsehen, am Fließband arbeiten, kein Fleisch essen usw.

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Referenzen

  1. 6.
    Die Bestätigung von Alltagserfahrungen durch Redewendungen ist freilich immer dann problematisch, wenn Autoren die Wendungen lediglich benutzen, um sich eine differenzierte Analyse von Sachverhalten zu ersparen, und den Anschein erwecken, als sei die Wendung allgemeingültig und müsse im konkreten Fall gar nicht überprüft werden: „Sprichwörtliche Redensarten... appellieren an Urteile und Vorurteile des Lesers und bestätigen diese, ohne daß die unterschiedlichen Situationen, auf die sie bezogen werden, ...einer kritischen und differenzierten Analyse unterzogen werden.“ (Koller 1977, S. 126.) Wenn Redewendungen dann auch noch eine Bewertung ausdrücken, ist der Weg zur Manipulierung nicht mehr weit.Google Scholar

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© Westdeutscher Verlag GmbH, Wiesbaden 2000

Authors and Affiliations

  • Josef Kurz
  • Daniel Müller
  • Joachim Pötschke
  • Horst Pöttker

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